Anne Will

Klimaschutz steht am Sonntagabend auf dem Programm bei Anne Will. Aber weil Kevin Kühnert zu Gast ist, geht es auch um seine umstrittenen Sozialismus-Thesen. Das ist nicht der einzige Grund, warum es irgendwann sehr laut und verwirrend wird.

"Wie lange denn noch?", fragt Anne Will etwas genervt in der jüngsten Ausgabe ihrer Talkshow bezüglich des zähen Austritts Großbritanniens aus der EU. In der Tat zieht sich der Brexit schon genauso lange hin, wie die Talkshow darüber. Viel Neues ist bislang bei beidem nicht herausgekommen. Nun schlägt Günter Verheugen bei Will eine radikale Lösung der verfahrenen Situation vor.

Eine selbstbewusste 19-Jährige kritisiert das "Schulterzucken" der Politik, und Aktivistin Greta Thunberg zeigt sich von einer persönlichen Seite: Anne Will widmet ihre Sendung Klimawandel und Jugendprotesten.

Überarbeitung ist längst kein exotisches Phänomen aus Japan mehr, man findet sie inzwischen überall. Den Teilrückzug von Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht nahm Anne Will am Sonntagabend zum Anlass, über Arbeitsüberlastung zu sprechen. Der wichtigsten Frage wich Anne Will aber immer wieder aus.

Mehr Europa oder weniger Europa? Bei Anne Will standen vier EU-Anhänger einer großen Skeptikerin gegenüber. Und die beschimpfte gleich mal Frankreichs Präsident Emmanuel Macron als "Loser".

Grundrente, höherer Mindestlohn, erweiterte Ansprüche auf Arbeitslosengeld: Anne Will hat mit ihren Gästen über das Sozialstaatskonzept der SPD diskutiert. Während Thüringens CDU-Chef Mike Mohring überraschend viel für die Vorschläge der Sozialdemokraten übrig hatte, bekam die SPD von Reinigungskraft Petra Vogel ihr Fett weg. 

Die katholische Kirche sucht in einem Krisengipfel im Vatikan Antworten auf die Missbrauchsfälle katholischer Geistlicher. Doch wie glaubhaft sind die Beteuerungen, diese Verbrechen anzugehen?

Träumte man nach dem Ende des Kalten Krieges noch von einer neuen Periode des Friedens, ist inzwischen längst klar: Der alten Weltordnung "Ost gegen West" ist eine neue Welt-Unordnung gefolgt. Welche Rolle hat Deutschland in dieser neunen Un-Ordnung? Darüber diskutierte Anne Will mit ihren Gästen. Die Antworten waren übersichtlich.

Talkrunde bei "Anne Will": Die Bundesregierung will den Paragraphen 219a, der genau das verbietet, reformieren. Ist diese Reform aber eine Verbesserung oder nur ein fauler Kompromiss?

Beim Streit um Schadstoff-Grenzwerte und Diesel-Fahrverbote flogen bei Anne Will die Fetzen. Besonders zwei Professoren ließen kein gutes Haar aneinander.

Frisch aus der Winterpause macht sich Anne Will mit ihren Gästen an das Thema des Frühjahrs: den Brexit. Doch obwohl im Studio am Ende eine aufgebrachte Atmosphäre herrschte wie im britischen Unterhaus, kamen aus der Runde am Ende doch noch Zeichen der Hoffnung. Wenn auch nur klitzekleine.

Anne Will diskutierte mit ihren Gästen darüber, ob Annegret Kramp-Karrenbauer als neue Chefin für einen Neustart der CDU ausreicht. Unter den Gästen: Kramp-Karrenbauer.

Plötzlich war der weiße Sessel im TV-Studio leer - und Martin Schulz weg. Nach einem Einspieler zur Parteitagsrede der neuen CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer in der ARD-Sendung "Anne Will" zeigte die Kamera bei Minute 49:30, dass der frühere SPD-Chef fehlte. 

"Eskalation im Ukraine-Konflikt – wie umgehen mit Präsident Putin?": Anne Will fragt ihre Gäste nach den Handlungsoptionen in der jüngsten Krim-Krise. Eine ebenso lebhafte wie erwartbare Diskussion und ein Lehrbeispiel für die Komplexität internationaler Politik.

Volle Breitseite gegen den Hoffnungsträger vieler in der CDU, Friedrich Merz. SPD-Vize Stegner wirft dem "Millionär aus der Finanzindustrie" vor, Fakten zur Flüchtlingskrise zu verdrehen.

Anne Will wollte mit ihren Gästen über die Spaltung Deutschland diskutieren. Doch im Mittelpunkt stand der Auftritt von Friedrich Merz, der Angela Merkel als CDU-Chef beerben will.

SPD und Union kämpfen seit Monaten wenn nicht Jahren mit miesen Umfragewerten und schlechten Wahlergebnissen. Ist der Trend umkehrbar? Ein Journalist sah bei Anne Will den Dauerzustand große Koalition als eine Hauptursache für die Krise. Helfen könne womöglich ein neues altes Gesicht – Friedrich Merz.

Hessen hat gewählt. Während noch die allerletzten Stimmen ausgezählt werden, diskutiert Anne Will mit ihren Gästen, was das Ergebnis für die Bundespolitik bedeutet. Während die Runde übers Regieren und die Regierung spricht, fällt ein Gast besonders unangenehm auf, der einst ebendieses Regieren verweigert hatte.

Vize-Kanzler, Ministerpräsident, Bundesminister, Parteichef. Sigmar Gabriel war ein großer Politiker. Heute ist er nur noch einfacher Bundestagsabgeordneter. Tut ihm das gut oder plant er sein Comeback?

Ende März 2019 verlässt Großbritannien die EU, aber bisher gibt es keinen Deal über die Austrittsbedingungen. Ein Journalist warnte bei Anne Will vor den dramatischen Folgen des Brexits – und den aktuellen Entwicklungen in Italien. Ex-Außenmister Gabriel übte scharfe Kritik an der politischen Klasse des Inselreiches.

Anne Will diskutierte mit ihren Gästen über das Ergebnis der Bayern-Wahl und was die Konsequenzen für die Große Koalition in Berlin sind.

Der Streit um den Hambacher Forst sorgt aktuell für hitzige Debatten zwischen Umweltschützern und Braunkohle-Unterstützern. Auch bei Anne Will zofften sich die Gäste emotional. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) platzte nach Vorwürfen einer Aktivistin fast der Kragen.

Auch Anne Will diskutierte mit ihren Gästen über den umstrittenen Verfassungsschutz-Präsidenten Hans-Georg Maaßen. Bis auf CDU-Parlamentarier Paul Ziemiak waren sich alle einig: Maaßens Tage im Amt sind gezählt.

2017 wurden in Deutschland so wenig Organe gespendet wie seit 20 Jahren nicht mehr. Das Bundesgesundheitsministerium bringt deswegen die doppelte Widerspruchslösung ins Gespräch: Demnach wären alle Bundesbürger automatisch Organspender, sofern sie oder ihre Angehörigen dem nicht widersprechen. Bei Anne Will entbrannte darüber eine heftige Auseinandersetzung zwischen Befürworten und Gegnern.

Chemnitz wird zum Talkshow-Dauerbrenner: Wie schon einige ihrer Kollegen diskutierte am Sonntagabend auch Anne Will mit ihren Gästen über die rechten Ausschreitungen. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer verteidigte die sächsische Polizei vehement - und untermauerte so letztendlich ausgerechnet die Argumente der Kritiker.