Anne Will

An politischen Talkshows gab es zuletzt ungewohnt heftige Kritik. Der Vorwurf: Die Macher der Sendungen setzten für gute Quoten überwiegend auf populistische Themen. ARD-Moderatorin Anne Will hält im Interview dagegen: Weder setze sie in ihrer Sendung auf Krawall noch hätte das Talkgenre die AfD "groß gemacht".

G7-Gipfel, Donald Trump, Europa oder der Bamf-Skandal: Beim Kanzlerin-Interview stellt sich Angela Merkel den Fragen von Moderatorin Anne Will: Was hält sie von Donald Trump? Wie soll Europa auf die neue US-Politik reagieren? Und wird die Bundeskanzlerin ein WM-Spiel in Russland besuchen?

Nach dem Eklat beim G7-Gipfel in Kanada hat US-Präsident Donald Trump nun in Sachen Verteidigungsausgaben nachgelegt. Er griff Deutschland erneut offen wegen laut seiner Ansicht zu geringen Zahlungen scharf an.

Nach dem gewaltsamen Tod der 14-jährigen Susanna hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sich für schnellere Abschiebungen abgelehnter Flüchtlinge ausgesprochen.

Die ARD sendet weitgehend politikbefreite Filmadaption von Houellebecqs "Unterwerfung" - und Sandra Maischberger diskutiert danach über Schweinefleisch in Kitas. Ein Abend, an dem wenig zusammenpasst.

Ausgerechnet Russland. Nur noch wenige Tage, dann wird dort die Fußball-Weltmeisterschaft angepfiffen. Für viele ein Freudentag, aber zugleich ein moralisches Dilemma. Soll man die WM boykottieren? Das Nein von Gregor Gysi am Sonntagabend bei "Anne Will" überrascht kaum. Umso mehr dafür die Stimme eines "ehemaligen kalten Kriegers".

Weil das Bamf Bremen krumme Dinger dreht, diskutiert Anne Will mal wieder über Flüchtlinge - mit altbekannten Positionen. Und einem Alexander Gauland, dem fast ein Abend ohne Aufreger passiert.

Wie sozial ist Kapitalismus heute? Darüber hat Anne Will anlässlich des 200. Geburtstags von Karl Marx mit ihren Gästen diskutiert. Zwischen Karl-Marx-Schelte und Hartz-IV-Schelte hat die Runde einen wichtigen Punkt leider vergessen.

Ein Medienbericht über die fragwürdige Einstellungspraxis bei der Deutschen Post hat Bundesfinanzminister Olaf Scholz auf den Plan gerufen. Die Art und Weise, auf welcher Grundlage entschieden werde, befristete in unbefristete Arbeitsverhältnisse umzuwandeln, sei nicht hinnehmbar.

Am Dienstag läuft die Ausnahmeregelung für US-Handelszölle für die EU aus. Sowohl Angela Merkel als auch Emmanuel Macron waren in der vergangenen Woche bei US-Präsident Trump, um ihn zur Abkehr seiner Politik zu bewegen. Wer hat mehr erreicht? Das will Anne Will mit ihren Gästen herausfinden.

Auch wenn die Suche nach den Rezepten keinen großen Erfolg bringt – immerhin zeigt "Anne Will" auf, dass Deutschland in Sachen Antisemitismus alarmiert sein sollte. Allein traditionell, aber auch in der Integration. Da mache die Regierung Riesenfehler, wettert ein Experte, und stellt ein vernichtendes Zeugnis aus.

War der Militärschlag gegen Syrien richtig? Und welche Rolle sollte Deutschland in dem Konflikt spielen? Bei Anne Will zeigt sich einmal mehr: Gäbe es einfachen Antworten auf diese Fragen, hätte Syrien längst Frieden. 

"Hartz IV – reformieren oder abschaffen?" Die Kernfrage der jüngsten Ausgabe von "Anne Will" war eigentlich recht einfach. Erkenntnisgewinn gab es dennoch kaum - war vor allem an einem Politiker.-Gast lag

Die GroKo-Parteien CDU, CSU und SPD haben ihre Minister für das neue Kabinett bekannt gegeben. Damit kann die neue Große Koalition in der kommenden Woche die Arbeit aufnehmen. Bei "Anne Will" beherrschte vor allem der künftige Innenminister Horst Seehofer die Sendung.

Es war ein Schock für Diesel-Fahrer: Nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts sind Fahrverbote in Städten nicht mehr auszuschließen. Dementsprechend fragte Anne Will in ihrer Talk-Runde: "Das Diesel-Chaos - wer übernimmt jetzt die Verantwortung?" Eine Antwort gab es nicht, dafür aber einen völlig überforderten Minister.

Prominente deutsche Journalisten wie Anne Will und Maybrit Illner haben einen offenen Brief an Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz geschickt. Sie prangern darin die Attacken seines Regierungspartners FPÖ gegen den ORF an - und kritisieren Kurz' Zurückhaltung.

Die Gäste von Anne Will gehen der Frage nach, ob Union und SPD wirklich ein Neuanfang in der „GroKo“ gelingen kann. Doch besonders groß ist in beiden Parteien offenbar ein anderer Wunsch: die Schärfung des eigenen Profils.

Die Gäste von Anne Will diskutieren über den Fall Deniz Yücel und seine Folgen. Obwohl er Journalist jetzt frei ist, überwiegen in der Runde Sorge und Türkei-Kritik.  

Ausgerechnet nach einer derart aufregenden Polit-Wochen wie der vergangenen wurde Deutschlands renommierteste Talkshows "Anne Will" nicht ausgestrahlt. Wie nun bekannt wurde, hatte die Redaktion durchaus versucht, kurzfristig eine Sendung auf die Beine zu stellen - allerdings fanden sich offenbar keine Gäste.

Hauptsache etwas gesagt: Bei "Anne Will" diskutierten die Gäste schon einmal, ob "eine neue Groko überzeugen kann".

"Wie antisemitisch ist Deutschland heute?", wollte Anne Will anlässlich des Holocaust-Gedenktages wissen. Die Antwort führte natürlich zu der Frage, ob sich Geschichte tatsächlich wiederholen kann. Der erschreckender Befund bei "Anne Will": Es hat längst angefangen.

Auch nach dem Ja seiner Partei zu Koalitionsverhandlungen mit der Union wirkt SPD-Chef Martin Schulz bei "Anne Will" wie ein Getriebener. Beim Familiennachzug macht er neue Versprechen – und dann bringt ihn auch noch FDP-Chef Lindner zur Weißglut.

Die "Tagesthemen" feiern ihren 40. Geburtstag mit einer Premiere: Am 2. Januar 2018 führen Caren Miosga und Ingo Zamperoni gemeinsam durch die Sendung - die erste Doppelmoderation in der Geschichte des Nachrichtenmagazins.

Die Außenpolitik der USA bestimmte nach der Jerusalem-Rede von Donald Trump die Nachrichten in der vergangenen Woche. Ein Historiker verglich bei "Anne Will" Präsident Trump mit einem Elefanten im Porzellanladen, ein Journalist ließ anklingen, Trump brauchte Betreuung und ein Politiker sagte, er wisse genau, was er tue.

Die Europa-Abgeordnete Viviane Reding fordert bei Anne Will von deutschen Politikern: Reißt euch endlich zusammen. Doch die Aussichten auf eine stabile Regierungskoalition werden auch an diesem Abend nicht rosiger.