Anne Will

Prominente deutsche Journalisten wie Anne Will und Maybrit Illner haben einen offenen Brief an Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz geschickt. Sie prangern darin die Attacken seines Regierungspartners FPÖ gegen den ORF an - und kritisieren Kurz' Zurückhaltung.

Die Gäste von Anne Will gehen der Frage nach, ob Union und SPD wirklich ein Neuanfang in der „GroKo“ gelingen kann. Doch besonders groß ist in beiden Parteien offenbar ein anderer Wunsch: die Schärfung des eigenen Profils.

Die Gäste von Anne Will diskutieren über den Fall Deniz Yücel und seine Folgen. Obwohl er Journalist jetzt frei ist, überwiegen in der Runde Sorge und Türkei-Kritik.  

Ausgerechnet nach einer derart aufregenden Polit-Wochen wie der vergangenen wurde Deutschlands renommierteste Talkshows "Anne Will" nicht ausgestrahlt. Wie nun bekannt wurde, hatte die Redaktion durchaus versucht, kurzfristig eine Sendung auf die Beine zu stellen - allerdings fanden sich offenbar keine Gäste.

Hauptsache etwas gesagt: Bei "Anne Will" diskutierten die Gäste schon einmal, ob "eine neue Groko überzeugen kann".

"Wie antisemitisch ist Deutschland heute?", wollte Anne Will anlässlich des Holocaust-Gedenktages wissen. Die Antwort führte natürlich zu der Frage, ob sich Geschichte tatsächlich wiederholen kann. Der erschreckender Befund bei "Anne Will": Es hat längst angefangen.

Auch nach dem Ja seiner Partei zu Koalitionsverhandlungen mit der Union wirkt SPD-Chef Martin Schulz bei "Anne Will" wie ein Getriebener. Beim Familiennachzug macht er neue Versprechen – und dann bringt ihn auch noch FDP-Chef Lindner zur Weißglut.

Die "Tagesthemen" feiern ihren 40. Geburtstag mit einer Premiere: Am 2. Januar 2018 führen Caren Miosga und Ingo Zamperoni gemeinsam durch die Sendung - die erste Doppelmoderation in der Geschichte des Nachrichtenmagazins.

Die Außenpolitik der USA bestimmte nach der Jerusalem-Rede von Donald Trump die Nachrichten in der vergangenen Woche. Ein Historiker verglich bei "Anne Will" Präsident Trump mit einem Elefanten im Porzellanladen, ein Journalist ließ anklingen, Trump brauchte Betreuung und ein Politiker sagte, er wisse genau, was er tue.

Die Europa-Abgeordnete Viviane Reding fordert bei Anne Will von deutschen Politikern: Reißt euch endlich zusammen. Doch die Aussichten auf eine stabile Regierungskoalition werden auch an diesem Abend nicht rosiger.

Deutschland ohne Regierung. Deutschland auf dem Weg zur Neuauflage der großen Koalition. Oder gar auf dem Weg zu einer instabilen Minderheitsregierung. Manche sehen in der derzeitigen politischen Situation eine veritable Systemkrise. Doch bei Anne Will kam am Sonntagabend bei Thema große Koalition wenig Spannung auf.

Einem Kameramann unterlief am Sonntag bei Anne Will ein Fauxpas, denn während die Moderatorin mit ihren Gästen über Sexismus diskutierte, filmte er die Beine von Verona Pooth in einer langsamen Kamerafahrt. Nachdem sich die Zuschauer aufregen, verteidigt Pooth nun den Mann.

Der Fall Weinstein hat unter dem Hashtag #metoo eine Debatte ausgelöst. Da stellt sich die Frage, ob der Gesellschaft Sexismus nur ein Hashtag wert ist, oder ob sich diesmal etwas ändert. Das wollte auch Anne Will gestern Abend von ihren Gästen wissen.

Die Niedersachsen-Wahl ist vorbei, nun können sich CDU/CSU, FDP und Grüne ganz den Koalitionsverhandlungen widmen. Bei Anne Will wurde deutlich: Die wird schwierig werden.

Der Streit um die Obergrenze für Flüchtlinge und die Zweifel an der Stärke von Kanzlerin Angela Merkel bestimmen derzeit den Richtungsstreit der Union.

Eine Woche ist die Bundestagswahl nun alt und die erste Aufregung dürfte sich gelegt haben. Zeit also, eine Regierungskoalition auf die Beine zu stellen. Nach dem Gang der SPD in die Opposition bleibt als Option eigentlich nur Schwarz-Gelb-Grün. Doch wäre das gut fürs Land? Das fragte gestern Abend Anne Will ihre Gäste. Die Antwort ist ein entschiedenes Jein.

Eine Polit-Talkshow direkt nach einer Bundestagswahl ist in der Regel wie eine Feier, an der alle Geburtstag haben: Jede Partei fühlt sich als Sieger, verloren haben immer die anderen. Dass es gestern Abend bei "Anne Will" nicht so war, lag natürlich am Wahlergebnis, aber auch an einer angriffslustigen Anne Will.

Was läuft schief im trägen Bundestagswahlkampf? Die Gäste von Anne Will wünschen sich mehr Polarisierung in der politischen Mitte. Fragt sich nur, wie die zu erreichen wäre.

"Wie viel Grün steckt in Schwarz?" fragte Anne Will gestern Abend in ihrem Polittalk Wolfgang Schäuble und Cem Özdemir. Doch statt einer Diskussion über Programmnuancen bekam der Zuschauer einen spannenden Einblick in die Art, Politik zu machen.

Kanzlerin Angela Merkel und Herausforderer Martin Schulz sind gegeneinander angetreten. Mehr oder weniger. Anne Will analysiert mit ihren Gästen im Anschluss das TV-Duell der beiden Spitzenkandidaten. Der frühere Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg von der CSU geht überraschend mit beiden hart ins Gericht.

Anne Will gibt SPD und Linkspartei die Chance, bei ihrem Haus- und Hofthema die CDU in die Zange zu nehmen. Stattdessen fetzen sich Sahra Wagenknecht und Olaf Scholz, der zu harten Bandagen greift.

War der G20-Gipfel das alles wert? Die Hamburger dürften hier eine relativ einhellige Meinung haben. Auch bei "Anne Will" stellte man sich angesichts der Gewalt in Hamburg die Frage, ob solche Mega-Treffen überhaupt einen Sinn haben. Bei der Frage nach einer Polizei-Priorisierung geriet Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz in Erklärungsnot.

Donald Trumps erste Auslandsreise als US-Präsident hinterließ vor allem bei Europas Staats- und Regierungschefs bleibenden negativen Eindruck. Grund genug für Anne Will gestern Abend nach dem "Warum" von Donald Trumps erstem internationalen Auftritt zu fragen.

Im Bundestagswahlkampf ist längst die Diskussion entbrannt, wofür "Schäubles Steuermilliarden" verwendet werden sollen – und nun auch bei Anne Will. Am Sonntagabend entwickelt sich ein unterhaltsames Wortgefecht zwischen der Journalistin und FDP-Chef Christian Lindner.

Bei "Anne Will" versuchen talkshowerprobte Politiker die Ergebnisse der Landtagswahl in NRW für ihre Zwecke zu nutzen. Und Jürgen Trittin macht sich Feinde mit einem seltsamen Machtkalkül.