Bundeswehr

Drei Tage nach dem Busunglück auf Madeira sind die transportfähigen Verletzten mit einem Lazarettflugzeug wieder zurück nach Deutschland gekommen. Die Autopsie der 29 Toten ist derweil abgeschlossen.

Am Dienstag ist eine Regierungsmaschine der Flugbereitschaft am Flughafen Berlin-Schönefeld notgelandet. Grund war eine Funktionsstörung, die die Piloten zur Umkehr bewegten. Wie der "Spiegel" nun berichtet, soll die Maschine bei der Notlandung schwer beschädigt worden sein.

Ostern steht auf Madeira in diesem Jahr im Zeichen der Trauer. Fast drei Dutzend Touristen, vermutlich fast alles Deutsche, sterben bei einem schrecklichen Busunfall. Während die Spuren der Tragödie langsam beseitigt werden, bleiben viele Fragen offen.

Mit den Flugzeugen der Luftwaffe bei Auslandsreisen von Regierungsmitgliedern hat es zuletzt immer wider Pannen gegeben. Jetzt ereignete sich wieder ein Vorfall mit einer Maschine in Berlin, der böse hätte enden können. Bei der Landung auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld war es zu Problemen gekommen.

Der Bundesrechnungshof hat der Bundesregierung vorgeworfen, in weiteren Fällen Steuergelder verschwendet zu haben. Die Bundeswehr steht dabei besonders im Fokus, wie aus Prüfergebnissen hervorgeht. Auch die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten stehen in der Kritik.

"Für Töten und Sterben macht man keine Werbung" - die Berliner SPD will verhindern, dass die Bundeswehr an Schulen für Nachwuchs wirbt. Prompt hagelt es Kritik - auch aus den eigenen Reihen.

Ein Soldat leugnet die Existenz der Bundeswehr und behauptet stattdessen, er lebe im Königreich Preusen: Erstmals hat die Bundeswehr einen Mitarbeiter suspendiert, weil er den sogenannten Reichsbürgern anhängt. 

Wie geht es weiter in Afghanistan? Die USA haben einen Teilabzug ihrer Truppen ins Spiel gebracht und Gespräche mit Taliban aufgenommen. Der deutsche Außenminister mahnt, dass Verbesserungen der Menschenrechte und der Rechtsstaatlichkeit bewahrt werden müssen.

Die Bundeswehr kämpft mit akuten Nachwuchssorgen. Um die zu beheben, bringt das Verteidigungsministerium einen Gesetzesentwurf ins Kabinett ein, um den Beruf des Soldaten wieder attraktiver zu machen.

Rund 3100 Bundeswehrsoldaten beteiligen sich derzeit an Einsätzen im Ausland. Mali gilt als einer der gefährlichsten. Immer wieder verüben islamistische Aufständische Anschläge auf Posten der UN und EU. Nun hat es das Camp "Gecko" im Süden des Krisenstaats getroffen.

Bundeswehr-Konvoi in Mali von lokaler Armee beschossen

Trotz Milliardenlochs in der Finanzplanung der Bundesregierung will die Bundesregierung die Verteidigungsausgaben langfristig erhöhen. Das kündigt sie zumindest der Nato an. Durch konkrete Zahlen untermauert sie das aber nicht.

Diese Bilanz ist ein Offenbarungseid: In seinem Jahresbericht geht der Wehrbeauftragte der Bundeswehr hart mit dem Zustand der Bundeswehr ins Gericht. Die Ausrüstung sei nicht zufriedenstellend, neue Rekruten Mangelware. Der Vorsitzende des Deutschen Bundeswehrverbands richtet einen Appell an Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen.

Schleuserbekämpfung im Mittelmeer ist der Auftrag, doch in der Praxis wurden vor allem Bootsflüchtlinge gerettet. Die Marine setzt die Beteiligung an dem EU-Einsatz Sophia aus. Zunächst wird kein neues Schiff geschickt.

Es ist ein heikler Schritt: Deutschland sanktioniert die iranische Fluggesellschaft Mahan Air. An den Rettungsbemühungen für das Atomabkommen mit dem Iran soll das aber nichts ändern. Ein äußerst schwieriger Spagat.

Ein Deutsch-Afghane steht im Verdacht, sensible Informationen der Bundeswehr an einen iranischen Geheimdienst weitergegeben zu haben. Er ist im Rheinland festgenommen worden. Unklar ist, welche Informationen er weitergegeben hat.

Die Schneefälle haben etwas nachgelassen, doch die Atempause ist nur von kurzer Dauer. Bereits am Wochenende droht in Südbayern erneut eine Verschärfung der angespannten Wetterlage.

Eine Serie von technischen Pannen bei den offiziellen Maschinen der Bundesregierung verärgert Spitzenpolitiker. Bundeskanzlerin Angela Merkel am im November zu spät zum G20-Gipfel, wenig später erwischte es Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Nun saß Bundesentwicklungsminister Gerd Müller in Sambia fest.

Die Dauerschneefälle lähmen im Alpenraum das öffentliche Leben. Auf immer mehr Straßen und Schienen geht fast nichts mehr.

Lawinengefahr hoch, Straßen gesperrt, Unterricht abgesagt: So sieht der Winter in Bayern aus. Auch am Donnerstag ist keine Entspannung in Sicht. In Österreich ist die Lage noch bedrohlicher. Alle Infos zur Wetterlage in Österreich und Bayern finden Sie hier in der Nachlese.

Der Hackerangriff auf Politiker und Prominente hat eine breite Diskussion über Datensicherheit und Cyberkriminalität losgetreten. Die Suche nach dem Täter geht weiter. Doch die Verantwortlichkeiten der Behörden sind nicht einfach zu durchschauen.

Bloß keine weitere Personaldebatte in der Union - das wünschen sich viele in CDU und CSU. Doch so einfach ist das nicht. Insbesondere, wenn es um das Erbe von Angela Merkel geht.

Ein Fehler der Lufthansa ist nach "Spiegel"-Informationen verantwortlich für die Flugzeug-Panne, aufgrund derer Kanzlerin Angela Merkel (CDU) verspätet zum G20-Gipfel in Argentinien kam.

Die Bundeswehr prüft einem Medienbericht zufolge, Fachleute aus anderen EU-Staaten zu rekrutieren. Die Anwerbung von EU-Bürgern für spezielle Tätigkeiten sei "eine Option", die geprüft werde.