CSU - Christlich-Soziale Union in Bayern

Nach Ankündigung einer Neuausrichtung: Wie geht die SPD zukünftig mit der Union um? Der Koalitionspartner warnt die Sozialdemokraten vor überzogenen Nachforderungen. Eines ist sicher - die Regierungsarbeit in der großen Koalition wird nicht leichter. 

Von einem Aus für die Große Koalition will selbst Juso-Chef Kevin Kühnert bei "Anne Will" nicht mehr viel wissen. Doch gemeinsame Projekte für Union und SPD in der verbleibenden Legislaturperiode? Fehlanzeige!

Augsburg unter Schock: Zwei Ehepaare geraten mit einer Gruppe junger Männer in Streit. Ein 49-Jähriger stirbt, die Täter entkommen zunächst. Nun trauert die Feuerwehr um einen Kameraden, und die Polizei kann dank moderner Technik einen schnellen Erfolg vermelden.

Die Dienstwagen der Bundesminister stoßen viel CO2 aus. Das ermittelte die Deutsche Umwelthilfe (DUH). Die schmutzigsten Autos fahren Verkehrsminister Scheuer und ein weiterer CSU-Minister.

Das Morning Briefing von Gabor Steingart - kontrovers, kritisch und humorvoll. Wissen, über was politisch diskutiert wird. Heute: Ökologische Überlegungen in Europa, bei der digitalen Wettbewerbsfähigkeit ist Deutschland international weit abgeschlagen und Ralf Stegner wird Opfer eines Telefonstreichs.

Denkzettel für die Realos und viele neue Forderungen: Die SPD will sich als linke Volkspartei neu erfinden. Damit provoziert sie die Union. Werden die Gräben in der Koalition zu tief?

Im Fall des Aufsehen erregenden Tötungsdelikts von Augsburg hat es eine Festnahme gegeben.

Festhalten an der großen Koalition, längeres Arbeitslosengeld, weniger Sanktionen für Hartz-IV-Bezieher: Die SPD will vorerst weiter mit CDU und CDU regieren sowie den Sozialstaat grundlegend reformieren. Aber auch noch andere Projekte haben die Delegierten des Parteitages in Berlin beschlossen. Eine Übersicht.

Doppelspitze, Abkehr von Hartz IV - die SPD hat auf ihrem Parteitag einschneidende Änderungen beschlossen. Nun will sie Gespräche mit der Union über Verbesserungen am bisherigen Koalitionskurs führen. Die CDU-Chefin hätte sich vom Parteitag etwas anderes gewünscht.

"Hört die Signale": Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans sind das erste gemischte Doppel an der SPD-Spitze. Die beiden beschwören alte sozialdemokratische Werte. Die große Koalition steht auf der Kippe.

Höhere Spritpreise, Tempolimit auf Autobahnen, Wegfall der Pendlerpauschale: Zum Erreichen der deutschen Klimaziele im Verkehr sind nach Einschätzung des Umweltbundesamts bis 2030 drastische Einschnitte nötig. Politiker aus CSU und FDP kritisieren die Pläne scharf – aus der Opposition gab es hingegen teilweise Zuspruch.

Mit der Wahl von Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken zum neuen Führungsduo der SPD verändert sich nicht nur die Welt der Sozialdemokraten. Auch für CDU und CSU verändern sich die Perspektiven, auch bei den Christdemokraten werden neue Strategien geprüft. Werden sie bald mit den Grünen verhandeln? Wir sprachen mit dem Politikwissenschaftler Prof. Dr. Wolfgang Schroeder über die veränderten Perspektiven der Union.

Mit dem Duo Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken setzt die SPD ihrem Koalitionspartner CDU/CSU in der laufenden Legislaturperiode auf Bundesebene bereits die dritte Parteispitze vor. CSU-Chef Markus Söder hat genug: "Man kann nicht ständig neu verhandeln, weil neue Leute kommen."

Die SPD hat ein neues Führungsduo. Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans sollen die Sozialdemokraten aus dem Stimmungstief führen und in einem ersten Schritt der Union neue Zugeständnisse abringen – zur Not auch auf Kosten der großen Koalition. Diese Punkte werden zum Streitthema.

Die designierte SPD-Führung will den Koalitionsvertrag mit der Union nachverhandeln. Die große Koalition stellt Norbert Walter-Borjans infrage.

Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans haben den Genossen eine bessere Zukunft versprochen. Dafür muss das Duo die SPD aus dem Umfragetal führen. Für die Union ist klar: Nicht auf unsere Kosten. Der nächste Stresstest für die GroKo ist da.

Die GroKo-Kritiker Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken sollen nach dem Willen der Parteimitglieder Vorsitzende der SPD werden.

Die Jugend soll sich mehr in die Gesellschaft einbringen - als Pflicht- oder Freiwilligendienst. Kramp-Karrenbauer neigt zum Pflichtjahr. Schwierig: dazu müsste die Verfassung geändert werden.

Kann der Einsatz von Antibiotika durch homöopathische Mittel reduziert werden? Politiker in Bayern haben dazu eine Studie in Auftrag gegeben. Das Ziel: neue Methoden zur Bekämpfung von mulitresistenten Keimen finden. Doch heftige Kritik an dem geplanten Projekt ließ nicht lange auf sich warten.

Die Idee ist schon wieder abgeblasen - der umstrittene Polizeigewerkschafter Wendt wird nicht Staatssekretär in Sachsen-Anhalt. Mitten in der aufgeheizten Debatte wird bekannt, dass Wendt in NRW gerade erst eine Disziplinarmaßnahme bekam.

Das Morning Briefing von Gabor Steingart - kontrovers, kritisch und humorvoll. Wissen, über was politisch diskutiert wird. Heute: Die deutsche Autolobby hat mit Hildegard Müller eine neue Führungsfigur, der frühere Präsident des Bundesverfassungsgerichts warnt vor einer Erosion der Gesellschaft und Frank Elstner ist künftig bei Netflix zu sehen.

Nach dem CDU-Parteitag ist vor der Entscheidung über den SPD-Vorsitz. Während CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer mit dem Treffen in Leipzig zufrieden ist, sieht eine der Kandidatinnen für den SPD-Vorsitz den CDU-Parteitag als Belastung für den Fortbestand der Groko.

Markus Söder zeigt der Vorsitzenden der großen Schwesterpartei, wie man's macht. Die Delegierten beim CDU-Parteitag sind begeistert. Kramp-Karrenbauer muss sie regelrecht bremsen.

Die Landtagswahlen in Brandenburg, Sachsen und Thüringen haben gezeigt, dass die Zeit der Volksparteien vorbei zu sein scheint. Auch auf Bundesebene haben die alten Mehrheitsverhältnisse offenbar ausgedient. Welche Folgen wird dieser Wandel für das politische System Deutschlands haben? "Wir haben ein Problem, wenn Parteien, die unsere Demokratie tragen, nicht mehr als die tragenden Elemente angesehen werden", warnt der Politikwissenschaftler Albrecht von Lucke im Gespräch mit unserer Redaktion.

Ein Showdown zwischen der CDU-Chefin und ihrem Konkurrenten Friedrich Merz war erwartet worden. Einen offenen Krach sollen Vorabkompromisse vermeiden helfen. Die Vorsitzende ist alles andere als bereit, klein beizugeben.