Bündnis 90/Die Grünen

Am 12./13. Januar 1980 wurde in Karlsruhe die Partei "Die Grünen" gegründet. Sie entstammt der Anti-Atomkraft- und Umweltbewegung, den Neuen Sozialen Bewegungen, der Neuen Linken sowie den Friedensbewegungen, die in den 1970er Jahren aktiv waren. In der ehemaligen DDR entstand Ende der 1980er Jahre eine Bürgerbewegung, die während der politischen Unruhen 1989 die Initiativen Frieden und Menschenrechte, Demokratie Jetzt sowie das Bündnis 90 gründeten. Gemeinsam zogen "Die Grünen" sowie das "Bündnis 90" bei der Bundestagswahl 1990 in den Bundestag ein. Am 14. Mai 1993 fusionierten "Bündnis 90" und "Die Grünen" zur heutigen Partei.

Die Grünen in Niedersachsen sehen die Lage der NordLB auch nach der Zustimmung aus Brüssel zur dringend benötigten Finanzspritze für die Landesbank kritisch.

Handwerkliche Mängel, ein Angriff auf Freiheitsrechte: Die CSU muss sich wegen festgestellter Mängel am Integrationsgesetz im Landtag rechtfertigen.

Über Themenmangel können sich die bayerischen Abgeordneten auch in der Adventszeit nicht beklagen. Gleich zu Beginn der Sitzung dürfte es hoch hergehen.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann hält neben den amtierenden Grünen-Vorsitzenden Habeck und Baerbock auch den früheren Parteichef Özdemir für kanzlerfähig.

Rot-Rot-Grün in Thüringen will das Risiko einer Minderheitsregierung eingehen.

Die Grünen wollen Sachsen in den nächsten fünf Jahren demokratischer und weltoffener machen.

Noch eine Hürde hat die künftige Kenia-Koalition zu nehmen. Bevor die Regierung endgültig steht, gilt es die Parteibasis zu überzeugen.

Die Grünen sehen sich bundesweit im Aufwind. Das ist in Bremen nicht anders, wo die Partei seit zwölf Jahren ununterbrochen mit in der Regierung sitzt.

Sebastian Striegel ist schon Innenexperte und parlamentarischer Geschäftsführer der Grünen im Magdeburger Landtag.

Der parteiinterne Umgang der CDU mit dem Fall Rainer Wendt ist aus Sicht des Grünen-Bundesgeschäftsführers Michael Kellner ein Zeichen für die Unsicherheit der Christdemokraten im Land.

Die Grünen kritisierten etwa die Ausgaben für den Klimaschutz als zu niedrig. Der Finanzminister hob Entlastungen für Menschen mit geringen Einkommen hervor.

Die Landtagswahlen in Brandenburg, Sachsen und Thüringen haben gezeigt, dass die Zeit der Volksparteien vorbei zu sein scheint. Auch auf Bundesebene haben die alten Mehrheitsverhältnisse offenbar ausgedient. Welche Folgen wird dieser Wandel für das politische System Deutschlands haben? "Wir haben ein Problem, wenn Parteien, die unsere Demokratie tragen, nicht mehr als die tragenden Elemente angesehen werden", warnt der Politikwissenschaftler Albrecht von Lucke im Gespräch mit unserer Redaktion.

Zweieinhalb Monate nach der Landtagswahl hat Brandenburg eine neue Regierungskoalition - auch wenn sie formal noch nicht besiegelt und gewählt ist. Nach SPD und CDU stimmten die Grünen dafür.

Mit Robert Habeck und Annalena Baerbock an der Spitze sind die Grünen in den Umfragen in neue Sphären vorgestoßen. Auf dem Parteitag in Bielefeld werden die beiden mit überraschend deutlichen Wahlergebnissen dafür belohnt.

Drei Tage Grünen-Festspiele in Bielefeld. Den Auftakt macht derjenige, den einige schon zum Kanzlerkandidaten hochloben wollen. Robert Habeck wirbt in einer leidenschaftlichen Rede dafür, aus dem politischen Klein-Klein der Ära Merkel herauszufinden.

Die Bundesregierung bringt ihr Gesetz zum Klimaschutz durch den Bundestag, sieht sich aber mit massiver Kritik aus der Opposition konfrontiert. Tenor: ungenügend und zu teuer. Für die Grünen scheitert Angela Merkels Kabinett an der "Menschheitsaufgabe".

In Österreich wollen die ÖVP und die Grünen versuchen, erstmals eine gemeinsame Regierung zu bilden. Einfach wird dies aber nicht. Zu unterschiedlich sind ihre Meinungen. Haben beide schlicht keine bessere Option?

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder bekräftigt, dass Angela Merkel ihre Legislaturperiode als Kanzlerin durchziehe und er keine Lust auf ihre Nachfolge habe. Gleichzeitig warnt der CSU-Chef, über der Beschäftigung mit der AfD die Grünen als Herausforderer zu vergessen.

Die Grünen wollen auf ihrem Parteitag Einigkeit demonstrieren. Eine Gruppe von Homöopathie-Gegnern könnte diesen Plan durchkreuzen. Sie wollen ihre Skepsis gegenüber der Alternativmedizin im Parteiprogramm festschreiben – und rütteln am Selbstverständnis der Partei. Die Parteispitze ist alarmiert.

Thüringen wählt am 27. Oktober seinen neuen Landtag. Aktuell hat das Land mit Bodo Ramelow den ersten und einzigen linken Ministerpräsidenten. Doch sein Regierungsbündnis mit SPD und Grünen dürfte nach der Wahl keine Mehrheit mehr haben. Um den Wahlsieg konkurrieren Linke, CDU und AfD.