AfD - Alternative für Deutschland

"Es gab und gibt keine Koalition im Gemeinderat Eilsleben mit der AfD": Als Reaktion auf einen Medienbericht beendet die CDU in Eilsleben in Sachsen-Anhalt die Zusammenarbeit mit einem von der AfD aufgestellten Gemeinderatsmitglied.

In erstaunlicher Offenheit geht AfD-Chef Alexander Gauland eine Woche nach den Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen auf die geistige Verfasstheit mancher Kolleginnen und Kollegen in seiner Partei ein.

Zwischen der CDU und der AfD soll es auch auf Landesebene weiterhin keine Regierungsbeteiligungen geben. Das bekräftigte CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer im Sommerinterview der ARD.

"Getrieben, gespalten, geschrumpft – CDU und SPD ohne Plan?" Maybrit Illner widmete sich dem Zustand der beiden großen Volksparteien. In einer recht leblosen, aber dafür sehr analytischen Runde wurde klar: Den einen Grund für den Durchhänger von CDU und SPD gibt es nicht.

Die künftige Regierung in Potsdam soll stabil sein, wünschen sich die Parteien zum Start der Sondierungen. Doch der erste Gesprächspartner der SPD, die CDU, steckt in Schwierigkeiten.

Einmal im Monat lädt Dunja Hayali im ZDF zum Polit-Talk ein. Am Mittwochabend stellt sich der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen dort kritischen Fragen. Lange geht es sachlich bis seicht zu – bis es um die Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt geht.

Als politische Partei, die "Anhänger und Wähler in allen Bevölkerungsschichten hat", definiert die Bundeszentrale für politische Bildung den Begriff "Volkspartei". Die Wahlergebnisse in Sachsen und Brandenburg machen es fraglich, ob es Volksparteien im klassischen Sinn überhaupt noch gibt. Übernimmt bald die AfD diesen Part?

In Sachsen und Brandenburg reicht es für SPD und CDU nicht zu gemeinsamen Regierungskoalitionen - die Traditionsparteien haben drastisch an Stimmen verloren und sind auf Bündnisse mit Dritten angewiesen. Trägt die Berliner Große Koalition Mitverantwortung am Scheitern ihrer Parteikollegen in den ostdeutschen Landtagen?

Die MDR-Moderatorin Wiebke Binder war für Ihre Wortwahl in einer ARD-Sendung am Sonntagabend kritisiert worden. Jetzt hat sich MDR-Chefredakteur Torsten Peuker dafür entschuldigt

Wie umgehen mit der AfD? Diese Frage spaltet die Union. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hat sich von der rechten Konkurrenz deutlich distanziert und ist damit ganz gut gefahren. 

Verloren und doch gewonnen: Die Volksparteien CDU und SPD schnaufen in der Wahl-Runde von Anne Will einmal tief durch. Grünen-Chef Robert Habeck gibt den "Ossi-Versteher", Alexander Gauland von der AfD versucht wieder einmal, die Opferkarte zu bedienen. Und ein Journalist gibt eine gewagte Prognose ab.

Die CDU wird in Sachsen stärkste Kraft, die SPD in Brandenburg. Ein maßgeblicher Grund dafür: ältere Wähler. Bei den Jungen ist das Ergebnis überraschend.

Die AfD gilt als große Gewinnerin der Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen. Daran sei die Linke mitverantwortlich, findet die (Noch-)Fraktionschefin der Partei, Sahra Wagenknecht.

Nach den AfD-Wahlerfolgen in Brandenburg und Sachsen verlangt der Wortführer des rechtsnationalen Flügels der Partei, Björn Höcke, eine stärkere Vertretung der Ostverbände im Bundesvorstand.

Da Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) weder mit der AfD noch mit den Linken zusammenarbeiten will und auch eine Minderheitsregierung ausschließt, bleibt Sachsen nach der Landtagswahl eigentlich nur eine Option: die sogenannte Kenia-Koalition, ein schwarz-rot-grünes Dreierbündnis. Doch zwischen CDU und Grünen gibt es erhebliches Konfliktpotential. 

Die ehemalige AfD-Chefin Frauke Petry erleidet mit ihrer neuen Partei bei der Landtagswahl in Sachsen als Direktkandidatin eine krachende Niederlage.

Sachsen und Brandenburg haben gewählt. Wie erwartet hat die AfD in beiden Bundesländern stark abgeschnitten, stärkste Kraft wurde sie jedoch nicht. Wie geht es nun weiter? Und was bedeutet der Wahlausgang für die GroKo in Berlin? Der Tag nach den Landtagswahlen im Osten im Live-Blog. 

So hat Ihr Wahlkreis gestimmt: Die Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg im Überblick.

Lange galt die Linke im Osten als Volkspartei, doch damit ist es offenbar vorbei: Keine andere Partei musste bei den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg so viele Federn lassen wie die Linke. Nach Ansicht eines Parteienforschers hat ihr die AfD mittlerweile im Osten den Rang abgelaufen. Das könnte den Richtungsstreit innerhalb der Linken neu entfachen.

Gemäß dem Wahlergebnis würden der AfD im sächsischen Landtag künftig 39 Sitze zustehen. Tatsächlich bekommt sie aber wohl nur 38 Mandate. Grund ist ein Gerichtsurteil. Streit ist vorprogrammiert. 

Wiebke Binder sorgt mit AfD-Frage für Empörung

Die Landtagswahl in Sachsen ist zuende, doch welche Lehren lassen sich aus den Ergebnissen ziehen?

Deutschlands Wirtschaft ist mit dem starken Abschneiden der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg alles andere als glücklich. Im Gegenteil: Die große Zustimmung für die Rechtspopulisten könne sich negativ auf den "guten Ruf" der dortigen Standorte auswirken, warnt der Arbeitgeberpräsident.

In Sachsen hat die AfD ihr Ergebnis fast verdreifacht, in Brandenburg verdoppelt. Sie ist in beiden Ländern nun die zweitstärkste Kraft. So kommentieren internationale Medien den Wahlerfolg der Partei.

Brandenburg hat gewählt: Die SPD gewinnt die Landtagswahl vor der AfD, die ein noch besseres Ergebnis als bei der Bundestagswahl erzielt. Der Wahlabend im Ticker zum Nachlesen.