Yanis Varoufakis

Vom kaum zitierten Wirtschaftsökonomen zum Finanzminister eines Krisenstaates: Gianis Varoufakis' Aufstieg verlief so schnell wie sein Fall. Das inzwischen zurückgetretene Kabinettsmitglied der griechischen Regierung könnte womöglich vor Gericht gestellt werden.

Man hätte annehmen können, dass es nach seinem Rückzug aus der Regierung still um Gianis Varoufakis werden würde. Stattdessen plaudert der ehemalige griechische Finanzminister mehr denn je, unbefangen und detailliert über Interna. Inzwischen ist der frühere Wirtschaftsprofessor dafür sogar verklagt worden.

Gianis Varoufakis hat in einem Interview mit dem "Zeitmagazin" und "Zeit Online" über sein Verhältnis zu Deutschland gesprochen. Dabei bedauere der ehemalige griechische Finanzminister vor allem, "dass es ihm nicht gelungen sei, der deutschen Bevölkerung seine enge Verbundenheit zu Deutschland zu vermitteln", so "Zeit Online".

Der ehemalige griechische Finanzminister Gianis Varoufakis hat offenbar versucht, das eigene Ministerium zu hacken. Einem Medienbericht zufolge wollte er so Steuerdateien seines eigenen Landes kapern - um ein paralleles Zahlungssystem aufzubauen. Dies geht aus einem Mitschnitt einer Telekonferenz hervor. Worum handelt es sich genau um den von Varoufakis genannten Plan B, von dem er kürzlich in einem CNN-Interview sprach? Was steckt dahinter und wer wusste davon?

Diese Gerüchte irritieren: Die griechische Regierung könnte einen Währungsputsch geplant haben – quasi einen Grexit auf Knopfdruck.

Gianis Varoufakis ist kein Politiker der leisen Töne. Das beweist der ehemalige griechische Finanzminister auch nach seinem Abgang im Kabinett. Der Politiker zieht weiter über die Geldgeber Griechenlands vom Leder. In einem CNN-Interview attackiert er die "sehr mächtige Troika". Überraschend ist: Varoufakis räumt diesmal Fehler ein.

Der ehemalige griechische Finanzminister Yanis Varoufakis hat das Reformprogramm für sein Land scharf kritisiert. Es werde als das größte Desaster makroökonomischen Managements aller Zeiten in die Geschichte eingehen, sagte er in einem Interview der BBC.

Nicht selten wird in Griechenland über wichtige Entscheidungen sehr lange am Stück debattiert und dann spät in der Nacht abgestimmt – doch das ist nicht die einzige Besonderheit der griechischen Volksvertretung.

Er gilt als Hardliner, als unerbittlich und gnadenlos. Deutschlands Bundesfinanzminister ist ein Mann der Prinzipien. Aber auch einer, der für Europa brennt. Ein Porträt von Mirjam Moll.

Das Gezerre um eine Einigung im Schuldendrama kommentiert die internationale Presse sehr unterschiedlich. Eine Zeitung kritisiert das Hin und Her zwischen "Weiterwursteln und Grexit". Die griechische Presse sieht das Ende des griechischen Dramas spätestens bis Sonntag. Die Regierung müsse sich entscheiden.

"Minister No More!" – Nicht mehr Minister! Trotz des Triumphs beim griechischen "Nein"-Referendum wirft Gianis Varoufakis nun hin. Aber was bedeutet der Rücktritt des Finanzministers für mögliche neue Verhandlungen? Ist die Schuldenkrise nun einfacher zu lösen? 

Die Griechen haben mit "Nein" gestimmt, den Sparkurs der EU abgelehnt. Das hat weitreichende Konsequenzen. Eine Einigung mit den Geldgebern wird jetzt noch schwerer, Hellas steht am Scheideweg. Als erste Konsequenz verkündet der griechische Finanzminister Varoufakis seinen Rücktritt. Alle News zu Griechenland in unserem Live-Ticker.

Ein Popstar geht. Gianis Varoufakis ist nicht länger griechischer Finanzminister. Sein Image eines Polit-Rebellen pflegt der linke Wirtschaftsprofessor bis zum Schluss.

Eigentlich hat die Partei des griechischen Premiers Alexis Tsipras einen Sieg verbucht: Die Griechen stimmten beim Referendum mit einem "Nein" zu Sparmaßnahmen. Trotzdem verkündet Finanzminister Gianis Varoufakis jetzt seinen Rücktritt.

"Sieg der Demokratie" könnte Griechenland den Euro kosten.

Die Griechen haben sich bei dem Referendum mit deutlicher Mehrheit gegen das Sparprogramm ausgesprochen. Während die Linke das Ergebnis begrüßt, nennt die CSU die Regierung Tsipras Erpresser. Für die CDU und die SPD ist hingegen klar, dass es nun noch schwerer werde, sich mit der griechischen Regierung doch noch zu einigen.

Es ist der Tag der Entscheidung: Die Griechen haben in einem Referendum über die Sparpolitik abgestimmt. Ministerpräsident Alexis Tsipras hat für ein "Nein" geworben, die Griechen sind ihm mit deutlicher Mehrheit gefolgt. Die Entwicklungen rund um das griechische Referendum in der Ticker-Nachlese.

In der Griechenland-Krise steht die Entscheidung an: Am Sonntag entscheiden die Bürger Griechenlands in einem Referendum über die Sparpolitik. Die griechische Regierung wirbt für ein "Nein", Europas Spitzenpolitiker für ein "Ja". Aktuellen Umfragen zufolge zeichnet sich ein enges Rennen ab. Zugleich ist immer noch unklar, ob das Referendum überhaupt stattfindet: Das höchste griechische Verwaltungsgericht berät heute über eine Klage gegen die Abstimmung. Die Griechenland-Krise im Liveticker.

Im Schuldenstreit um Griechenland zeichnet sich noch immer keine Lösung ab. Ministerpräsident Alexis Tsipras fährt einen politischen Zickzack-Kurs, der bei den Geldgebern seit Wochen für großen Unmut sorgt und eine Einigung erschwert. IWF-Chefin Christine Lagarde unterstellt der Regierung unreifes Verhalten, welche ihr Schicksal offenbar an den Ausgang des Referendums hängt. Die Griechenland-Krise im Liveticker.

Mit seinem Zickzackkurs und diversen Verzögerungsmomenten hat der griechische Ministerpräsident seine Verhandlungspartner so sehr brüskiert, dass niemand mehr mit ihm sprechen will – zumindest, bis das Referendum am Sonntag stattgefunden hat. Waren die geplatzten Gespräche von Anfang an geplant – oder eher das Ergebnis politischer Unbedarftheit?

Griechenland steuert auf den "Grexit" zu: Athen wird die heute Nacht fällige Rate von rund 1,6 Milliarden Euro an den Internationalen Währungsfond (IWF) nicht zahlen. Der griechische Finanzminister Gianis Varoufakis droht mit juristischem Vorgehen gegen EU-Institutionen, sollte Griechenland aus dem Euro ausgeschlossen werden. Brüssel hofft auf eine Last-Minute-Lösung, Bundeskanzlerin Angela Merkel ist skeptisch. Die Griechenland-Krise im Liveblog.

Mit den sich überschlagenden Sondersitzungen der Eurogruppe wird die Lage im Krimi um Griechenland immer unübersichtlicher. Die Verhandlungen waren einmal mehr gescheitert, Athens Regierung reagierte auf die Finanzkrise am Sonntagabend mit der Schließung der Banken. Ein Überblick über die Entwicklungen der vergangen Tage.

Es steht schlecht um Griechenland, der Streit um die Athener Reformliste nimmt kein Ende. Eigentlich sollte es schon vor dem Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs am Donnerstag einen Deal geben. Doch der griechische Premier Alexis Tsipras pokert bis zuletzt.

Die Krise ist schon jetzt untrennbar mit ihr verbunden. Gelingt es Bundeskanzlerin Angela Merkel, den griechischen Knoten zu lösen, kann sie ihre Macht festigen. Eine Alternative ist nicht vorgesehen.

Die Hängepartie zieht sich weiter hin. Die griechische Regierung legte zwar neue Reformvorschläge vor, aber die reichen den Geldgebern noch nicht aus. Gelingt Athen keine Einigung mit seinen Gläubigern, droht dem Land die Staatspleite. Verfolgen Sie die aktuellen Entwicklungen in unserem Live-Ticker.