Europäische Union - EU

Die Europäische Union (EU) vereint derzeit 28 europäische Länder mit insgesamt mehr als einer halben Milliarde Menschen (Stand 2018) und bildet somit den größten gemeinsamen Wirtschaftsraum der Welt (gemessen am BIP). In den 1950er Jahren wurde die EU unter dem Namen Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) von sechs Staaten gegründet. Den größten Zuwachs bekam die EU nach der Maueröffnung 1989 und der damit angestoßenen Öffnung des Ostblocks. Seit dem Vertrag von Maastricht 1992 heißt die Gemeinschaft "Europäische Union - EU". Die EU-Organe haben folgende Sitze: Kommision, Rat der Europäischen Union und der Europäische Rat sitzen in Brüssel; das Europa-Parlament befindet sich in Straßburg; die Zentralbank in Frankfurt am Main; der Gerichst- und Rechnungshof in Luxemburg.

Theresa May hat ihre nächste Schlappe im Brexit-Hin-und-Her kassiert: Das House of Commons will jetzt eigenständig über Alternativen zum Deal der Premierministerin abstimmen. Doch welche Optionen gibt es eigentlich?

Das Europaparlament hat für die umstrittene Reform des Urheberrechts gestimmt. Damit wurde auch der kontrovers diskutierte Artikel 13 beschlossen.

Das EU-Parlament befürwortet ein Ende der Zeitumstellung im Jahr 2021. Auf diese Position einigten sich die Abgeordneten am Dienstag in Straßburg.

Premierministerin Theresa May sieht noch immer keine Mehrheit für ihren Brexit-Deal. Jetzt wollen die Abgeordneten im Unterhaus auf eigene Faust eine Alternative finden.

Bräuchte ich für den Trip nach London ein Visum? Müsste ich beim Online-Shopping für Waren aus Großbritannien mehr bezahlen? Worauf sich Bürger einstellen müssen, falls es zu einem ungeregelten Brexit kommt, erläutert die EU in neuem Infomaterial. Sogar eine Telefon-Hotline wurde eingerichtet. 

Zwei Mal ist die Premierministerin bereits mit ihrem Vertrag über den EU-Austritt im britischen Unterhaus gescheitert. Eine dritte Niederlage wäre schwer zu verkraften.

Theresa Mays poltische Tage scheinen gezählt, mehrere Kabinettsmitglieder planen offenbar einen Putsch. Als Interimslösungen werden David Lidington und Michael Gove genannt - der eine ist für, der andere eigentlich gegen den Brexit.

Zum EU-Austritt Großbritanniens plante das Finanzministerium die Ausgabe einer speziellen 50-Pence-Münze. Auf dieser sollte das Brexit-Datum vermerkt sein - doch da der Brexit verschoben wurde, sind die bereits geprägten Münzen nun nicht als Zahlungsmittel zulässig.

Wie setzen sich die Europaparteien zusammen und welche Aufgaben haben sie in der EU? Die wichtigsten Antworten gibt's hier.

Wird das Unterhaus in London in dieser Woche im Brexit-Streit eine Lösung finden? Wie lange kann sich Premierministerin Theresa May noch in ihrem Amt halten? Die nächsten Tage in London werden spannend.

Die britische Premierministerin Theresa May will noch einen Versuch wagen, ihren Deal durchs Parlament zu bekommen. Große Chancen hat sie nicht. Unterdessen sollen mehrere Minister bereits an ihrem Stuhl sägen - während Hunderttausende Menschen in London demonstrieren. Es steht in Sachen Brexit eine neue Chaoswoche an.

Die Konjunktur hat sich in der gesamten Eurozone abgekühlt, doch kein anderes Land trifft es so hart wie Italien. In Brüssel macht man sich große Sorgen um das EU-Mitgliedsland. Auch dass der hoch verschuldete Staat im Süden Europas nun auf Investitionen aus China setzen will, versetzt den alten Kontinent in Alarmstimmung.

Theresa May droht eine Revolte aus den eigenen Reihen: Medienberichten zufolge könnte die britische Premierministerin schon bald von ihrem eigenen Kabinett zum Rücktritt gezwungen werden. Berichten zufolge planen elf Minister einen Putsch gegen die "durcheinandergeratene" May.

Die britische Premierministerin Theresa May hat die geplante dritte Abstimmung im Unterhaus über den Brexit-Vertrag infrage gestellt. Sie werde das Abkommen nur dann erneut zur Vorlage bringen, wenn sich eine "ausreichende Unterstützung" abzeichne.

China, Industrie und Klima: Beim EU-Gipfel in Brüssel standen wichtige Zukunftsthemen auf der Agenda - neben dem unvermeidlichen Brexit.

Am 26. Mai 2019 stehen die Europawahlen an. Dabei wählt jedes Mitgliedsland der EU seine Abgeordneten. In Deutschland treten die Parteien mit eigenen Kandidaten und Wahlprogrammen für die Europawahl an. Wir stellen die Parteien vor.

Die britische Regierung und die verbleibenden 27 EU-Mitgliedsländer haben Zeit gewonnen, um einen Chaos-Brexit zu vermeiden. Mehr aber auch nicht. Nach der Verschiebung des Austrittstermins auf dem EU-Gipfel liegt der Ball jetzt wieder in London.

Die EU-Staats- und Regierungschefs hatten Großbritannien am Donnerstagabend nach mehrstündigem Ringen eine kurze Verschiebung des bevorstehenden EU-Ausstiegs gewährt.

EU-Gipfel finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Am Donnerstag aber hat ein bulgarischer Diplomat einen seltenen Einblick gewährt.

Die EU plant eine umfassende Reform des Urheberrechts. Während Gegner das Ende des freien Internets ausrufen, halten Verlage und die Entertainment-Branche die Horrorszenarien für übertrieben. Worum geht's eigentlich?

Die EU gewährt Großbritannien beim Brexit Aufschub - allerdings zu ihren Bedingungen. Für die EU der richtige Schritt, kommentieren europäische Medien. Die Pressestimmen zeigen aber auch: Einem Ausweg aus dem Chaos sind die Briten damit nicht näher.

Ist das Chaos bei einem ungeregelten Austritt Großbritanniens aus der EU noch zu verhindern? Die EU startet auf ihrem Gipfel einen neuen Versuch. Ausgang - wie immer - völlig offen.

Großbritannien will den Brexit verschieben. Die übrigen EU-Länder haben dafür ein offenes Ohr - und finden einen hoch komplexen Kompromiss. Das Grundsatzproblem aber bleibt.

Steht das gemeinsame Haus Europa vor dem Einsturz? Oder malen Skeptiker und Populisten die Zukunft des Kontinents viel zu schwarz? Bei "Maybrit Illner" prallen ganz unterschiedliche Ansichten aufeinander.