Svenja Schulze

Es ist fast überall zu haben, kostet kaum etwas, und die Qualität stimmt: Leitungswasser ist aus Sicht der Umweltministerin Schulze das Mittel der Wahl gegen Durst - auch mit Blick auf den Klimaschutz. Sie wirbt daher für einen Umstieg der Konsumenten.

In der Debatte um einen Preis für den Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) hat Kanzlerin Angela Merkel Sympathie für das Modell eines Handels mit Emissionszertifikaten bekundet. Den Steuerplänen von Umweltministerin Svenja Schulze steht Merkel skeptisch gegenüber.

Egal ob am Straßenrand, Wiesen oder am Meer: Deutschland ist voll von weggeworfen Einwegprodukten. Die Umweltministerin will gegen die Tonnen an Müll vorgehen und dazu die Hersteller von Wegwerfartikeln stärker in die Pflicht nehmen. Zugute soll das vor allem den Kommunen kommen. 

Bislang darf der Handel noch frei entscheiden, ob er Plastiktüten anbietet oder nicht. Umweltministerin Schulze will die freiwillige Regelung nun in ein Gesetz gießen.

Wenn Tanken und Heizen durch einen CO2-Preis teurer werden, sollen Verbraucher im Gegenzug weniger für Strom zahlen und mit einer Öko-Pendlerpauschale sparen - das schlägt Unions-Fraktionsvize Andreas Jung vor.

Zum Klimaschutz bekennen sich alle in der großen Koalition. Aber wie setzt man ihn am besten durch? Da liegen die Meinungen noch weit auseinander. Die dritte Sitzung des Klimakabinetts bringt keine greifbaren Ergebnisse. Viel Zeit bleibt nun nicht mehr.

Langsam wird es ernst für die Koalition. Noch aber beraten die zuständigen Fachminister mit der Kanzlerin, was zu tun ist für mehr Klimaschutz. Entscheidungen soll es im September geben. Die Umweltministerin hat Vorschläge zum Thema Fliegen.

Die Union musste etwas tun: Die Grünen haben ein Klimakonzept vorgelegt, die SPD-Ministerin hat zumindest Position bezogen, nur sie selbst war noch nicht so weit. Nun ruft die CDU-Chefin zur parteiübergreifenden Einigung auf.

Wenn Deutschland seine Klimaziele erreichen will, muss der CO2-Ausstoß sinken. Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) will dies mit einer CO2-Steuer erreichen. Am Freitag hat sie drei Gutachten vorgestellt, die aufzeigen, wie sich eine solche Steuer gestalten ließe. Familien, Singles, Pendler, Handwerker - wer müsste draufzahlen, wer würde profitieren? 

Das Zeitfenster, um im Sinne der Umwelt handeln zu können, schließt sich mit jeder Minute mehr. Deutschland sitzt in der Treibhausgas-Falle. Die Bundesumweltministerin will den CO2-Preis einführen, um dem Bürger das Umdenken zu erleichtern.

"Oma, was ist ein Schneemann?": Mit lockeren Sprüchen ziehen Tausende Schüler durch Aachen. Unter die Teilnehmer mischt sich auch ein besonders prominenter Klimaschutz-Aktivist mit blauem Haarkamm.

Bekommen Union und SPD zusammen noch die Kurve? Auf dem Arbeitstisch der Koalition haben sich große Streitthemen angesammelt. Es geht um Klimaschutz, Rente, Steuern, den Haushalt und Europa: Die Zukunft der Regierung hängt davon ab, was sie nun hinkriegt.

Seit rund 20 Jahren ist der Wolf zurück in Deutschland, aber wie man mit ihm Leben soll, ist heftig umstritten. Die Bundesregierung hat sich nun darauf geeinigt, in bestimmten Fällen den Abschuss zu erleichtern. Wie kommt das an?

Die EU-Richtlinie gegen die Verschmutzung durch Einwegplastik ist endgültig verabschiedet. Die  nationalen Regierungen haben nun zwei Jahre Zeit, um die Bestimmungen gesetzlich umzusetzen, wie der Rat der Mitgliedstaaten am Dienstag in Brüssel erklärte.

Jahrelang tat sich beim Klimaschutz zu wenig, nun drängt die Zeit umso mehr. Aktuell gibt es aber vor allem Streit - um eine neue Steuer für die Deutschen und um Ziele der EU. Es wird deutlich: Der Kampf gegen die Erderwärmung ist auch eine Generationenfrage.

Treffen sich ein CDU-Wirtschaftsminister und ein Grüner - das kann nicht gut gehen, auch nicht bei "Maybrit Illner". Die Frage, wer den nötigen Klimaschutz zahlen soll, bleibt umstritten.

Seit Wochen diskutiert die Politik, wie der Verbrauch von Kohlenstoffdioxid bepreist werden soll. Im Mittelpunkt stehen zwei Methoden. Eine ist bereits etabliert, die andere ruft sowohl Zuspruch als auch starke Ablehnung hervor. Was steckt dahinter?

Weniger Plastik im Supermarkt, weniger Zucker in Lebensmitteln: Die Bundesregierung setzt bei diesen Themen auf freiwillige Vereinbarungen mit der Industrie.

"Die Erde schwitzt, das Eis schmilzt" - mit diesem etwas zu kindgerechten Titel wollte Frank Plasberg in seiner jüngsten Ausgabe von "Hart, aber fair" den Klimawandel greifbar machen und mit dem Zusatz "Wie radikal müssen wir uns ändern?" gleich nach dem Weg fragen, wie wir Menschen noch den Kopf aus der selbst geknüpften Schlinge ziehen wollen. Heraus kam eine spannende Sendung, die dank Frank Plasberg aber ihr eigentliches Ziel völlig verfehlte.

Seit fast einem Jahr ist die Regierung nun im Amt. Für Umwelt und Klima haben sich Union und SPD im Koalitionsvertrag einiges vorgenommen. Zeit für eine Zwischenbilanz der Verbände.

Der Wolf breitet sich wieder zunehmend in Deutschland aus. Gleichzeitig steigt damit auch die Zahl auf Wolfsangriffe auf Nutztiere, vor allem auf Schafe. Viele Weidetierhalter fordern daher leichtere Abschussgenehmigungen für die streng geschützten Tiere. Nun plant das Umweltministerium eine Gesetzesänderung.

"Hart aber fair" über Deutschland als Öko-Vorbild: Bei Frank Plasberg diskutieren die Gäste über verfehlte Klimaziele und Lösungen gegen vermüllte Meere. Ein junger Gast hält den Etablierten den Spiegel vor.

Auf Deutschen Autobahnen wird es auch weiterhin keine allgemeine maximale Höchstgeschwindigkeit geben. Das bestätigte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag. 

Svenja Schulze von der SPD gibt im ZDF eine Interview zum Thema Tempolimit auf Autobahnen. Doch Fragen konkret beantworten will sie nicht - obgleich sie das als Bundesumweltministerin eigentlich tun sollte. Im Anschluss hagelt es Spott und Kritik.

Wegwerfprodukte aus Kunststoff wie Einwegteller, Trinkhalme oder Wattestäbchen werden aus unserem Alltag verschwinden. Die Europäische Union hat zum Schutz der Umwelt ein entsprechendes Verbot beschlossen.