Ralph Brinkhaus

Vor der CDU-Jahresauftaktklausur mischt sich Friedrich Merz offensiv in die Personaldiskussionen der Partei ein. Er sei "Teamplayer". In der Partei glauben das nicht alle.

Wohin mit den überschüssigen Milliarden? Die SPD möchte investieren, die Union eher die Steuern senken. Die Opposition plant Geschenke an den Bürger.

Eigentlich sollte der Bundestag nur 598 Mitglieder fassen. Aktuell sitzen jedoch 709 Parlamentarier in Berlin. Schon lange wird darüber diskutiert, wie der Umfang des Parlaments im Zaum gehalten werden kann - doch bislang scheiterten alle Reformideen an der Union. Nun machen CDU und CSU selbst einen Vorschlag - der allerdings bei der Opposition auf Empörung stößt. 

Die grüne Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt hatte schlechte Laune – und das war gut so. Dass sich SPD und CDU bei "Hart aber fair" bestens vertrugen, machte einmal mehr deutlich, wie belebend eine angriffslustige Opposition sein kann.

Auf europäischer Ebene geht in Sachen Finanztransaktionssteuer seit Jahren nichts weiter. Nun legt Olaf Scholz einen Entwurf für eine Mini-Abgabe auf Aktien vor. Bei den beteiligten Staaten trifft er damit nicht unbedingt auf Begeisterung. Für ihn ist es jedoch der Versuch eines Befreiungsschlags.

Armin Laschet (CDU) hat derzeit so viel Rückhalt in der Bevölkerung wie noch nie: 54 Prozent der Befragten in Nordrhein-Westfalen sind mit der Arbeit ihres Ministerpräsidenten zufrieden. Da ist es nur konsequent, dass er bereits als ein Kandidat für die Merkel-Nachfolge gehandelt wird. Aber kann Laschet auch Kanzler?

Der "Soli" soll weg - zumindest für die meisten Steuerzahler. Das schlägt Finanzminister Scholz nun vor. Die Union ist zufrieden über diesen "ersten Schritt" zum völligen Soli-Aus. Doch was bedeutet das alles für die Bürger?

Die SPD hat Ursula von der Leyen ihre Unterstützung bei der Wahl zur Kommissionspräsidentin verweigert. Nach dem Sieg der CSU-Politikerin steht die Partei deshalb nun bei ihrem Koalitionspartner in der Kritik. Thorsten Schäfer-Gümbel sieht die SPD dabei zu Unrecht im Kreuzfeuer. 

Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus legt sich auf Annegret Kramp-Karrenbauer als Unions-Kanzlerkandidatin fest. Vielen kommt diese Diskussion zur Unzeit. Was wollte er damit wohl erreichen?

Die Grünen diskutieren über Kanzlerkandidaten, die CDU-Chefin muss sich dagegen mit ernüchternden Umfragen auseinandersetzen: Welche Politiker könnten ihre Parteien in den Wahlkampf führen, wenn es zu Neuwahlen kommt?

Die SPD braucht einen neuen Chef, die GroKo neuen Lebensgeist - beides wird vergeblich gesucht bei "Maischberger". CDU-Fraktionschef Brinkhaus will auf die Zähne beißen, ein streitlustiger Alpha-Journalist Neuwahlen.

Altmaier, von der Leyen, Karliczek: Gleich drei CDU-Minister stehen seit Wochen in der Kritik. Inzwischen wird sogar über eine Neubesetzung der Posten spekuliert. Nun bekommen die umstrittenen Kabinettsmitglieder Rückendeckung von Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer.

Die Steuerschätzer senken ihre Prognose dramatisch, und die Koalition muss irgendwie sparen – nur bekommt "Maybrit Illner" einfach nicht heraus, wo. Sie prallt am neuen schwarz-roten Traumpaar ab.

Eine Äußerung von Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) über einen möglichen muslimischen CDU-Kanzler sorgt in der Partei für Diskussionen.

Bloß keine weitere Personaldebatte in der Union - das wünschen sich viele in CDU und CSU. Doch so einfach ist das nicht. Insbesondere, wenn es um das Erbe von Angela Merkel geht.

Für Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus ist die neue CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer erste Anwärterin auf die nächste Kanzlerkandidatur - allerdings sieht er darin keinen Automatismus.

Für die neue CDU-Vorsitzende beginnt nach der Nervenprobe bei der Wahl am Freitag nun der Alltag. Annegret Kramp-Karrenbauers erste wichtige Personalentscheidung wird bereits erwartet.

Scharfe Kritik an Angela Merkel und der CDU: Der Kandidat für den CDU-Parteivorsitz Friedrich Merz wirft seiner Partei vor, "keine erkennbare Antwort" auf die AfD zu haben. Er will es nun besser machen.

Drei Kandidaten gehen auf Tour an der CDU-Basis, um für sich zu werben. Doch wird alles gut in der CDU, wenn der Wechsel im Vorsitz geschafft ist? Die SPD-Chefin Andrea Nahles hat da ihre Zweifel. Unterdessen positionieren sich die drei Kandidaten Annegret Kramp-Karrenbauer, Friedrich Merz und Jens Spahn mit teils vollmundigen Ankündigungen.

Wer soll Angela Merkel an der Parteispitze folgen? Der Unionsfraktionschef legt sich inhaltlich fest - ohne allerdings Namen zu nennen. Ein anderer hat da weniger Scheu. Derweil warnt auch CDU-Vize Laschet vor einem Kurswechsel.

Mitten im Wahlkampf für den Urnen-Gang an diesem Sonntag in Hessen sorgt ein Zitat von Kanzlerin Angela Merkel im "Hessischen Rundfunk" für Spekulationen und befeuert die Debatte um ihre mögliche Nachfolge.

Mit der Wahl vom Ralph Brinkaus zum CDU/CSU-Fraktionsvorsitzenden ist klar: In der CDU herrscht ein Machtkampf, in dessen Zentrum Kanzlerin Angela Merkel steht. Wie lange sie den Kampf noch für sich entscheiden kann, ist unklar. Doch wer käme eigentlich danach?

Tritt sie nach der Schlappe bei der Wahl des Unionsfraktionschefs als CDU-Vorsitzende wieder an? Merkel sendet erste Signale, die man als Ja verstehen kann.

Mit Ralph Brinkhaus hat ein weitgehend unbekannter Unionspolitiker den Merkel-Vertrauten Volker Kauder aus dem Amt des Fraktionsvorsitzenden gekickt. Was CDU und CSU, die Kanzlerin und die SPD von dem 50-Jährigen aus Ostwestfalen zu erwarten haben: 

Allerspätestens seit der Abwahl von Angela Merkels engem Vertrauten Volker Kauder als Fraktionsvorsitzender der Union ist klar, dass die Regierung Merkel in der Krise steckt. Oppositionspolitiker haben die Kanzlerin daraufhin aufgefordert, die Vertrauensfrage zu stellen – aber was genau bedeutet das?