Donald Tusk

Donald Tusk ist von den radikalen Brexit-Befürworter genervt. Bei einer Pressekonferenz hat der EU-Ratspräsident das nun deutlich zum Ausdruck gebracht und die unentschlossenen "Brexiters" mit ungewohnt scharfen Worten kritisiert. In Großbritannien ist man empört. Eine britische Ministerin fordert eine Entschuldigung von Tusk - und Ex-Ukip-Chef Nigel Farage sieht sich auf ganzer Linie bestätigt.

EU-Ratschef Donald Tusk hat radikale Brexit-Befürworter in der britischen Politik scharf kritisiert und Lösungsvorschläge aus London verlangt.

Nach dem Willen des britischen Parlaments soll Premierministerin Theresa May den Brexit-Vertrag mit der Europäischen Union nachverhandeln. In Brüssel aber will man davon nichts wissen. Weniger als 60 Tage vor dem geplanten EU-Austritt Großbritanniens scheinen die Positionen unvereinbar. Welche Optionen bleiben?

Die britische Premierministerin Theresa May und das Unterhaus in London haben für ihre Forderungen nach Änderungen des Brexit-Vertrages eine Abfuhr erhalten. Damit bleibt der Ablauf des EU-Austritts Großbritanniens weiter unklar.

Das Brexit-Chaos in London lässt in Deutschland die Hoffnung auf eine Abkehr der Briten vom EU-Austritt aufkeimen. Die Bundesregierung will nach dem Scheitern des Brexit-Vertrags im Londoner Parlament zunächst den "Plan B" der britischen Premierministerin Theresa May abwarten.

Dass Theresa May bei der Abstimmung über das Brexit-Abkommen am Dienstag im Unterhaus eine Niederlage einstecken muss, scheint sicher. Die Fragen sind: Wie bitter wird es für die britische Premierministerin? Und vor allem: Wie geht es danach weiter? 

Grund sind fehlende Fortschritte im Konflikt mit der Ukraine.

Die britische Regierungschefin Theresa May will dem Parlament ihr Abkommen zum EU-Austritt bis zum 21. Januar zur Abstimmung vorlegen. 

Die Luft für Theresa May wird immer dünner - so dünn, dass die Premierministerin schon Unterstützung aus dem Ausland sucht. Im Brexit-Streit hofft May, den Austrittsvertrag nachzuverhandeln. Doch auf mehr als Formulierungsänderungen dürfte sie dabei kaum hoffen. Jetzt setzt die britische Regierungschefin auf Treffen mit dem niederländischen Regierungschef Rutte und Bundeskanzlerin Merkel.

Der Zwischenfall in der Straße von Kertsch vor der Halbinsel Krim spitzt sich immer weiter zu. Inzwischen hat der ukrainische Präsident Petro Poroschenko das Kriegsrecht ausgerufen. Während Russland weiterhin von einer Provokation spricht und die Ukraine zur Räson ruft, sehen die westlichen Verbündeten die Schuld klar bei Putin – und versuchen zu deeskalieren.

Die 27 Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union haben den Austrittsvertrag mit Großbritannien gebilligt. Das teilte EU-Ratspräsident Donald Tusk am Sonntag im Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Am Mittwochabend hörte es sich noch nach einer längeren Hängepartei an. Nun heißt es aus Brüssel: Die Unterhändler der britischen Regierung und der EU-Kommission sind sich über die Brexit-Erklärung "im Prinzip" einig.

Theresa May stellt ihren Plan für einen geordneten Brexit im britischen Parlament vor. Es wird mit deutlichem Gegenwind für die Premierministerin auch aus den eigenen Reihen gerechnet. Zudem gab es bereits die ersten Rücktritte. Die aktuellen Entwicklungen.

Der Brexit-Vorschlag von Theresa May hat erste personelle Konsequenzen. Der britische Brexit-Minister Dominic Raab ist aus Protest von seinem Amt zurückgetreten. May stellt ihre Brexit-Pläne heute im Parlament vor - es wird mit massivem Widerstand aus den eigenen Reihen gerechnet.

Beim Brexit ist eine wichtige Etappe geschafft: Es liegt ein Vertragstext vor, der von den EU-Staats- und Regierungschefs unterschrieben werden könnte. Aber macht der Streit in London einen Strich durch die Rechnung?

Vor dem Hintergrund der Gedenkveranstaltungen anlässlich des Endes des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren hat EU-Ratspräsident Donald Tusk populistische Kräfte in Europa und US-Präsident Donald Trump kritisiert. In einem Zeitungsinterview wirft er Trump vor, er betreibe eine Politik der Spaltung.

Die Zeit läuft London und Brüssel davon, Ende März soll der Abschied der Briten aus der EU vollzogen werden. Doch wie genau, das bleibt weiterhin völlig unklar. Diese Szenarien könnten nach aktuellem Stand eintreten.

Der EU-Gipfel in Salzburg war für Großbritannien ein Reinfall - das sehen zumindest die Zeitungen des Landes so. Einige von ihnen lassen ihrer Wut und Enttäuschung freien Lauf und attackieren heftig die EU.

Kaum ein Treffen der EU-Spitzen ohne Migration auf der Tagesordnung. EU-Ratschef Tusk will das Thema bei diesem Gipfel zwar klein halten. Die Probleme sind aber längst nicht gelöst. Klappt es in Salzburg?

Früher war es einfach: Europa ist der Freund der USA, der Widersacher sitzt in Moskau. Für US-Präsident Trump, das haben die vergangenen Tage gezeigt, gilt das so nicht mehr.

Ausverhandelt war es schon seit Dezember, jetzt ist es auch unterzeichnet: Die EU hat mit Japan ihr bisher umfangreichstes Handelsabkommen getroffen. Kommissionschef Jean-Claude Juncker nennt den Tag "historisch".

Nicht nur im eigenen Land hat Angela Merkel wegen der Flüchtlingsfrage reichlich Ärger. Ein informelles Treffen am Sonntag soll erste Lösungen bringen. Hier finden Sie die Positionen und Forderungen der einzelnen Staaten in der Übersicht.

US-Präsident Donald Trump hat den G7-Gipfel "ausgesprochen erfolgreich" genannt, nur um danach die Ergebnisse in einem Tweet zu zertrümmern. Schuld soll die Haltung des kanadischen Gastgebers Justin Trudeau sein. Ob das Gesprächsformat noch eine Zukunft hat, ist unklar.