Boris Johnson

Premierminister Johnson hat nach seiner Schlappe vor Gericht mit der Queen telefoniert, doch von Rücktritt will er angeblich nichts wissen. Um seine Brexit-Pläne steht es nun schlecht.

Boris Johnson hat eine juristische Ohrfeige dafür kassiert, dass er das Parlament in die Zwangspause schickte. Doch was bedeutet das Urteil des Supreme Courts nun für mögliche Lösungen im Streit um den Brexit?

Der britische Oppositionsführer Jeremy Corbyn will sich nicht auf eine vorgezogene Neuwahl einlassen, solange ein EU-Austritt ohne Abkommen am 31. Oktober droht.

Das oberste britische Gericht hat die von Premierminister Boris Johnson auferlegte Zwangspause des Parlaments für rechtswidrig erklärt. Das entschied der Supreme Court am Dienstag in London. Für den Regierungschef ist das eine heftige Niederlage.

Das oberste britische Gericht hat die von Premierminister Boris Johnson auferlegte Zwangspause des Parlaments für rechtswidrig erklärt. Was das Urteil für ihn und den Brexit bedeutet.

Während in Deutschland eine erbitterte Debatte über das Klimapaket der Bundesregierung tobt, reist Angela Merkel als eine der internationalen Hoffnungsträgerinnen zum UN-Gipfel nach New York.

Blicken die Briten im Brexit-Wirrwar eigentlich selbst noch durch? Was erwartet uns als Nächstes? Wohin steuert Boris Johnson das Vereinigte Königreich? Und was verbindet ihn mit US-Präsident Donald Trump? Wera Hobhouse, gebürtige Deutsche mit Sitz im House of Commons für die Liberal Democrats, klärt auf.

Finnland setzt Großbritannien beim Thema Brexit unter Druck: Antti Rinne, der derzeit den EU-Ratsvorsitz inne hat, stellt Premierminister Boris Johnson ein Ultimatum. Lässt dieser die Frist verstreichen, ist laut Rinne der Ofen aus. Großbritannien reagiert kühl.

Finnlands Regierungschef will von Großbritannien Antworten sehen: Bis Ende des Monats soll der britische Premier schriftliche Vorschläge vorlegen, wie ein Brexit-Deal aussehen könnte.

Boris Johnson hat es derzeit nicht leicht. Selbst ein Termin in einem Krankenhaus wird für den britischen Premierminister zur PR-Panne. Ein aufgebrachter Vater entlädt seinen Frust.

Als wäre das Brexit-Chaos an sich nicht kompliziert genug, müssen sich ausländische Beobachter auch in das ungewöhnliche politische System Großbritanniens hineindenken. Eine Königin, die nichts darf – und um deren pro forma Handlungen dann doch gezankt wird, eine Verfassung, die nicht als eindeutiges Dokument existiert und rituelle Artefakte, die Rest-Europa in verständnisloses Staunen versetzen: Wie funktioniert die britische Politik eigentlich?

Die EU und Großbritannien verhandeln nun auch offiziell wieder miteinander. Ob Brüssel und London eine Einigung zum EU-Austritt in sechs Wochen finden, ist aber völlig ungewiss.

Durfte Premierminister Boris Johnson das britische Parlament so kurz vor dem Brexit-Datum in eine Pause zwingen? Der Streit um diese Frage ist jetzt vor dem Supreme Court angekommen. Ab Dienstag beschäftigt er das oberste Gericht des Landes - während sich das nächste juristische Tauziehen schon anbahnt. 

Es war das erste Aufeinandertreffen des neuen britischen Premiers und des EU-Kommissionschefs - und es blieb ohne Erfolg. Bei einem Arbeitsessen in Luxemburg fanden die Politiker keine Lösung im Brexit-Chaos - vorerst.

Der britische Premierminister Boris Johnson und EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker treffen sich erstmals, um über den Brexit zu sprechen. Da schauen die Wirtschaftsvertreter ganz genau hin.

Diese Kritik kommt von einem, der es wissen muss: Hulk-Darsteller Mark Ruffalo rüffelt den britischen Premier Boris Johnson, weil der Großbritannien mit der Marvel-Comicfigur verglichen hat.

Der britische Premierminister Boris Johnson hat sich in einem Interview "sehr zuversichtlich" zu einem möglichen Brexit-Abkommen geäußert. Dabei verglich er Großbritannien mit der Comicfigur "Hulk".

Lange hat der frühere britische Premierminister David Cameron geschwiegen. Ihm haben die Briten die Volksabstimmung über den EU-Austritt zu verdanken. Nun veröffentlicht er seine Memoiren - und kritisiert den aktuellen Regierungschef Boris Johnson.

Die Uhr tickt. In weniger als 50 Tagen könnte Großbritannien die EU verlassen - ohne Abkommen. Was bedeutet das für Firmen? Der DIHK-Präsident schreibt einen Brandbrief.

So deutlich wird John Bercow selten: Der scheidende Parlamentspräsident hat Premier Boris Johnson eindringlich zur Einhaltung von Recht und Gesetz beim Austritt Großbritanniens aus der EU aufgefordert. Es werde nur einen Brexit geben, "den das House of Commons" abgesegnet hat. Ansonsten lasse er "zusätzliche Kreativität in den Abläufen" durchaus zu, um den Premier vom Gesetzesbruch abzuhalten.

Spielt die Johnson-Regierung die Gefahren eines ungeregelten Brexit herunter? Als "Grundlegendes Szenario" war das Dokument bereits einer Zeitung zugespielt worden, nun veröffentlicht Downing Street das Papier unter dem Titel "Planungsannahmen für den schlimmsten Fall". Und der Inhalt ist brisant: Denn so gut auf den No-Deal-Brexit vorbereitet, wie die Regierung glauben machen will, ist sie anscheinend nicht.

Die Zwangspause für das britische Parlament, die Premierminister Boris Johnson angeordnet hatte, verstößt gegen das Gesetz. Ein schottisches Berufungsgericht erklärte die Pause am Mittwoch als "illegal".

Trotz des Gesetzes gegen einen No Deal schließt der britische Premier Johnson eine Brexit-Verschiebung aus. Die letzte Sitzung vor der Parlamentsschließung endet mit Tumulten. Der scheidende Parlamentspräsident Bercow macht deutlich, was er von der Pause hält.

Das Gesetz brechen, zurücktreten oder provozieren: Viele Optionen hat der britische Premierminister Boris Johnson nicht mehr, wenn er sein Versprechen einhalten will, Großbritannien zum 31. Oktober aus der EU zu führen. Schließt er am Ende doch noch einen Deal mit Brüssel?

Erst Irland besuchen, dann eine Neuwahl durchsetzen: Der britische Premier Johnson hat am Montag einen vollen Terminkalender. Doch ob er bei seinen Vorhaben Erfolg haben wird, darf stark bezweifelt werden.