Brexit: EU-Austritt des Vereinigten Königreichs

"Wo ein Wille ist, ist auch ein Deal": Die EU und die britische Regierung haben sich zusammengerauft. Aber im Unterhaus in London dürfte das Abkommen einen schweren Stand haben.

In letzter Minute haben sich London und Brüssel zusammengerauft und auf ein Abkommen zum Brexit geeinigt. EU-Kommissionschef Juncker und der britische Premier Johnson geben sich erleichtert. Doch dann haut eine kleine Partei im britischen Unterhaus die Bremse rein.

London und Brüssel scheinen sich geeinigt zu haben. Der Ärger ist damit aber noch lange nicht vorbei sein

Baden-Württembergs Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) hat das von Brüssel und London ausgehandelte neue Brexit-Abkommen als hoffnungsvolles Signal auch für die Firmen im Südwesten gewertet.

Der entscheidende EU-Gipfel zum Brexit findet am Donnerstag und Freitag statt. Schon davor kündigte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker an: Es gibt eine Einigung. Alle Brexit-News finden Sie hier im Blog.

Beim EU-Gipfel scheint sich alles um den Brexit zu drehen. Immerhin drängt die Zeit für ein Abkommen. Auch wenn der Brexit ganz oben auf der Agenda steht, gibt es noch andere Themen, über die beim Treffen der Staatengemeinschaft diskutiert wird.

Unmittelbar vor dem EU-Gipfel verkündet EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker einen Durchbruch im Brexit-Streit. Ein geregelter Austritt ist damit in greifbarer Nähe. Doch der britische Premier Boris Johnson muss noch eine weitere Hürde nehmen: Der Deal muss durchs Parlament.

Der Lebkuchen- und Printenhersteller Lambertz sieht seine Erfolge auf dem amerikanischen Markt durch die ab Freitag drohenden US-Strafzölle von 25 Prozent bedroht.

Das britische Parlament soll nun die Vereinbarung am Samstag absegnen.

Meinungsfreudig geht es am Mittwochabend bei Sandra Maischberger zu: Ein Kabarettist bedenkt den US-Präsidenten mit dem A-Wort – und zwei Politiker geraten sich beim Dauerthema Brexit in die Haare.

Der Brexit wirft seine Schatten voraus: Noch nie sind in Hamburg so viele Briten eingebürgert worden wie bereits in diesem Jahr.

Kurz vor Beginn des EU-Gipfels sieht Bundeskanzlerin Angela Merkel dennoch Fortschritte bei den Brexit-Gesprächen.

Die nordirische DUP hat bereits Teile der neu ausgehandelten Vorschläge zum Brexit abgelehnt. Dennoch zeigt sich Angela Merkel in ihrer Regierungserklärung vor dem Start des EU-Gipfels vorsichtig optimistisch, dass es noch zu einer Einigung kommen kann. Der Ausgang des Treffens in Brüssel sei aber ungewiss.

Am Mittwoch waren sich Großbritannien und die Europäische Union in Sachen Brexit ein großes Stück näher gekommen. Am Donnerstag und Freitag findet nun der entscheidende Gipfel statt - und Premierminister Boris Johnson will Gespräche führen.

Nach einer halb durchverhandelten Nacht ist der Durchbruch immer noch nicht geschafft. In Brüssel überwiegt vorsichtiger Optimismus. Aber der eigentliche Showdown wartet in London.

Der TV-Sender Sky startet einen neuen Kanal, auf dem garantiert nicht über den Brexit berichtet wird. Selbst der Verantwortliche spricht von einem "gewagten Ansatz". 

Läuft alles nach Plan, verlässt Großbritannien am 31. Oktober die Europäische Union. Bislang ist allerdings noch völlig unklar, ob das mit oder ohne Abkommen mit der EU passiert. Was der Brexit für Reisende ab November bedeutet, erfahren Sie hier.

Die Zeit wird knapp für Boris Johnson: In der Nacht auf Mittwoch wurde stundenlang um eine Einigung im Brexit-Streit gerungen. Doch die Verhandlungen gestalten sich kompliziert. Für den britischen Premier tickt die Uhr extrem laut. 

Die irische Grenzfrage gehört zu den Hauptstreitpunkten im Brexit. Nun soll es neue Vorschläge von Großbritannien dafür geben. Der derzeitige EU-Ratsvorsitzende Antti Rinne bezweifelt derweil, dass sich die EU und das Vereinigte Königreich vor dem anstehenden Gipfel einigen werden. Alle aktuellen Nachrichten zum EU-Austritt des Vereinigten Königreichs finden Sie hier.

Mit der "Queen's speech" hat Königin Elizabeth II. am Montag in London das Parlament wiedereröffnet. Sie verlas die Regierungserklärung von Premierminister Boris Johnson, wonach dessen forderstes Ziel gegenwärtig ist, den EU-Austritt Großbritanniens zum 31. Oktober sicherzustellen. 

Merkel und Macron wollen bei Krisen zusammenstehen

Die EU-Staaten haben grünes Licht für detaillierte Verhandlungen über ein Brexit-Abkommen mit Großbritannien gegeben. EU-Verhandlungsführer Michel Barnier könne nun vor dem EU-Gipfel kommende Woche "intensive" Gespräche mit der britischen Seite beginnen, sagten zwei EU-Diplomaten der Nachrichtenagentur AFP. 

Seit 2009 war er Sprecher des britischen Unterhauses, nun verabschiedet sich John Bercow mit einem letzten Interview aus seiner langjährigen Amtszeit. Mit dem Sender CNN spricht er über seine Einstellung zum Brexit, seine ständigen Kritiker - und kämpft vor laufenden Kameras mit den Tränen.

Die Pro-Brexit-Gruppe Leave.EU steht nach einem geschmacklosen Tweet über Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Kritik - diverse britische Politiker haben sich bereits deutlich von der Aussage der Hardliner-Gruppe distanziert.

Seit Wochen, Monaten, Jahren kreist der Brexit-Streit um den sogenannten Backstop für die irische Grenze. Nun soll London angeblich eine Alternative präsentieren.