Ikke Hüftgold

Ikke Hüftgold ‐ Steckbrief

Name Ikke Hüftgold
Bürgerlicher Name Matthias Distel
Beruf Schlagersänger, Produzent, Geschäftsführer einer Gartenbaufirma
Geburtstag
Geburtsort Limburg an der Lahn, Hessen
Staatsangehörigkeit Bundesrepublik Deutschland
Familienstand geschieden
Geschlecht männlich
Haarfarbe dunkelbraun unter schwarzer Perücke
Links Ikke Hüftgold Website

Ikke Hüftgold ‐ Wiki: Alter, Größe und mehr

Matthias Distel hat sich als Ikke Hüftgold einen Namen als Schlager-Sänger und Produzent gemacht.

Hüftgold wurde 1976 in Limburg an der Lahn unter dem Namen Matthias Distel geboren. Sein Berufsweg führte ihn nach dem Abitur erst zum Zivildienst in einer Einrichtung für Altenpflege, dann auf die Justus-Liebig-Universität und schließlich zur Gründung seiner eigenen Firma für Gartenbau. Zudem produzierte er Hörspiele, sang in diversen Bands und brachte sich selbst das Spielen von diversen Instrumenten bei.

Sein musikalischer Erfolg kam durch einen Freund, der behauptete, Distel würde es nicht schaffen, einen Ballermann-Hit zu komponieren. Sein musikalischer Partner, Produzent Dominik de Leon, stand ihm sofort bei. 2009 kreierten sie die Kunstfigur Ikke Hüftgold, die von "Vice" einmal liebevoll beschrieben wurde als "die letzte Entwicklungsstufe des deutschen Ballermannproleten".

Ikke Hüftgold entwickelte sich 2011/12 zum Kult auf Mallorca, was folgte sind "sieben Jahre Vollgas am Limit", wie Distel sein Leben als Ikke Hüftgold beschreibt. Mit schwarzer Fransenperücke, rotem Trainingsanzug und erhobenem Mittelfinger erkämpfte er sich als Rampensau seinen Platz im Bierkönig, wo er fortan mit Songs wie "Dicke Titten, Kartoffelsalat" oder "Saufen ist scheiße, doch wir machen's trotzdem" für Stimmung sorgt. Der Erfolg gibt ihm Recht: 2012 gewann er sogar den Ballermann-Award in der Kategorie "Bester Newcomer".

Seinen ersten Sprung in die deutschen Charts erreichte Hüftgold 2014 mit dem Song "So gehn die Gauchos" zur Fußball-Weltmeisterschaft - sogar die Nationalmannschaft performte den Song bei ihrer Welcome-Party in Berlin nach dem Titelgewinn. 2018 gewann er mit dem Titel "Johnny Däpp" (gesungen von Lorenz Büffel) eine goldene Schallplatte. Das Lied ist bis heute einer der meistverkauften Schlagerhits aus dem deutschsprachigen Raum.

Doch es lief nicht immer alles glatt für Hüftgold: 2016 ließ er knapp 4.000 Freibierdosen aus Protest gegen ein verhängtes Alkoholverbot an Stränden verteilen. Eine Dosenbierschlacht war die Folge. Die Konsequenz: Er erhielt Auftrittsverbot im Bierkönig.

Privat hat ihn der Ballermann einiges gekostet: Seine erste Ehe ging durch seine Karriere in die Brüche, seine zwei Töchter sieht er seitdem nur noch unregelmäßig. Doch die Reise ging weiter, 2016 gründete Hüftgold mit seinem Produzenten sowie Mia Julia Brückner und Peter Brückner das Musiklabel Summerfield Records. Nebenbei betreibt er immer noch seine Firma für Gartenbau.

2020 zog es Hüftgold ins Fernsehen. Der Partysänger nahm unter anderem mit Sport-Kommentator Werner Hansch, Kelly-Family-Sängerin Kathy Kelly und Dragqueen Katy Bähm an der achten Staffel "Promi Big Brother" teil. Schon nach wenigen Tagen legte er dort vor laufender Kamera seine Ikke-Perücke ab und damit auch die Rolle des Proll-Sängers. Als Matthias Distel sammelt er weiter die Sympathien der Zuschauer und schaffte es bis ins Finale, wo er als Viertplatzierter das Spiel beendete.

2022 produzierte Matthias Distel den Hit "Layla" für das Duo DJ Robin & Schürze, die es damit wochenlang auf den ersten Platz der deutschen Charts schafften. Am Ballermann und in den Bierzelten diverser Volksfeste wurde der Mitgröl-Song gefeiert. Aufgrund der folgenden Zeilen geriet das Lied in die Kritik: "Ich hab' 'n Puff - und meine Puffmama heißt Layla. Sie ist schöner, jünger, geiler." Die Veranstalter des Würzburger Volksfests Kiliani stießen im Sommer 2022 eine bundesweite Debatte an, weil sie den Song verboten hatten.

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