Brüssel

Am Freitag beginnt die lange Sommerpause des britischen Parlaments. Für Boris Johnson dürfte sie wohl ausfallen, denn nach seiner Amtseinführung als Premier hat er heikle Aufgaben zu erledigen.

Deutliche Worte aus Edinburgh: Schottlands Regierungschefin Nicola Sturgeon vermutet, dass Boris Johnson Großbritannien insgeheim ohne Deal aus der EU führen will. Darüber könne alles "Getöse" nicht hinwegtäuschen.

Boris Johnson und seine neue Regierung gehen offenbar davon aus, bei den Verhandlungen mit der EU über einen geregelten Brexit kein neues Abkommen hinzubekommen.

Spätestens Anfang nächster Woche soll ein Verdächtiger, der im Zusammenhang mit den Terroranschlägen von Paris steht, nach Belgien ausgeliefert werden. Der 39-Jährige war vor gut einem Monat gefasst worden.

Boris Johnson ist neuer britischer Premierminister. Am Donnerstag hat er seine erste Rede im House of Commons gehalten - und eine lange Liste von Versprechungen und Superlativen abgegeben.

Am 6. Juli startet die 106. Tour de France. Das wichtigste Radrennen der Welt beginnt mit dem Grand Départ in Brüssel und endet am 28. Juli wie immer auf den Champs-Élysées in Paris. Wo sie alle Etappen live mitverfolgen können, erfahren Sie hier in der Übersicht.

Die Lage im Golf ist angespannt: Der Iran hält noch immer den unter britischer Flagge fahrenden Tanker "Stena Impero" in der Straße von Hormus fest. London will handeln. Der Iran regt einen Tankertausch an. Alle Entwicklungen im Live-Blog.

Die EU hat mit ihrer harten Haltung in den Brexit-Verhandlungen maßgeblich zum Ende der politischen Karriere von Theresa May beigetragen. Mit Boris Johnson wird ihr aller Voraussicht nach im Amt nachfolgen – für den europäischen Club der 27 nun es nun deutlich ungemütlicher werden.

Wenn Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer an diesem Mittwoch ihre erste Regierungserklärung abgibt, dürfte es auch um die gefährliche Lage im Persischen Golf gehen. Dabei stellt sich vor allem eine Frage: Muss die Bundeswehr bald in einen neuen Einsatz?

Der Sieger im Rennen um die Nachfolge von Premierministerin May scheint ausgemacht: Boris Johnson. Würde es mit ihm als Regierungschef zum gefürchteten No-Deal-Brexit kommen? Es könnte Überraschungen geben.

Boris Johnson wird nächste Woche wohl der nächste britische Premierminister. Er gibt sich hart beim Brexit und verlangt von der EU Zugeständnisse, doch seine Forderungen scheinen unerfüllbar. Einige Abgeordnete wollen deshalb sogar die Queen in den Streit um den Brexit hineinziehen. 

Ursula von der Leyen ist die erste Frau, die es an die Spitze der EU-Kommission geschafft hat. Mit hauchdünner Mehrheit wurde die vom europäischen Rat nominierte Deutsche im EU-Parlament zur Kommissionspräsidentin gewählt. Was denkt man im Ausland über die Personalie? Die internationalen Pressestimmen im Überblick.

Ursula von der Leyen ist am Ziel: Die scheidende Bundesverteidigungsministerin beerbt nach dem Willen der EU-Parlamentarier den Luxemburger Jean-Claude Juncker im Amt des Kommissionspräsidenten der EU. Von der Leyen vereinte im Rahmen der Abstimmung die geforderte Mehrheit der Stimmen auf sich.

Ursula von der Leyen möchte EU-Kommissionspräsidentin werden. Heute stellt sie sich zur Wahl. Davor hielt sie eine Rede, um das Europäische Parlament zu überzeugen. Der Tag der Entscheidung in der Blog-Nachlese.

In Berlin verdichteten sich Spekulationen, wonach Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (39) für das Amt des Verteidigungsministers gesetzt ist. Von der Leyen hatte schon am Montag ihren Rücktritt als Ministerin angekündigt, um sich voll der Aufgabe in Brüssel zu verschreiben. Es wäre der nächste große Karriereschritt des 39-Jährigen. 

Am Dienstag ist es soweit: Ursula von der Leyen stellt sich zur Wahl als EU-Kommissionspräsidentin. Vor dem Tag der Entscheidung ist vieles offen. Aber einiges lässt sich schon sagen.

Das Papier, mit dem Europaabgeordnete der SPD gegen Ursula von der Leyen als Chefin der EU-Kommission zu Felde ziehen, sorgt weiter für Unruhe. Vermehrt wird die Frage nach dem Weiterbestand der großen Koalition gestellt. Auch unter Experten herrscht keine Einigkeit, wie die Zukunft der GroKo aussieht.

Die EU machte ihre Drohungen gegen die Türkei wahr. Im Konflikt um Erdgas-Erkundungen vor Zypern gibt es erste Strafmaßnahmen. Nun stellt sich die Frage, ob sie die gewünschte Wirkung zeigen.

Ursula von der Leyen ist in Brüssel auf Werbetour in eigener Sache. Ein dringend nötiges Unterfangen. Denn ihre Wahl als Chefin der EU-Komission ist keinesfalls ausgemacht. Sofern sie nicht von der Gnade der Rechtsextremen abhängig sein will, braucht die deutsche Verteidigungsministerin die Stimmen von Sozialdemokraten und Grünen. Und die sind mit Gummibärchen und Kugelschreibern nicht zu bekommen. 

Die EU-Wettbewerbshüter haben eine Millionenstrafe gegen den japanischen Hello-Kitty-Hersteller Sanrio verhängt. Wegen illegaler Praktiken müsse die Firma 6,2 Millionen Euro zahlen, teilte die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel mit.

Die Wahl der Kandidatin für den EU-Kommissionsvorsitz verlief in diesen Tagen eher "ungewöhnlich" – wenn man sich das Desaster maximal schönreden möchte. Das tat niemand bei "Maybrit Illner" an diesem Donnerstagabend, im Gegenteil. Besonders ein Gast war im Angriffsmodus.

Nach der überraschenden Nominierung von Ursula von der Leyen als EU-Kommissionspräsidentin begrüßt Amtsinhaber Jean-Claude Juncker seine mögliche Nachfolgerin in Brüssel. Eine Knutschattacke darf dabei nicht fehlen. Derweil verteidigt Donald Tusk die Entscheidung für die CDU-Politikerin.

Von Schleudersitz in Berlin an die Spitze der EU nach Brüssel: Ursula von der Leyen wurde als Kompromisskandidatin für den Chefposten der EU-Kommission nominiert. Kann die (Noch-)Verteidigungsministerin mit der Unterstützung des EU-Parlaments rechnen? Die SPD trommelt gegen sie. Fraglich ist, ob sie dafür die große Koalition in Berlin riskiert.

In zähen Verhandlungen haben sich die Staats- und Regierungschefs der EU auf Ursula von der Leyen als Kommissionspräsidentin geeinigt. Nach Brüssel wird jetzt in Berlin gestritten: Die Nominierung sorgt für mächtig Zoff in der Groko. Sigmar Gabriel denkt gar an Koalitionsbruch. 

Die Staats- und Regierungschefs haben sich auf ein Personaltableau für die künftigen EU-Spitzenposten  geeinigt, doch die Vorschläge des Europäischen Rates sind keineswegs Selbstläufer. Vor allem Ursula von der Leyen ist umstritten.