Brüssel

Die Wahl der Kandidatin für den EU-Kommissionsvorsitz verlief in diesen Tagen eher "ungewöhnlich" – wenn man sich das Desaster maximal schönreden möchte. Das tat niemand bei "Maybrit Illner" an diesem Donnerstagabend, im Gegenteil. Besonders ein Gast war im Angriffsmodus.

Nach der überraschenden Nominierung von Ursula von der Leyen als EU-Kommissionspräsidentin begrüßt Amtsinhaber Jean-Claude Juncker seine mögliche Nachfolgerin in Brüssel. Eine Knutschattacke darf dabei nicht fehlen. Derweil verteidigt Donald Tusk die Entscheidung für die CDU-Politikerin.

Von Schleudersitz in Berlin an die Spitze der EU nach Brüssel: Ursula von der Leyen wurde als Kompromisskandidatin für den Chefposten der EU-Kommission nominiert. Kann die (Noch-)Verteidigungsministerin mit der Unterstützung des EU-Parlaments rechnen? Die SPD trommelt gegen sie. Fraglich ist, ob sie dafür die große Koalition in Berlin riskiert.

In zähen Verhandlungen haben sich die Staats- und Regierungschefs der EU auf Ursula von der Leyen als Kommissionspräsidentin geeinigt. Nach Brüssel wird jetzt in Berlin gestritten: Die Nominierung sorgt für mächtig Zoff in der Groko. Sigmar Gabriel denkt gar an Koalitionsbruch. 

Ursula von der Leyen ist die Gewinnerin des zähen Postenpokers in Brüssel: Nach dem Willen der Staats- und Regierungschefs soll die deutsche Verteidigungsministerin Präsidentin der EU-Kommission werden. Ein weiterer Schritt in ihrer Karriere, auf die wir hier blicken.

Die Staats- und Regierungschefs haben sich auf ein Personaltableau für die künftigen EU-Spitzenposten  geeinigt, doch die Vorschläge des Europäischen Rates sind keineswegs Selbstläufer. Vor allem Ursula von der Leyen ist umstritten.

Die EU-Staaten haben Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) offiziell als Präsidentin der Europäischen Kommission nominiert.

Wie muss man sich die nächtlichen Diskussionen bei Gipfeln wie dem der EU-Chefs in Brüssel vorstellen? Wie halten die Teilnehmer das durch? Wie wichtig sind zwischenmenschliche Beziehungen? Ex-Umweltminister Jürgen Trittin verrät einige Interna solcher Mammutverhandlungen.

Fünf Wochen nach der Europawahl sind etliche maßgebende Positionen in Brüssel noch immer nicht besetzt. Chef der EU-Kommission möchte Manfred Weber von der CSU werden. Katarina Barley von der SPD und Ska Keller von den Grünen drängen an die Spitze des Parlaments.

Keine Einigung im Poker um den Posten des EU-Kommissionspräsidenten. Die Verhandlungen sollen am Dienstag weitergehen.

Beobachtern zufolge deutet sich beim Postenpoker in Brüssel eine Einigung an. Demnach könnte der Niederländer Frans Timmermans von den Sozialdemokraten EU-Kommissionspräsident werden, die Konservativen dafür bei anderen Top-Jobs zum Zug kommen. 

Endlich gibt es einen Personalvorschlag für das Amt des EU-Kommissionschefs, mit dem Kanzlerin Merkel offenkundig leben kann. Doch dann kommt es wieder zu Streit. Wie das beim Bürger ankommt?

Nach wochenlangem Hin und Her gibt es endlich einen Personalvorschlag für das mächtige Amt des EU-Kommissionschefs, mit dem Kanzlerin Merkel offenkundig leben kann.

Die zuständige Kommissarin der EU-Kommission hat die Verkehrsminister von Deutschland, Österreich und Italien zu einem Krisengespräch nach Brüssel eingeladen. Die EU-Kommission möchte schlichten, nachdem gegen die Sperrung von Nebenstraßen für Durchreisende in Österreich Protest laut wurde.

Bundeskanzlerin Angela Merkel unterstützt die Kandidatur von Manfred Weber (CSU) für das Amt des Kommissionspräsidenten. Doch mit dieser Position steht sie im politischen Europa zunehmend allein auf weiter Flur. Steht das Spitzenkandidaten-Prinzip der Europawahl vor dem Aus?

Am 23. Juni 2016 stimmten die Briten für den EU-Austritt. Nun will der einstige Brexit-Wortführer Boris Johnson sein Werk als Premierminister vollenden. Hat er einen Plan?

Klimaschutz hört nicht an Ländergrenzen auf, sagt "Fridays For Future". Zum ersten internationalen Klimastreik der Bewegung werden Teilnehmer aus 16 Nationen erwartet. Eine Nachricht aus Brüssel dürfte ihnen übel aufstoßen.

Wer wird künftig die EU in Brüssel führen? Beim Gipfel suchen Kanzlerin Merkel und ihre Kollegen eine Lösung, mit der alle leben können. Ein äußerst schwieriges Unterfangen.

Manfred Weber, Margrethe Vestager, Frans Timmermans - oder eine große Überraschung? Die Regierungschefs der EU müssen entscheiden, wer ihr Favorit für den Posten des Kommissionschefs ist. Einen klaren Favoriten gibt es bisher nicht.

Wer wird Präsident der Europäischen Kommission und damit der vielleicht mächtigste EU-Vertreter? Der Machtkampf ist in vollem Gange.

Brexit-Hardliner Boris Johnson fordert "mehr Klarheit" über das weitere Brexit-Vorgehen. So lange es die nicht gibt, will der Favorit auf den Posten des britischen Premierministers die 44 Milliarden Euro Schulden nicht an die EU zurückzahlen.

In der Regierung in Rom brodelt es ohnehin gewaltig. Nun greift die EU-Kommission noch wegen der Staatsfinanzen durch. Für Italien könnte das schmerzhaft werden.

Beim ersten EU-Gipfel nach der Wahl hat es noch keine Einigung auf neues Führungspersonal für die Europäische Union gegeben. In den nächsten drei Wochen soll der Streit beigelegt werden. Möglichst.

Nach der Europawahl sucht die Europäische Union eine neue Führung. Das Machtgefüge in Brüssel ist nicht immer übersichtlich. Ein kleiner Wegweiser.