PEGIDA

Zu einem Protestmarsch des islamfeindlichen Bündnisses Pegida NRW sind am Sonntagnachmittag laut Polizei rund 270 Teilnehmer am Duisburger Hauptbahnhof zusammengekommen.

Der Streit um die schwarz geschminkten Helfer des Nikolaus hat sich in den Niederlanden zu einem Kulturkampf ausgewachsen. Dieses Jahr gibt es nun eine Neuerung.

Wegen einer Demonstration des islamfeindlichen Bündnisses Pegida NRW zusammen mit mehreren rechten Gruppierungen bereitet sich die Polizei Duisburg auf einen Großeinsatz am Sonntag vor.

Manchmal reicht ein einziges Wort, um eine Flut von Häme, Spott oder Hass auszulösen. In Dresden hat es der Stadtrat mit dem Begriff "Nazinotstand?" geschafft - auch wenn das Wort mit einem Fragezeichen versehen ist.

Mehrere Tausend Menschen haben am Sonntag in Dresden gegen die islam- und ausländerfeindliche Pegida-Bewegung demonstriert. Offenbar kam es dort auch zu Übergriffen auf Gegendemonstranten: Demnach sollen Pegida-Anhänger mit übelriechenden Flüssigkeitenen geworfen haben.

Anti-Atomkraft-Bewegung, Frauenbewegung, Pegida, Fridays for Future – das sind nur ein paar Beispiele für soziale Bewegungen. Sie sind meist eine Zeit lang populär, verschwinden dann aber oft wieder in der Versenkung. Am 20. Oktober 2014, vor exakt fünf Jahren, fand die erste Pegida-Demonstration in Deutschland statt - schnell wuchs diese von ein Paar Dutzend auf Tausende Teilnehmer an - nur um heute (fast) wieder ganz zu verschwinden. Woran liegt das?

Für sein Video "Die Demokratie ist weiblich" konnte Prinzen-Sänger Sebastian Krumbiegel zahlreiche Promis gewinnen. Ob alle sofort zugesagt haben, was die Wahlergebnisse in Sachsen und Brandenburg über den Zustand der Demokratie im Osten des Landes aussagen und ob eine "Ossi"-Quote in der Politik sinnvoll wäre, verrät er uns im Interview. 

Es war kein leichter Besuch für Bundeskanzlerin Angela Merkel in Sachsen. Vor dem Hintergrund der Landtagswahlen am 1. September lag der Fokus vor allem auf der politischen Wetterlage in dem CDU-regierten Bundesland. Während die Stimmung in Görlitz positiv war, wurde sie in Dresden mit Pfiffen empfangen.

Nach den rechtfertigenden Äußerungen von Teilnehmern einer Pegida-Demonstration über die Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke hat sich die Justiz eingeschaltet.

Politiker mehrerer Parteien haben sich entsetzt gezeigt über Aussagen von Demonstranten einer Pegida-Demonstration zum Mord an dem Kasseler CDU-Politiker Walter Lübcke.

"Die nächsten zwölf bis 18 Monate werden besonders gefährlich": Nach der Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke warnt ein Experte für Rechtsextremismus vor einer erhöhten Terrorgefahr. Als Grund dafür nennt er eine von Frust geprägte rechte Szene.

Joachim Gauck auf den Spuren der Einheit: In einer Dokumentation für das ZDF hat der ehemalige Bundespräsident am Dienstagabend nach dem Stand der Wiedervereinigung gesucht. Wirklich Handfestes bekommt man nicht als Antwort, dafür aber ein Plädoyer gegen ostdeutsche Ohnmachtsgefühle und gegen die, die diese ausnutzen.

Sachsen Integrationsministerin Petra Köpping (SPD) hat mit "Integriert doch erst mal uns" eine Streitschrift für den Osten verfasst. Ihre These: Auch 30 Jahre nach dem Mauerfall würden sich viele Menschen in den neuen Bundesländern nicht als vollwertiger Teil der Gesellschaft fühlen. Aus ihrem Frust erwachse die Sympathie für rechte Parteien. Im Interview fordert sie: Wir müssen reden - und handeln. 

Mit der Werbekampagne "Unser Land – Deine Zukunft" will die Band Banda Comunale Menschen dazu bewegen, nach Sachsen zu ziehen. Kommenden September finden in Sachsen die Landtagswahlen statt.

Chemnitz kommt nicht zur Ruhe: Die festgenommenen mutmaßlichen Rechtsterroristen planten wohl nicht nur für den Tag der Einheit Anschläge - die Terrorzelle mit dem Namen "Revolution Chemnitz" soll gleich den Umsturz von rechts gewollt haben.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder will verstärkt gegen die AfD vorgehen. Der Verfassungsschutz in Bayern soll künftig noch genauer hinschauen.

Sammeln kann auch spalten: Das hat Sahra Wagenknecht mit ihrer neuen linken Bewegung bereits zu spüren bekommen. Von den Parteiführungen der SPD, der Grünen und der Linken bekommt sie Gegenwind. Von anderer Seite gibt es dagegen Applaus - unerwünschten.

Kaum ist die eine Großveranstaltung vorbei, erwartet Chemnitz schon die nächste. Nach einem kurzen Durchschnaufen am Sonntag findet zu Wochenbeginn ein Gratis-Konzert gegen Rassismus statt.

Erneut ist es in Chemnitz zu Demonstrationen gekommen. Vorläufige Bilanz der Serie von Kundgebungen: 25 Straftaten und mindestens neun Verletzte. Ein Großaufgebot der Polizei verhinderte Schlimmeres.

Wieder gehen tausende Menschen in Chemnitz auf die Straße. Während die einen gegen Fremdenhass demonstrieren, schimpfen die anderen gegen die Flüchtlingspolitik. Die Polizei zeigt starke Präsenz.

Die DFL hat auf Weisung des sächsischen Innenministeriums die Zweitliga-Partie Dynamo Dresden - Hamburger SV abgesagt. Das teilte die DFL am Freitagabend mit. Hintergrund ist eine Vorgabe des Ministeriums, die auf die angekündigten Demonstrationen in Chemnitz zurückgeht.

Ein Vorfall aus Sachsen führt zu einer deutschlandweiten Diskussion:Ein Pegida-Anhänger fordert Polizisten auf, ein Fernsehteam zu kontrollieren, das daraufhin eine Dreiviertelstunde festgehalten wird. Dann wird klar: Der Mann ist Mitarbeiter des Landeskriminalamts.

Nach dem umstrittenen Einsatz gegen ZDF-Journalisten bei einer Pegida-Demonstration in Sachsen setzte es viel Kritik und Spott. Nun kommen neue Details ans Licht: Ein gefilmter Pegida-Sympathisant ist Mitarbeiter des Landeskriminalamts. Die Justizministerin fordert dringende Aufklärung.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte mit ihrem Besuch in Sachsen keine Lustfahrt vor sich. Im Freistaat erhitzte ihre Person die Gemüter bei den PEGIDA-Veranstaltungen in Dresden und war Zielscheibe des AfD-Wahlkampfes beim Einzug in den sächsischen Landtag. Ein Jahr vor dem nächsten Urnengang besuchte die CDU-Chefin ihre Parteifreunde, die Angst haben rechts überholt zu werden.

Bei der WM 2006 wurde aus Deutschland Schland. Deutschland entdeckte den Patriotismus neu. Seitdem hat sich einiges verändert und zur WM 2018 müssen wir uns fragen: Wie viel Schland-Patriotismus verträgt Deutschland in Zeiten von AfD und Pegida?