Das Wahljahr 2018

Alle Informationen rund um die Landtagswahlen 2018 in Bayern und Hessen sowie den Wahl-O-Mat für Bayern und den Wahl-O-Mat für Hessen. Informationen zu Kandidaten, Wahlprogrammen, Hintergründen und Wahlprognosen. Zudem Nachrichten und ausführliche Hintergründe zu wichtigen internationalen Wahlterminen wie beispielsweise die Kongresswahlen in den USA sowie die Präsidentenwahl in Russland.

Showdown in der SPD: Falls Juso-Chef Kühnert die Kampagne gegen eine GroKo zum Erfolg führt, könnte er plötzlich und ungewollt Kandidat für den Parteivorsitz werden - anstelle von Nahles. Egal wie es ausgeht: Er wird eine wichtiges Gesicht beim "Wiederaufbau" der SPD.

Wer kann Kanzler? Mit Jens Spahn und Annegret Kramp-Karrenbauer sind nun zwei Kandidaten für die Nachfolge von Angela Merkel im Gespräch. Wofür stehen sie politisch? Bringen sie die Union wieder auf Kurs? Und haben sie das Kanzler-Gen? Die beiden CDU-Politiker im Check.

Wochenlang murrt die CDU, dass die Kanzlerin der SPD das Finanzministerium überlässt. Auf dem Parteitag bekommt Merkel dann doch alles, was sie will. Und die CDU zeigt, wem ihr Herz gehört.

Die CDU hat den Koalitionsvertrag von Union und SPD gebilligt und damit grünes Licht für eine Neuauflage der großen Koalition gegeben. 

Der Weg in die neue Regierung ist auch in der CDU nicht unumstritten. Über den Koalitionsvertrag stimmt diesmal eigens ein Parteitag ab. Die Chefin setzt auf Überzeugungsarbeit - und kündigt Erneuerung an.

Kanzlerin Angela Merkel will die CDU-Abgeordnete Anja Karliczek nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur zur neuen Bundesministerin für Bildung und Forschung machen.

War es das? Die CDU-Vorsitzende Merkel will ihr neues Kabinett jünger und weiblicher machen. Beruhigen die Personalentscheidungen ihre Kritiker? Eine Antwort wird es wohl schon beim CDU-Sonderparteitag an diesem Montag geben.

Jünger und weiblicher will die CDU-Chefin ihr Kabinett und ihre Partei machen. Intern steht sie unter Druck. Kann die Kanzlerin ihre Kritiker mit ihrer Kabinettsliste besänftigen?

Kanzlerin Angela Merkel will die CDU-Abgeordnete Anja Karliczek nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur zur neuen Bundesministerin für Bildung und Forschung machen.

Die große Koalition rückt näher und die Liste der künftigen Posten füllt sich allmählich mit Namen. Das sind die bislang bekannten Gesichter in Merkels neuer Regierungstruppe.

Angela Merkel will ihre Kritiker besänftigen und bindet Jens Spahn im Kabinett ein. Ihr Widersacher soll Gesundheitsminister werden. Glänzen kann er da kaum. Aber darum geht es Spahn jetzt nicht.

Er eckt an und provoziert, dies aber kalkuliert. Jens Spahn soll als schillernder Politiker mit starkem Sendungsbewusstsein Minister werden - die bisher höchste Karrierestufe des Jungkonservativen.

Lange hat die Kanzlerin gewartet, nun will sie sagen, wer in der CDU die Ministerposten erhalten soll. Einiges ist vorher schon durchgesickert. Aber noch ist nicht alles klar.

Die designierte SPD-Chefin buhlt im Finale der Regionalkonferenzen um Stimmen der Mitglieder in Ostdeutschland - dort ist man optimistisch für ein Ja zur großen Koalition. Doch es gibt auch deutliche Kritik.

Der geschäftsführende Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) hat an seine Partei appelliert, den Juso-Vorsitzenden und entschiedenen GroKo-Gegner Kevin Kühnert stärker einzubinden.

Christsoziale und CDU-Konservative drängen nach rechts, andere in der CDU bremsen. Es geht ums Profil, aber auch ums Personal, um Macht und Karrieren. Der Union stehen spannende Tage bevor.

Kanzlerin Angela Merkel führt angeblich seit Tagen Gespräche über die CDU-Ministerposten in einem möglichen neuen schwarz-roten Kabinett. Aber es gilt: Fix ist nix. Bis zum Sonntag.

Der deutsche Fiskus schwimmt in Geld. Ökonomen haben jedoch Zweifel, ob die Milliarden auf längere Sicht zur Finanzierung der von Schwarz-Rot geplanten Wohltaten genügen.

Drei von vier Bürgern wollen einer aktuellen Umfrage zufolge, dass Sigmar Gabriel im Fall des Zustandekommens einer neuen großen Koalition Außenminister bleibt. Der SPD-Politiker will sich aber nicht an das Amt klammern. 

Der ehemalige SPD-Kanzlerkandidat Rudolph Scharping hat für die Zustimmung seiner Partei zu einer erneuten Großen Koalition geworben. Eine Neuwahl wäre seiner Meinung nach "ein lebensgefährliches Risiko für die SPD" und "schlecht für Deutschland".

Die SPD-Spitze erhält Rückendeckung von Gerhard Schröder. Einem Medienbericht zufolge will der Altkanzler die Sozialdemokraten dazu aufrufen, für die Große Koalition zu stimmen. Das geht offenbar aus einem Redemanuskript hervor. 

Ist die SPD jetzt auch noch auf den Hund gekommen? "Lima" wird zum Politikum: Die "Bild"-Zeitung wollte testen, wie gut die Schutzmechanismen der Partei funktionieren, um eine Unterwanderung durch fragwürdige Mitglieder beim Votum über die Groko zu verhindern.

Die AfD im Nacken, die ungeliebte große Koalition im Blick. Die SPD versucht irgendwie die Kurve zu bekommen, aber überall im Land wird ein Riss zwischen Basis und Führung sichtbar. Was kommt als nächstes?

GroKo oder NoGroKo? Die SPD-Mitglieder gehen in diesen Tagen zum Briefkasten und schicken wichtige Post nach Berlin. Angela Merkel kann nur im Kanzleramt sitzen und hoffen. Beflügelnd für ein Ja zur Koalition könnte ausgerechnet der dramatische Zustand der SPD sein.

Spitzenpolitiker von Union und SPD teilen kräftig gegeneinander aus, die Basis murrt: Falls es wirklich zu einer neuen großen Koalition kommt, startet das Bündnis schwer vorbelastet.

Im Südwesten hat sie für die CDU große Siege errungen. Jetzt soll sie für die CDU auf Bundesebene punkten: Annegret Kramp-Karrenbauer wird nach Berlin gehen - erst als Generalsekretärin, dann auch als mögliche Merkel-Nachfolgerin?

In ihrer künftigen Rolle als CDU-Generalsekretärin will Annegret Kramp-Karrenbauer neu ausloten, wofür die Partei steht: Sie kündigt eine Programmdebatte "von der Basis an die Spitze" an.

Nach dem Schleudergang der letzten Tage bekommt die einstige Volkspartei SPD die Quittung, sie spürt den Atem der AfD.

Wie viel Schäuble steckt in Scholz? Möglichst viel, hofft die Union. CDU und CSU befürchten ein Ende der Schwarzen Null.

Das Büro des Altkanzlers dementiert: Schröder habe diese E-Mail an Simone Lange nie geschrieben.

Wolfgang Bosbach bedauert den Verzicht der Union auf das Finanzministerium und warnt die Bundesregierung vor einem Graben zwischen Wählern und Gewählten.

Gerhard Schröder gefällt es offenbar gar nicht, dass Simone Lange sich als Gegenkandidatin von Andrea Nahles im Kampf um den SPD-Vorsitz in Position gebracht hat.

Juso-Chef Kevin Kühnert zeigt öffentlich den Stinkefinger. Er tut es damit seinem Parteikollegen Peer Steinbrück gleich, der 2013 mit einer ganz ähnlichen Aktion für Aufsehen gesorgt hat.

"Noch nie in der Geschichte der CDU" habe es einen solchen Verlust von Vertrauen in die Führung der Partei gegeben: Mit harscher Kritik reiht sich Norbert Röttgen unter die Merkel-Kritiker ein - und fordert eine inhaltliche Erneuerung.

Klare Worte von Ralf Stegner: Der Bundesvize der SPD sagt, dass die Personaldebatten seiner Partei geschadet hätten. Viele hätten in den vergangenen Tagen "in den Abgrund geschaut".

Der frühere Verteidigungsminister und ehemalige CDU-Generalsekretär Volker Rühe hat Bundeskanzlerin Angela Merkel scharf für Zugeständnisse an die SPD bei den Koalitionsverhandlungen angegriffen.

Der neue kommissarische SPD-Chef Olaf Scholz geht davon aus, dass die Sozialdemokraten nach dem Wechsel an der Parteispitze zu alter Stärke zurückfinden. 

Der Neuanfang misslingt: Wegen des lautstarken Protests aus ihrer aufgescheuchten Partei verzichtet Andrea Nahles darauf, sofort den Chefposten zu übernehmen. Die Lage der SPD bleibt prekär.

Nicht jeder kann Minister. Das ist eine Tatsache. Aber wie können Fehlbesetzungen verhindert werden? Fachkenntnisse allein reichen jedenfalls nicht aus. Es geht wohl um andere Fähigkeiten.

Martin Schulz hat seinen sofortigen Rücktritt als Parteivorsitzender erklärt. Das SPD-Präsidium hat die Bundestags-Fraktionschefin Andrea Nahles einstimmig für den Parteivorsitz nominiert. 

Rentner sind die Gruppe, die von den Plänen der designierten Koalitionspartner Union und SPD am stärksten profitieren würde. Doch es gibt einen Haken: Vielflach kommen die Entlastungen nicht jenen zugute, die sie am nötigsten hätten, sagt ein Experte für Sozialpolitik. Mit der Stabilisierung des Rentenniveaus enttarnt er einen wesentlichen Punkt als Augenwischerei. 

Mit Andrea Nahles könnte erstmals eine Frau den Vorsitz der SPD übernehmen - zunächst zumindest kommissarisch. Doch gegen ein solches Verfahren gibt es massive Bedenken. Und plötzlich auch eine Gegenkandidatin. Die punktet vor allem mit Bürgernähe.

Wird das Benutzen des öffentlichen Nahverkehrs bald kostenlos? Die Bundesregierung spielt offenbar mit diesem Gedanken, um die Luft in deutschen Städten sauberer zu machen.

Mit Andrea Nahles könnte erstmals eine Frau den Vorsitz der SPD übernehmen. Doch es werden Bedenken an dem Verfahren laut. Gegenwind kommt aus dem hohen Norden - eine Oberbürgermeisterin kündigt ihre Kandidatur an.

Der SPD steht wohl ein schnellerer Führungswechsel bevor als ursprünglich geplant: Die Bundestagsfraktionschefin Andrea Nahles könnte schon an diesem Dienstag den Parteivorsitz kommissarisch übernehmen.

Auch der Verzicht von Noch-Parteichef Martin Schulz auf das Amt des Außenministers hilft der SPD nicht aus dem Umfrage-Tief heraus.

Ausgerechnet nach einer derart aufregenden Polit-Wochen wie der vergangenen wurde Deutschlands renommierteste Talkshows "Anne Will" nicht ausgestrahlt. Wie nun bekannt wurde, hatte die Redaktion durchaus versucht, kurzfristig eine Sendung auf die Beine zu stellen - allerdings fanden sich offenbar keine Gäste.

In der CDU rumort es, vor allem jüngere Politiker fordern eine inhaltliche und personelle Neuaufstellung der Partei. Die CDU-Vorsitzende und Kanzlerin Angela Merkel hat zugesagt, noch vor dem Parteitag am 26. Februar das Personaltableau für die Besetzung der CDU-Bundesministerien vorzustellen. Wer kommt bei der CDU für eine Erneuerung in Frage?

Dass Sigmar Gabriel den Posten als Außenminister jetzt los ist, liegt auch daran, dass er es sich in der Vergangenheit mit vielen Parteikollegen verscherzt hat.

Seine Aussagen sorgten für ein enormes Echo - nun hat Sigmar Gabriel seine kritischen Aussagen gegenüber Martin Schulz revidiert. Er bedauert, dass er ein Zitat seiner eigenen Tochter verwendet hat, weshalb ihm ein geschmackloser Umgang mit Schulz attestiert worden war.