Das Wahljahr 2018

Alle Informationen rund um die Landtagswahlen 2018 in Bayern und Hessen sowie den Wahl-O-Mat für Bayern und den Wahl-O-Mat für Hessen. Informationen zu Kandidaten, Wahlprogrammen, Hintergründen und Wahlprognosen. Zudem Nachrichten und ausführliche Hintergründe zu wichtigen internationalen Wahlterminen wie beispielsweise die Kongresswahlen in den USA sowie die Präsidentenwahl in Russland.

Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Ralf Stegner hat den Rückzug von Parteichef Martin Schulz als persönliche Entscheidung dargestellt.

Am Dienstag könnte Andrea Nahles - zunächst kommissarisch - zur ersten Vorsitzenden der SPD bestimmt werden. Nach dem tiefen Fall des Martin Schulz lastet riesiger Druck auf ihren Schultern. Und der Start steht nicht unbedingt unter einem guten Stern.

In der SPD geht es drunter und drüber. Doch auch in der CDU gärt es. Hat Angela Merkel in den Koalitionsverhandlungen einen zu hohen Preis gezahlt, um ihre vierte Amtszeit zu retten? Nein, sagt die Kanzlerin. Und geht auf ihre Kritiker zu.

Martin Schulz: ein tragischer Fall. Sigmar Gabriel: isoliert nach einer Boshaftigkeit. Andrea Nahles: hat eine Mitschuld am Desaster. Das Publikum staunt über die Kabale bei der SPD - bei denen Töchter, Schwestern und Jugendfreunde als Kronzeugen ins Feld geführt werden.

Der Wechsel an der Spitze der SPD vollzieht sich möglicherweise schneller als bislang geplant. Nach einem Bericht soll Andrea Nahles bereits an diesem Dienstag kommissarische Parteivorsitzende werden.

Martin Schulz: ein tragischer Fall. Sigmar Gabriel: isoliert nach einer Boshaftigkeit. Andrea Nahles: ein fragwürdiger Start. Die SPD müsste eigentlich geschlossen mal zur Therapie - stattdessen muss nun das endgültige Debakel abgewendet werden.

Der Doch-Noch-Verzicht Martin Schulz' auf das Außenamt hat die SPD ins Chaos gestürzt. Anstatt sich über einen Koalitionsvertrag mit sozialdemokratischer Handschrift zu freuen, geht es bei den Genossen um Personalien und große Egos. Ein Blick in die Geschichte der SPD zeigt: Die Partei hat aus Fehlern von früher nicht gelernt. 

Martin Schulz gibt aufgrund des innerparteilichen Aufruhrs seine Träume vom Außenamt auf. Hinter den Kulissen eines Plans, der innerhalb von vier Wochen spektakulär scheiterte.

Nach zähem Ringen haben sich Union und SPD auf einen neuen Koalitionsvertrag geeinigt. Was hat das Papier inhaltlich zu bieten? Ist es Zeichen politischen Stillstands oder steht es für einen wirklichen Neuanfang?

Der scheidende SPD-Chef Martin Schulz verzichtet nach massivem Druck aus den eigenen Reihen auf das Außenministerium. Die Personaldebatte drohte den Mitgliederentscheid über die große Koalition zu gefährden.

Mike Groschek kommt gerne als Frohnatur daher. Doch das SPD-Urgestein kann kraftvoll zubeißen - jetzt auch bei Martin Schulz.

Martin Schulz verzichtet auf das Außenamt. Doch wer wird nun Nachfolger von Sigmar Gabriel? Bleibt er doch Außenminister - oder einigt sich die SPD doch auf einen anderen Kandidaten? Diese Namen kursieren.

Die Euphorie war riesig. Die Enttäuschung ist es nun auch. In weniger als einem Jahr wurde aus dem großen SPD-Hoffnungsträger Martin Schulz ein Symbol für den desolaten Zustand der Partei. Ein Rückblick.

Schulz erklärte am Freitag schriftlich, er sehe durch die parteiinterne Diskussion um seine Person ein erfolgreiches Votum beim SPD-Mitgliederentscheid über Schwarz-Rot gefährdet. 

Martin Schulz verzichtet nicht nur auf den Parteivorsitz, sondern auch auf den Posten als Außenminister. Das gab er am Freitagnachmittag bekannt. Nun äußert sich seine designierte Nachfolgerin an der SPD-Spitze - und nennt die Entscheidung "menschlich groß".

Union und SPD haben sich auf eine neue Koalition geeinigt. Im Interview erklärt Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter, wo SPD und Union seiner Meinung nach versagen und wo jetzt gehandelt werden muss.

In der letzten Verhandlungsnacht wurde über Stunden hinweg eigentlich nur geschwiegen - weil die SPD von ihrer Maximalforderung nach Außen-, Finanz- und Sozialministerium nicht abgerückt ist. Wie kurios es zuging, erzählt Horst Seehofer.

Martin Schulz hat nach der Wahl gesagt: "Ganz klar. In eine Regierung von Angela Merkel werde ich nicht eintreten." Nun will er unter Merkel Außenminister werden. Die restliche Parteispitze unterstützt ihn - aber der Fall könnte zur Belastung beim GroKo-Votum werden.

Vom VIP-Abteil im Regierungsflieger auf die Hinterbank des Bundestags: Sigmar Gabriel hat hoch gepokert und am Ende fast alles verloren. Jetzt steht er vor der politischen Bedeutungslosigkeit. Aber so ganz geschlagen geben will er sich noch nicht.

Der Begriff Heimat mag für manchen altbacken anmuten. Doch in Zeiten von Globalisierung und Zuwanderung hat er Hochkonjunktur. In zwei Bundesländern gibt es bereits ein Heimatministerium - für den Bund planen Union und SPD jetzt, das Innenministerium um den Bereich Heimat zu erweitern. Was hinter der Entscheidung steckt und worum sich der designierte Bundesheimatminister Horst Seehofer (CSU) kümmern soll. 

Koalitionsvertrag da, alles gut? Auch in der CDU gibt es nach dem mühsamen Abschluss der Verhandlungen für eine neue GroKo einiges Grummeln. Hat sich Merkel für ihre vierte Kanzlerschaft verkauft?

Wenn es zur Großen Koalition kommt, verliert Sigmar Gabriel in einem Monat seinen Außenministerposten. Ob er in den letzten Wochen seiner Amtszeit überhaupt noch einmal öffentlich auftritt, ist unklar.

Olaf Scholz gilt als arrogant und überheblich. Doch dass er das Zeug zum Finanzminister und Vizekanzler hat, daran zweifeln nicht einmal seine politischen Gegner. Einen faden Beigeschmack bekommt Scholz' Karrieresprung indes durch den Wortbruch, den der 59-Jährige mit dem Wechsel von Hamburg nach Berlin begeht. 

Schlüsselposten im Kabinett und sozialdemokratische Herzensthemen im Koalitionsvertrag: Die SPD drückt trotz herber Verluste bei der Bundestagswahl der GroKo ihren Stempel auf. Ein Triumph für Parteichef Martin Schulz, der dennoch das Votum seiner Genossen fürchten muss. 

Der Koalitionsvertrag ist beschlossen, Ministerposten wurden verteilt. Und: Martin Schulz hat wie erwartet Wort gebrochen. Der SPD-Vorsitzende will einen Ministerposten im Kabinett Merkel annehmen - den des Außenministers. Zugleich wird er den SPD-Parteivorsitz an Andrea Nahles abgeben. Ein cleverer Schachzug? 

Der Koalitionsvertrag von Union und SPD steht und Deutschland ist damit auf dem Weg zu einer neuen Regierung einen großen Schritt weiter. Doch bis zum Zieleinlauf dürfte es noch rund einen Monat dauern - wobei die SPD-Mitglieder den Zeitplan noch zunichte machen könnten. 

Der Bundeskanzler ist der mächtigste Politikern in Deutschland. Er bestimmt die Geschicke seines Landes und hat auch international großen Einfluss.

Angela Merkel hat es geschafft: Sie wird Kanzlerin bleiben, wenn die SPD-Mitglieder dem Koalitionsvertrag zustimmen. Aber ihr Abschied vom Amt hat begonnen. Und damit die Nachfolge-Debatte.

Diese historische Regierungsbildung bekommt am Ende eine besonders dramatische Note. Statt Martin Schulz soll es künftig Andrea Nahles für die Sozialdemokraten richten. Er wirkt erschöpft - nach der Aufgabe seines SPD-Vorsitzes. Ausgerechnet im Hauptquartier der CDU.

Fast 50 Milliarden Euro zusätzlich will die geplante große Koalition verteilen - auch um die Bürger von einer Alternative zur AfD zu überzeugen. Ein Überblick, wer dabei besonders profitieren könnte.

Eine ganz neue Bundesregierung wird es nicht geben, wenn die große Koalition zustande kommt. Kanzlerin Angela Merkel bleibt dann ebenso im Kabinett wie einige ihrer bisherigen Mitstreiter - aber nicht jeder auf demselben Posten. Zentrale Ministerien sollen Rückkehrer wie Horst Seehofer und Olaf Scholz oder Neulinge wie Martin Schulz bekommen.

"Schande", "Zukunftsverweigerung", "Zukunft geht anders": Die Oppositionsparteien im Deutschen Bundestag haben die Einigung zwischen Union und SPD auf einen neuen Koalitionsvertrag scharf kritisiert. Die ersten Reaktionen im Überblick.

Die 463.723 SPD-Mitglieder dürfen zwischem dem 20. Februar und dem 2. März über den Koalitionsvertrag mit CDU und CSU abstimmen. Am Wochenende danach werden die Stimmen ausgezählt. Das hat der Parteivorstand beschlossen. 

Nach knapp einem Jahr will SPD-Chef Martin Schulz den Parteivorsitz an Fraktionschefin Andrea Nahles übergeben. 

CDU, CSU und SPD haben sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur auf einen Koalitionsvertrag für eine neue große Koalition geeinigt. Die Entwicklungen des Tages in der Ticker-Nachlese.

Der neue Koalitionsvertrag steht, die Ministerien sind vergeben - aber noch steht das Ganze unter dem Vorbehalt einer Zustimmung der SPD-Basis. Im Blickpunkt: die Zukunft von Martin Schulz.

Deutschland ist in Sachen Regierungsbildung einen großen Schritt weiter: An Tag zwölf haben Union und SPD die Koalitionsverhandlungen erfolgreich abgeschlossen.

CDU, CSU und SPD haben nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen einen Durchbruch bei der Verteilung der künftigen Ministerien erzielt.

Die GroKo-Verhandlungen ziehen sich weiter hin. Auch ein Scheitern der Gespräche wird von den Beteiligten noch nicht gänzlich ausgeschlossen. Was passiert, wenn der Fall der Fälle wirklich eintreten würde? Die Optionen.

Geschmeidig lief es von Anfang an nicht zwischen Union und SPD. Zum Ende hin aber verhaken sie sich aber noch mal besonders. Das steigert die Dramatik des Finales.

Wenn Union und SPD sich einigen, ist die GroKo noch nicht in trockenen Tüchern - denn dann ist die Basis der SPD am Zug. In den vergangene Wochen gab es eine Eintrittswelle bei den Genossen - nur, um nein zu sagen?

Was passiert mit Martin Schulz? Will er Minister werden oder doch Vizekanzler? Und was ist mit seiner Glaubwürdigkeit?

In Berlin ringen Union und SPD um die Posten im nächsten Kabinett. Vor allem das Finanzministerium gilt als strategisch wichtig. 

Ist der geplante SPD-Mitgliederentscheid zur großen Koalition verfassungswidrig? Das prüft das Bundesverfassungsgericht. Es gebe mehrere Anträge, das Votum zu untersagen.

Lösungen gegen die hohen Mieten und Unterstützung beim Traum vom bezahlbaren Eigenheim: Das soll ein Schwerpunkt der großen Koalition werden. Auf die wichtigsten Punkte haben sich die Verhandler nun geeinigt. Die Beschlüsse stoßen aber nicht überall auf Gegenliebe. Ein Überblick.

Für Union und SPD geht es nochmal in die Verlängerung. Die Brocken auf der Zielgeraden sind wohl schwerer als gedacht. Und was wird aus Martin Schulz?

Vom Wolf bis zum Rentner: Mit vielen Details will die geplante große Koalition Deutschland zukunftsfest machen - und Millionen Bürger mit Wohltaten beglücken. Gerade die Wirtschaft aber ist unzufrieden.

Die Union drückt aufs Tempo, die SPD wehrt sich gegen Zeitdruck - voraussichtlich wird der schwarz-rote Koalitionsvertrag erst am Dienstag vorgestellt werden. Bis dahin müssen Merkel, Schulz und Seehofer noch einige schwere Brocken aus dem Weg räumen. 

SPD-Chef Martin Schulz strebt nun entgegen seiner ursprünglichen Ankündigung doch ein Ministeramt an. 54 Prozent der Deutschen halten das einer Umfrage zufolge für keine gute Idee. 

Was sind schon ein oder zwei Tage, wenn die Wahl eh mehr als vier Monate her ist? Die Koalitionsverhandlungen von Union und SPD gehen in die Verlängerung. Vor allem bei zwei Herzensthemen der Genossen hakt es noch.