Hanau

Ungeachtet einer noch ausstehenden Entscheidung des Landes will die Stadt Hanau wegen der Corona-Krise ihre Veranstaltungen bis Ende Juni absagen.

Die Stadt Hanau hat von ihrer chinesischen Partnerstadt Taizhou 20 000 Atemschutzmasken erhalten.

Unbekannte haben in Hanau zwei Autos niedergebrannt. Die Wagen gehörten dem Vater des Hanau-Attentäters Tobias R., wie ein Sprecher der Polizei in Offenbach am Montag sagte.

Der Attentäter von Hanau hat 2019 mindestens zweimal an Gefechtstrainings einer privaten Sicherheitsfirma in der Slowakei teilgenommen.

Nachdem eine große Zahl von Mitarbeitern des Klinikums Hanau vorsorglich unter Quarantäne gestellt worden ist, hat die Stadt Entwarnung gegeben.

Eine Rollstuhlfahrerin aus Hanau macht mit selbstgebauten Rampen aus Legosteinen von sich reden und leistet in der Stadt einen Beitrag zur Barrierefreiheit.

Nach dem Anschlag von Hanau wollen mehrere Musiker ein Zeichen gegen rechts setzen und die Hinterbliebenen unterstützen. An diesem Freitag (3. April) erscheint der Benefiz-Song "Bist du wach?", dessen Erlöse komplett den Opferfamilien zugutekommen sollen, wie das Label Warner Music in Hamburg mitteilte.

Der Betreiber der McTREK-Outdoorläden hat in der Corona-Krise Insolvenzantrag gestellt. Die YEAH!

Der Betreiber der McTREK-Outdoorläden hat in der Corona-Krise Insolvenzantrag gestellt. Die YEAH!

Hanau kann in der Corona-Krise keine angemessene kollektive Trauerarbeit nach dem Anschlag vom 19. Februar leisten.

Spätestens seit dem Mord an Walter Lübcke steht der Kampf gegen Rechtsextremismus weit oben auf der Agenda der Bundesregierung. Für Thüringens Verfassungsschutzchef Stephan J. Kramer ist langfristig aber nicht rechter Terror die größte Gefahr für unsere Gesellschaft, wie er im Interview erklärt.

Mit einer ergreifenden Trauerfeier erinnern Politiker und Angehörige an die Opfer des rassistischen Anschlags in Hanau - und fordern Konsequenzen. Schock und Fassungslosigkeit sind in der Stadt auch zwei Wochen nach der Tat allgegenwärtig.

Max Privorozki, der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Halle, sieht den Ursprung der Attentate von Hanau und Halle im weit verbreiteten Hass, der sachliche Auseinandersetzungen hemmt. Der Politik wirft er schwere Versäumnisse vor.

Wie Teilnehmer einer nicht-öffentlichen Sondersitzung des Innenausschusses am Donnerstag berichteten, stand sein Auto in der Nähe des ersten Tatorts. Er habe bei der Kontrolle nicht aggressiv reagiert, erfuhren die Teilnehmer vom Generalbundesanwalt.

In den Tagen nach dem rassistischen Anschlag in Hanau verbreiten sich im Netz falsche und irreführende Berichte.

Am Ende schaffte es die AfD doch ganz knapp wieder in die Hamburger Bürgerschaft. Warum musste die Rechtsaußenpartei in der Hansestadt so lange zittern? Ist der Höhenflug der AfD gestoppt? Politologe Michael Lühmann ordnet das Hamburger Wahlergebnis ein und warnt vor einer zunehmenden Radikalisierung der AfD.

In Offenbach haben Freunde und Verwandte Abschied von einem der Opfer des Anschlags in Hanau genommen. Es ist die erste Bestattung nach dem tödlichen Angriff vergangene Woche. 

Mit circa 12.000 Menschen ist der Rosenmontagszug in Köln gestartet. Mit einem zusätzlichen Umzugswagen gedenken die Veranstalter dabei auch den Opfern des Anschlags in Hanau. 

CDU-Möchte-Gern-Chef Norbert Röttgen will seine Partei neu ausrichten - aber beim "Nein" zu Bodo Ramelow in Thüringen bleiben. Bei "Anne Will" platzt dem Grünen Robert Habeck deswegen der Kragen.

Während SPD und Grüne in Hamburg jubeln, müssen sich CDU und FDP grundsätzliche Fragen stellen. Beide Parteien müssen herbe Stimmverluste hinnehmen, beide führen das auf das Chaos in Thüringen zurück. Aber welche Schlüsse ziehen sie nun daraus?

Das Morning Briefing von Gabor Steingart - kontrovers, kritisch und humorvoll. Heute mit dem Hamburger Bürgertum, dem Coronavirus in Europa, dem besonderen Bernie-Ton und Bob Dylan.

Mit deutlichen Wort hat der Fußballer Rassismus im Fußball angeprangert. Der Chelsea-Abwehrspieler mahnte: Aus Hass gegen Menschen mit anderer Hautfarbe werden Tote.

Drei Tage nach der Terror-Tat in Hanau haben Unbekannte in der baden-württembergischen Hauptstadt auf eine Shisha-Bar geschossen. Verletzt wurde dabei niemand.

Der rassistisch motivierte Anschlag von Hanau ist auch bei der Fernseh-Fastnachtssitzung "Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht" zum Thema geworden.

Ob Christchurch, Halle oder nun Hanau: Die Täter handelten gezielt und aus rassistischen Motiven, ihre Vorgehen begründeten sie in langen Schmähschriften. Im Interview mit unser Redaktion schildert Extremismus-Expertin Karolin Schwarz, welchen Einfluss das Internet und die Taten von Christchurch und Halle haben.