Leander Haußmann

Leander Haußmann ‐ Steckbrief

Name Leander Haußmann
Beruf Regisseur, Intendant, Schauspieler
Geburtstag
Sternzeichen Krebs
Geburtsort Quedlinburg / Sachsen-Anhalt
Staatsangehörigkeit Bundesrepublik Deutschland
Größe 190 cm
Familienstand geschieden
Geschlecht männlich
Haarfarbe grau

Leander Haußmann ‐ Wiki: Alter, Größe und mehr

Während Leander Haußmann schon viele Jahre als Theaterregisseur bekannt ist, machte er sich mit "Sonnenallee" und "NVA" auch einen Namen als Filmregisseur. Sein neuestes Werk "Stasikomödie" kam im Mai 2022 in die Kinos.

Als Sohn des Schauspielers Ezard und der Kostümbildnerin Doris Haußmann wurde Leander Haußmann die Film- und Theateraffinität quasi in die Wiege gelegt. Doch bevor er sich in der deutschen Theater- und Filmszene einen eigenen Namen machen konnte, absolvierte er zuerst eine solide Berufsausbildung. Haußmann machte eine klassische Druckerlehre.

1980 leistete er seinen Wehrdienst bei der "NVA" ab. Zwei Jahre später besuchte er die Schauspielschule "Ernst Busch" in Berlin und sammelt nebenbei erste Erfahrung an diversen Theatern der DDR. 1987 bekam er seine erste Rolle als Schauspieler in der Aufführung "Gräfin Cosel". Zwischen 1990 und 1995 war er am "Deutschen Nationaltheater Weimar" als Regisseur tätig.

Im selben Jahr wechselte Leander Haußmann als Intendant an das Schauspielhaus Bochum, wo er bis 2000 tätig war. In dieser Zeit stand er auch als Schauspieler in Detlef Bucks Film "Männerpension" neben Til Schweiger und Heike Makatsch vor der Kamera.

Seinen Durchbruch als Filmregisseur hat er dem Film "Sonnenallee" zu verdanken, den er 2000 nach dem gleichnamigen Roman von Sven Regener verfilmt hatte. Der Film machte unter anderem auch die Schauspieler Robert Stadlober, Alexander Scheer oder Henry Hübchen einem großen Publikum bekannt. 2003 führte Haußmann zum zweiten Mal Regie in Regeners Film "Herr Lehmann". Zwei Jahre später drehte er den Film "NVA", in dem er seine eigenen Erfahrungen als Soldat mit einfließen ließ.

Neben seiner Arbeit als Regisseur übernahm er in seinen eigenen Filmen und anderen Produktionen diverse Rollen als Schauspieler. Darunter "Soloalbum" oder "Eierdiebe". Zudem inszenierte er auch weiterhin Theaterstücke, darunter "Die Fledermaus", "Peter Pan" oder "Romeo und Julia".

Für seine grandiosen Filme und Theaterinszenierungen erhielt Haußmann auch den einen oder anderen Preis, darunter: einen "Bambi", den "Deutschen Drehbuchpreis" für "Sonnenallee", den "Jupiter"-Award sowie den "DIVA - Deutscher Entertainment Preis" für "Kabale und Liebe" und "NVA".

Im Mai 2022 kam Haußmanns Film "Stasikomödie" in die deutschen Kinos, in der so namhafte Schauspieler wie Jörg Schüttauf, David Kross oder Margarita Broich mitwirken.

Leander Haußmann hat einen Sohn und zwei Töchter und lebt in Berlin-Friedrichshagen. Seine 2010 geborene Tochter Edwina Kuhl ist auch als Kinderdarstellerin tätig.

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