Brandenburg

Brandenburg soll bis zu den nächsten Landtagswahlen 2024 von einer Koalition aus SPD, CDU und Grünen reagiert werden. Ministerpräsident bleibt Dietmar Woidke von der SPD.

Für sein Video "Die Demokratie ist weiblich" konnte Prinzen-Sänger Sebastian Krumbiegel zahlreiche Promis gewinnen. Ob alle sofort zugesagt haben, was die Wahlergebnisse in Sachsen und Brandenburg über den Zustand der Demokratie im Osten des Landes aussagen und ob eine "Ossi"-Quote in der Politik sinnvoll wäre, verrät er uns im Interview. 

Gebannt blickt das politische Deutschland nun auf Thüringen. Am Sonntag, 27. Oktober steht dort die nächste Landtagswahl an. Die Konstellation ist noch dramatischer als in Sachsen oder Brandenburg - der CDU-Star Mike Mohring könnte eine für Deutschland völlig neue Koalition formieren.

In erstaunlicher Offenheit geht AfD-Chef Alexander Gauland eine Woche nach den Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen auf die geistige Verfasstheit mancher Kolleginnen und Kollegen in seiner Partei ein.

Wegen eines Wildunfalls zwischen Wustermark und Ribbeck in Brandenburg haben Zugreisende in der Nacht zum Montag mehrere Stunden Verspätung hinnehmen müssen. 

Nach dem schwachen Abschneiden seiner Partei bei der Landtagswahl tritt der Brandenburger CDU-Partei- und Fraktionschef offenbar von seinen politischen Ämtern zurück.

Die künftige Regierung in Potsdam soll stabil sein, wünschen sich die Parteien zum Start der Sondierungen. Doch der erste Gesprächspartner der SPD, die CDU, steckt in Schwierigkeiten.

Brandenburgs SPD-Ministerpräsident Dietmar Woidke will nach der Landtagswahl zügig eine neue Regierung auf die Beine stellen - bis Weihnachten muss sie stehen.

Als politische Partei, die "Anhänger und Wähler in allen Bevölkerungsschichten hat", definiert die Bundeszentrale für politische Bildung den Begriff "Volkspartei". Die Wahlergebnisse in Sachsen und Brandenburg machen es fraglich, ob es Volksparteien im klassischen Sinn überhaupt noch gibt. Übernimmt bald die AfD diesen Part?

In Sachsen und Brandenburg reicht es für SPD und CDU nicht zu gemeinsamen Regierungskoalitionen - die Traditionsparteien haben drastisch an Stimmen verloren und sind auf Bündnisse mit Dritten angewiesen. Trägt die Berliner Große Koalition Mitverantwortung am Scheitern ihrer Parteikollegen in den ostdeutschen Landtagen?

Verloren und doch gewonnen: Die Volksparteien CDU und SPD schnaufen in der Wahl-Runde von Anne Will einmal tief durch. Grünen-Chef Robert Habeck gibt den "Ossi-Versteher", Alexander Gauland von der AfD versucht wieder einmal, die Opferkarte zu bedienen. Und ein Journalist gibt eine gewagte Prognose ab.

Die CDU wird in Sachsen stärkste Kraft, die SPD in Brandenburg. Ein maßgeblicher Grund dafür: ältere Wähler. Bei den Jungen ist das Ergebnis überraschend.

Die AfD gilt als große Gewinnerin der Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen. Daran sei die Linke mitverantwortlich, findet die (Noch-)Fraktionschefin der Partei, Sahra Wagenknecht.

Nach den AfD-Wahlerfolgen in Brandenburg und Sachsen verlangt der Wortführer des rechtsnationalen Flügels der Partei, Björn Höcke, eine stärkere Vertretung der Ostverbände im Bundesvorstand.

Sachsen und Brandenburg haben gewählt. Wie erwartet hat die AfD in beiden Bundesländern stark abgeschnitten, stärkste Kraft wurde sie jedoch nicht. Wie geht es nun weiter? Und was bedeutet der Wahlausgang für die GroKo in Berlin? Der Tag nach den Landtagswahlen im Osten im Live-Blog. 

So hat Ihr Wahlkreis gestimmt: Die Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg im Überblick.

Lange galt die Linke im Osten als Volkspartei, doch damit ist es offenbar vorbei: Keine andere Partei musste bei den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg so viele Federn lassen wie die Linke. Nach Ansicht eines Parteienforschers hat ihr die AfD mittlerweile im Osten den Rang abgelaufen. Das könnte den Richtungsstreit innerhalb der Linken neu entfachen.

Deutschlands Wirtschaft ist mit dem starken Abschneiden der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg alles andere als glücklich. Im Gegenteil: Die große Zustimmung für die Rechtspopulisten könne sich negativ auf den "guten Ruf" der dortigen Standorte auswirken, warnt der Arbeitgeberpräsident.

In Sachsen hat die AfD ihr Ergebnis fast verdreifacht, in Brandenburg verdoppelt. Sie ist in beiden Ländern nun die zweitstärkste Kraft. So kommentieren internationale Medien den Wahlerfolg der Partei.

Brandenburg hat gewählt: Die SPD gewinnt die Landtagswahl vor der AfD, die ein noch besseres Ergebnis als bei der Bundestagswahl erzielt. Der Wahlabend im Ticker zum Nachlesen.

Der Freistaat Sachsen hat sich entschieden. Die CDU gewinnt die Landtagswahl vor der AfD. Alles Wichtige vom Wahlabend im Ticker zum Nachlesen

Ministerpräsident Dietmar Woidke von der SPD verweist die AfD bei der Landtagswahl in Brandenburg hauchdünn auf Platz zwei, holt dort für seine Partei aber so wenig Stimmen wie noch nie seit 1990. Ein weiterer historischer Superlativ auf dem absteigenden Weg der gesamten SPD.

Die AfD ist sowohl in Brandenburg als auch in Sachsen der große Wahlgewinner. Doch in beiden Ländern reicht es nicht für den Spitzenplatz. Die amtierenden Ministerpräsidenten von CDU und SPD dürften ihre Ämter wohl behalten - die Frage ist nur, in welchen Konstellationen. Für die bisherigen Zweier-Koalitionen reicht es nicht mehr.

Die SPD gewinnt die Landtagswahl in Brandenburg, die CDU die Landtagswahl in Sachsen. Doch in den einzelnen Wahlbezirken gibt es Ausreißer. Ein Überblick über Direktmandate, die herausstechen. 

Erleichterung bei den GroKo-Partnern - aber auch extreme Nüchternheit. Die Sensationsergebnisse der AfD markieren einen tiefen Einschnitt. Das Regieren in Berlin wird nicht einfacher.