Afghanistan

Erstmals seit den Anschlägen vom 11. September gibt die Mutter des getöteten Top-Terroristen Bin Laden ein Interview. Dass ihr Sohn Dschihadist werden könnte, sei ihr "nie in den Sinn gekommen". Nicht alle Mitglieder der Familie sind glücklich über den Auftritt.

US-Medien zufolge gab es ein Treffen zwischen US-Diplomaten und Vertretern der Taliban. Die Gespräche sollen in Doha stattgefunden haben, wo die Islamisten ein halboffizielles Büro betreiben. Bisher haben US-Regierungen Direktgespräche mit den islamistischen Kämpfern kategorisch abgelehnt.

Carsten Stormer hat in seinem "War Diary" seine ganz persönliche Sicht auf den syrischen Bürgerkrieg dokumentiert. Wir haben den Reporter interviewt.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) will einen wohl unrechtmäßig abgeschobenen Asylbewerber aus Afghanistan zurückholen. Das bestätigte eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums.

Selten hat ein Fall für so viel Streit zwischen Behörden geführt wie dieser: Erst wird der tunesische Gefährder Sami A. abgeschoben, dann soll er doch wieder zurück nach Deutschland, weil es ein Gericht so will. Doch gegen seine Rückkehr regt sich Widerstand – nicht nur in Deutschland.

Bundesinnenminister Horst Seehofer hat den Selbstmord eines aus Deutschland abgeschobenen Flüchtlings aus Afghanistan bedauert.

Seit Beginn des Rückkehrerprogramms "StarthilfePlus" haben knapp 12.000 Flüchtlinge gegen Zahlungen der Bundesregierung Deutschland wieder verlassen.

Ein von der Bundesregierung aus Afghanistan zurückgeholter Flüchtling darf in Deutschland bleiben. Die Bundesrepublik muss ihm die Flüchtlingseigenschaft zuerkennen.

Angesichts anhaltender Bürgerkriege und gewaltsamer Vertreibungen hat die Zahl der Flüchtlinge weltweit einen neuen Höchststand erreicht. 

Nie sind in der Welt durch Krisen und Konflikte so viele Menschen auf der Flucht gewesen wie 2017. Insgesamt waren es 68,5 Millionen. Europäer meinen oft, sie seien besonders schwer betroffen. Doch das stimmt nicht: Die meisten Flüchtlinge leben in Entwicklungs- und Schwellenländern. Wir betrachten zwei Beispiele näher.

Der erste landesweite Waffenstillstand in Afghanistan seit mehr als 15 Jahren ging am Sonntagabend früher als erwartet mit schweren Gefechten im Süden des Landes zuende.

Seit mehr als 15 Jahren herrscht Krieg in Afghanistan. Drei Tage lang halten Taliban und Regierung eine Feuerpause ein - mit ungeahnten Folgen: Landesweit gibt es fast surreale Szenen der Verbrüderung. Verlängern wollen die Taliban die Feuerpause nicht. Dennoch: Der kurze Frieden hat sie moralisch in die Enge getrieben.

Freiburg, Kandel, nun Wiesbaden. Der Mord an dem Mainzer Mädchen Susanna heizt die Debatte um kriminelle Flüchtlinge deutschlandweit an. Wie ein Verbrechen zum Politikum wird - und das Land weiter spaltet.

Das Landgericht Landau will den Angeklagten im Mordfall Kandel als Jugendlichen behandeln. Dies teilte das Gericht am Freitag nach einer vorläufigen Bewertung bei der Zulassung der Anklage zur Hauptverhandlung mit.

Eine Serie von Anschlägen erschüttert Afghanistan. In Kabul werden unter anderem neun Journalisten getötet, die über einen Anschlag berichten wollten. Anderswo trifft es Kinder, einen Polizeichef und einen BBC-Reporter.

Zum Start im neuen Amt hat Horst Seehofer reichlich Wirbel gemacht. Eins von vielen Vorhaben: Schneller abschieben. Klappt das?

Seit dem Skandal um rechtsextreme Umtriebe in der Bundeswehr ringt die Truppe mit den eigenen Traditionen. Auf was dürfen deutsche Soldaten stolz sein? Verteidigungsministerin ...

Korruption, Seilschaften, Perspektivlosigkeit: Afghanistans Probleme sind vielschichtig. Militärische Gewalt allein wird dem Land nicht helfen, sagt Verteidigungsministerin von ...

Der Bundeswehr stehen neue, schwierige Aufgaben bevor. Der Bundestag schickt mehr Soldaten nach Afghanistan und weitet die Anti-IS-Mission im Irak aus. Der Ausgang der Einsätze ist ungewiss.

Die Bundeswehr ist seit 16 Jahren in Afghanistan, und ein Ende des Einsatzes ist nicht in Sicht. Stattdessen wird die Truppe jetzt wieder deutlich aufgestockt. Es ist nicht der ...

Ein Einsatz ohne Ende? Eigentlich sollte die Bundeswehr längst nicht mehr in Afghanistan sein. Nun soll die Truppe dort kräftig aufgestockt werden. Ein Abzug rückt damit weiter ...

Im Süden Afghanistans ist ein angeblich deutscher Talibankämpfer dem afghanischen Geheimdienst NDS übergeben worden. Ob der Mann wirklich aus Deutschland stammt, ist allerdings fraglich.

In Afghanistan ist aut Angaben von Sicherheitskräften offenbar ein deutscher Talibankämpfer festgenommen worden.