Das Aufeinandertreffen von US-Präsident Donald Trump und der Queen wird weiterhin wild diskutiert. Die britische Königin soll mit ihrer Broschen-Auswahl versteckte Botschaften gesendet haben.

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Queen Elizabeth II. hat sich bei ihrem Treffen mit US-Präsident Donald Trump und First Lady Melania Trump wie gewohnt professionell verhalten.

Sie lächelte freundlich, plauderte höflich mit dem Präsidentenpaar und blieb – wie es der britischen Monarchin obliegt – scheinbar gänzlich unpolitisch. Doch ganz so neutral, wie es nach außen hin den Anschein machte, sollen ihre Auftritte gar nicht gewesen sein.

Im Netz wird der Besuch nach wie vor ausgiebig diskutiert und analysiert. Anhänger des britischen Königshauses wollen bei der Queen versteckte Botschaften in ihren Accessoires entdeckt haben – und zwar in der Auswahl ihrer Broschen!

Ein Geschenk der Obamas

Die Trumps wurden am 12. Juli zunächst von der britischen Premierministerin Theresa May in London empfangen. Die Queen hatte zur gleichen Zeit einen Termin mit zwei Geistlichen.

Dabei soll sie eine ganz besondere Brosche am Kleid getragen haben: Eine Blumenbrosche, die ihr einst Barack und Michelle Obama geschenkt haben. Das Schmuckstück überreichte das damalige Präsidentenpaar der britischen Monarchin während eines Besuchs im Jahr 2011.

Am 13. Juli waren die Trumps zu einer Teestunde mit der Queen auf Schloss Windsor geladen. Das US-Präsidentenpaar brüskierte die Monarchin schon vor dem Aufeinandertreffen: Die 92-Jährige musste fast eine Viertelstunde vor dem Schloss auf ihren Besuch warten.

Dennoch war von Unmut nichts zu spüren – lächelnd empfing sie ihre Gäste.

An ihrem Kostüm stach aber eine auffällige Diamantbrosche ins Auge. Diese gehörte einst ihrer Mutter. Queen Mum trug sie beim Staatsbegräbnis ihres Mannes, König George VI.

War für Queen Elizabeth II. der Besuch der Trumps etwa ein ähnlich trauriger Anlass?

Elizabeth II. mit der Brosche, die Queen Mum beim Staatsbegräbnis ihres Mannes trug.

Enge Verbundenheit zu Kanada

Während Trump noch in London weilte, traf die Queen König Philipp und Königin Mathilde von Belgien. Auch hier wurde ihre Brosche wieder genau unter die Lupe genommen.

Die Saphirbrosche, die an eine Schneeflocke erinnert, erhielt sie 2017 zu Ehren ihres 65-jährigen Thronjubiläums aus Kanada.

Die Brosche soll als Symbol für die enge Verbundenheit zwischen Kanada und Großbritannien dienen. Ein weiterer Seitenhieb gegen Trump? Dessen Verhältnis zu Kanada ist bekanntlich seit dem G7-Gipfel im Juni angeknackst. Damals schimpfte er öffentlich über Kanadas Premierminister Justin Trudeau.

Ob die Queen ihre Broschen zufällig ausgewählt oder damit tatsächlich heimlich ihre Haltung gegenüber Trump kundgetan hat, wird wohl ihr Geheimnis bleiben. Eine unbedachte Schmuckwahl der Queen kann aber wohl ausgeschlossen werden. (cam)  © spot on news

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Von Truman bis Trump: Queen Elizabeth II. und die US-Präsidenten

Die britische Königin Elizabeth II. hat in ihrer langen Regentschaft schon viele US-Präsidenten kommen und gehen sehen. Kaum eine der Begegnungen dürfte aber so schwierig gewesen sein, wie die mit Donald Trump. Wird er die Queen bei ihrem ersten Zusammentreffen in Verlegenheit bringen, wie mehr als 180.000 Menschen fürchten, die eine Petition gegen einen Staatsbesuch des US-Präsidenten unterzeichneten?