Saudi-Arabien

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat im Fall des getöteten Journalisten Kashoggi klare Worte gefunden. Sie verurteilte den Mord in einem Telefongespräch mit dem saudischen König Salman "aufs Schärfste" und forderte eine rasche Aufklärung.

Erneute Kehrtwende in Saudi-Arabien: Der Tod des Journalisten Jamal Khashoggi soll nun doch vorsätzlich herbeiführt worden sein. Das teilte die mit der Untersuchung des Vorfalls betraute saudische Generalstaatsanwaltschaft unter Berufung auf türkische Ermittlungsergebnisse mit. Zunächst war das Königreich von einem unbeabsichtigten Tod ausgegangen.

Der Fall Khashoggi zwingt US-Präsident Donald Trump zum Handeln, denn auch aus den Reihen seiner Republikaner wird die Kritik an der saudischen Führung lauter. Doch der Fall Khashoggi kommt für Trump zur Unzeit, denn gerade jetzt braucht er die Saudis dringender denn je.

Die USA verschärfen die Gangart im Fall des getöteten saudischen Journalisten Khashoggi: 21 saudische Verdächtige werden künftig nicht mehr nach Amerika reisen dürfen - und das soll erst der Anfang sein.

Der Druck auf Saudi-Arabien wird immer größer: Der türkische Staatspräsident Erdogan findet im Fall Khashoggi klare Worte und prangert die Führung in Riad an. Auch die internationale Gemeinschaft fordert eine umgehende Aufklärung. 

Es sei ein "barbarisches Mordkomplott" gewesen, "tagelang im Voraus" geplant: Recep Tayyip Erdogan hat die Tötung von Jamal Khashoggi als Auftragsmord bezeichnet und der Darstellung Saudi-Arabiens damit widersprochen. Der Tod des regimekritischen Journalisten sei nicht die Folge eines eskalierten Streits gewesen. Der türkische Präsident fordert von Riad weitere Aufklärung und kündigte am Dienstag weitere Ermittlungen an.

Der Fall des getöteten Jamal Khashoggi gibt weiter Rätsel auf. Noch immer ist nicht klar, was genau in der saudischen Botschaft in Istanbul am Tag der Ermordung des Journalisten geschehen ist. Immer neue Theorien sprießen aus dem Boden, so auch die, dass ein Doppelgänger die Tötung des 59-Jährigen vertuschen sollte. Was wir bislang über den Fall wissen.

Die Wirtschaft betont im Fall Khashoggi das Primat der Politik. Siemens-Chef Joe Kaeser fährt nun doch nicht zu einer Konferenz nach Saudi-Arabien. Das Königreich ist ein schwieriger Partner - aber zugleich ein Markt mit viel Potenzial.

Nach dem mutmaßlichen Mord am dem Journalisten Jamal Khashoggi gerät die saudische Staatsführung immer mehr in Bedrängnis. Und das Ende der Eskalationsspirale scheint noch nicht erreicht.

Nach internationaler Empörung über den mutmaßlichen Mord an dem Journalisten Jamal Khashoggi hat Siemens-Chef Joe Kaeser einen Besuch in Saudi-Arabien abgesagt. Dies teilte er am Montag via Twitter mit. Am Dienstag findet in dem Land eine große Wirtschaftskonferenz statt.

Saudi-Arabien möchte sein Öl nicht als politische Waffe im Konflikt um den getöteten Journalisten Jamal Khashoggi einsetzen. Eine Preissteigerung könnte es dennoch geben.

Deutschland versorgt Saudi-Arabien mit Waffen - und das nicht zu knapp. Der Fall des getöteten Journalisten Khashoggi wirft auf diese Rüstungsgeschäfte ein neues Licht. Jetzt schaltet sich auch Kanzlerin Merkel ein. Sie stellt ein Fragezeichen hinter die Waffengeschäfte mit dem Königreich.

Im Fall des getöteten Journalisten Khashoggi zieht die Bundesregierung Konsequenzen: Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien sollen gestoppt werden, sagten Kanzlerin Merkel und Außenminister Maas.

Wie kam Jamal Khashoggi ums Leben? Saudi-Arabien hat die Tötung des kritischen Journalisten eingeräumt, doch die genauen Todesumstände sind noch unklar. Nun kursieren neue Details zum Tod des 59-Jährigen, die einer früheren Erklärung Riads widersprechen.

Deutsche Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien sollten aus Sicht von Außenminister Heiko Maas angesichts des gewaltsamen Todes des regimekritischen saudischen Journalisten Jamal Khashoggi aktuell nicht genehmigt werden.

Der Tod von Journalist Khashoggi sei nicht geplant gewesen, und der Thronfolger habe von nichts gewusst, beteuern die Saudis. Wie glaubwürdig ist das - und wer sind die Männer, die jetzt den Kopf hinhalten sollen?

Mehr als zwei Wochen lang hatte Saudi-Arabien dementiert, nun gibt die Regierung dem immensen internationalen Druck nach: Journalist Jamal Khashoggi sei im Konsulat in Istanbul getötet worden, räumt Riad ein. Es gibt schon einen ersten Schuldigen - und viele Zweifel.

Zuletzt hatte sich Donald Trump im Fall des verschwundenen saudischen Journalisten Jamal Khashoggi auffällig zurückhaltend geäußert. Doch das ist nun vorbei. Der US-Präsident geht vom Tod des Regimekritikers aus - und droht Saudi-Arabien.

"Ich habe keinerlei finanzielle Interessen in Saudi-Arabien", sagt Donald Trump. Als Geschäftsmann und US-Präsident hat er aber kräftig von den Ölmilliarden aus Riad profitiert. Welche Auswirkungen hat das auf den Fall des Journalisten Jamal Khashoggi? Und welche dieser Fall wiederum auf Trumps Präsidentschaft?

Ist Saudi-Arabien Schuld am Verschwinden des Journalisten Khashoggi? US-Präsident Trump verspricht Aufklärung - und betont, er habe keine finanziellen Interessen in Saudi-Arabien. Die oppositionellen Demokraten wollen nun wissen, ob das wirklich stimmt.

Verstörende Meldungen im Fall des vermissten Journalisten Khashoggi geistern durch die Medien. Es ist von einem 15-köpfigen Killer-Kommando der Saudis die Rede. Trump fordert nur äußerst zaghaft Aufklärung.

Vor mehr als zwei Wochen verschwand der saudische Journalist Jamal Khashoggi unter mysteriösen Umständen. Zu dem Fall gibt es viele offene Fragen. Nun durften türkische Ermittler das Konsulat durchsuchen.

Der Druck auf Saudi-Arabien wegen des mysteriösen Verschwindens des regimekritischen Journalisten Jamal Khashoggi nimmt täglich zu. Doch wer ist dieser Mann, den die saudische Staatsführung so fürchtetet und von dem vermutet wird, er könne für seine Kritik mit dem Leben bezahlt haben?

Das mysteriöse Verschwinden eines saudischen Regimekritikers in Istanbul hat sich längst zur Staatsaffäre ausgewachsen. Die USA fordern Antworten von Saudi-Arabien. Doch womöglich muss sich nun auch die Türkei wegen eines äußerst heiklen Berichts erklären.

Dschamal Chaschukdschi betritt das saudische Konsulat in Istanbul - und wird seither vermisst. Der Fall des Journalisten stellt das gute Verhältnis zwischen Donald Trump und der Führung in Riad auf die Probe. Nun macht der US-Präsident Druck.