Saudi-Arabien

Die Bombardierung einer saudischen Raffinerie hat die Verletzlichkeit der weltweiten Ölversorgung offenbart. Während Riad von der Staatengemeinschaft eine starke Reaktion erwartet, zeichnet sich in Deutschland ein Festhalten am Rüstungsexportstopp ab.

Der Drohnen-Angriff auf eine Ölraffinerie könnte gravierende Auswirkungen auf die Ölpreise haben, erwarten Experten. Das Barrell könnte um fünf bis zu zehn US-Dollar teurer werden. Für deutsche Verbraucher soll sich wenig verändern.

CDU-Außenexperte Jürgen Hardt prallt mit seiner Forderung, Saudi-Arabien nach dem erfolgten Drohnenangriff auf eine Ölanlage früher als geplant wieder mit Waffen aus Deutschland zu versorgen, auf breite Ablehnung und Unverständnis.

Nach einem Angriff auf die Ölfabrik Abkaiuk fällt vorübergehend die Hälfte der saudischen Ölproduktion aus. Noch immer ist unklar, wer den Angriff ausgeführt hat. Politikwissenschaftler Edmund Ratka ist sich sicher: Der Angriff wird Folgen haben. 

Der CDU-Landtagsabgeordnete Franz-Robert Liskow hält eine Lockerung des Rüstungsexportstopps nach Saudi-Arabien für den richtigen Weg im Sinne.

In Saudi-Arabien brennt eine Öl-Anlage, die USA machen den Iran für den Angriff verantwortlich. Diplomatisch wird es keine Lösung geben, stellte Irans Führung klar.

Jemenitische Rebellen haben sich zu den Angriffen bekannt, doch Saudi-Arabien und die USA vermuten eine Beteiligung des Iran. Der Iran weist die Vorwürfe von sich.

Nach den Drohnenangriffen in Saudi-Arabien stehen viele Drohungen im Raum. Ob die Lage im Nahen Osten eskaliert, hängt auch davon ab, wer als Verantwortlicher ausgemacht wird. US-Präsident Trump will sich noch nicht festlegen - hat aber einen Verdacht.

Die Attacken auf die saudiarabische Ölindustrie können nach Einschätzung von Bundesaußenminister Heiko Maas die Lage in der Golf-Region noch weiter verschärfen.

US-Präsident Donald Trump hat nach den Angriffen auf Ölanlagen in Saudi-Arabien den Iran als möglichen Verantwortlichen ins Visier genommen.

Wer die Ölfelder in Saudi-Arabien in Brand geschossen hat, ist noch unklar. Bekannt haben sich zu dem Angriff per Drohne die jemenitischen Huthi-Rebellen. Die USA aber glauben an einen Anschlag des Iran - aus Rache.

Von einer Herzattacke im Zentrum der saudi-arabischen Ölindustrie sprechen Experten nach den Drohnenangriffen auf Raffinerien. An den Märkten folgen Turbulenzen.

Die Attacken auf Raffinerien in Saudi-Arabien haben es gezeigt: Drohnen sind Waffen der Gegenwart, gegen die man sich rüsten sollte.

Am Aktienmarkt deckten sich Investoren mit Werten aus der Ölbranche ein.

Donald Trump geht in die Offensive: Nach den Angriffen auf die Ölraffinerie in Saudi-Arabien erklärt er, die USA seien für einen Vergeltungsschlag bereit. Wer muss eine Reaktion fürchten?

"Wir haben Anlass zu glauben, dass wir den Täter kennen und warten mit geladener Waffe auf die Bestätigung", schrieb US-Präsident Donald Trump in der Nacht zum Montag auf Twitter.

Im Schutze der Nacht greifen Drohnen die größte Ölraffinerie Saudi-Arabiens an, das Flammenmeer verursacht einen drastischen Produktionseinbruch. Rasch folgt ein Bekenntnis zu den Attacken - doch die US-Regierung mag dem keinen Glauben schenken.

Flammen erleuchten den Nachthimmel über dem größten Ölkomplex in Saudi-Arabien. Die Einrichtung des staatlichen Ölkonzerns wurde mit Drohnen angegriffen. Die Attacke droht den Konflikt auf der arabischen Halbinsel weiter eskalieren zu lassen.

Seit letztem Jahr dürfen Frauen in Saudi-Arabien Auto fahren. Jetzt bekommen sie ein weiteres wichtiges Recht zugesprochen: Sie können selbst einen Reisepass beantragen. 

Neue Aufregung um Lindsay Lohan: Angeblich pflegt die "Freaky Friday"-Schauspielerin seit einiger Zeit eine Freundschaft mit niemand Geringerem als dem Kronprinzen von Saudi Arabien, Mohammed bin Salman.

In Europa haben US-Musiker meist leichtes Spiel. Der arabische Raum ist für viele dagegen ein unbeschriebenes Blatt: Mal fehlt es an Infrastruktur, mal an zahlungskräftigen Fans. Und allzu freizügiger Pop kann in konservativen Ländern schnell für Ärger sorgen.

Frauen aus Saudi-Arabien dürfen zukünftig auch ohne die Zustimmung eines Mannes reisen. Ab dem Alter von 21 Jahren haben sie ein Recht auf einen Pass und Reisefreiheit. Von einer Gleichberechtigung der Geschlechter ist das Land allerdings noch weit entfernt.

Gemessen an westlichen Maßstäben eine Selbstverständlichkeit, nicht aber in einer muslimischen Gesellschaft wie der Saudi-Arabiens: Frauen dürfen ohne Erlaubnis eines Mannes ins Ausland reisen. Das gab es bisher in Saudi-Arabien nicht.

Die Zwischenfälle in der Golfregion häufen sich in gefährlichem Maße. Der Iran hat einen unter britischen Flagge fahrenden Öltanker festgesetzt - der US-Präsident schickt Soldaten in die Region.

Die Lage im Persischen Golf spitzt sich dramatisch zu. Die iranische Revolutionsgarde stoppt zwei britische Tanker und setzt einen davon fest. Großbritannien reagiert prompt und droht dem Iran "ernsthafte Konsequenzen" an. Die Bundesregierung verlangt hingegen die "unverzügliche" Freigabe des Tankers. Doch der Iran sieht sich im Recht. Denn das festgesetzte Schiff soll in einen Unfall verwickelt gewesen sein.