Saudi-Arabien

Deutschland zählt weiterhin zu den größten Rüstungsexporteuren der Welt. Derzeit läuft es für die Waffenschmieden hierzulande aber nicht so gut. Wer schuld daran ist, ist für sie klar.

Es passiert immer wieder: Um ihrer Familie zu entkommen, setzen sich saudische Frauen ins Ausland ab. Häufig scheitern sie mit ihrem Anliegen. Nicht so die 18-jährige Rahaf Mohammed el-Kunun. In ihrer großen Not wendet sie sich auf Twitter an die Menschen und wird erhört.

Aus Angst vor der eigenen Familie setzt sich eine 18-Jährige aus Saudi-Arabien ab. Sie will nach Australien, kommt aber nur nach Thailand. Dort sitzt sie nun auf dem Flughafen fest. Die größte Gefahr ist nun gebannt: Nach Hause muss sie nicht. Und eine Lösung ihres Problems ist auch in Sicht.

Drei Monate nach dem Mord an dem regierungskritischen saudischen Journalisten Jamal Khashoggi hat in Saudi-Arabien der Prozess gegen elf Verdächtige begonnen.

Netflix hat sich selbst zensiert und nach massiver Kritik aus Saudi-Arabien die Folge einer Comedy-Show gelöscht. Darin waren Kronprinz Mohammed bin Salman, Jamal Khashoggi und der Krieg im Jemen thematisiert worden.

Streamingdienst nimmt Folge einer Comedy-Show aus dem Programm.

In diesem Jahr sank der Wert der von der Bundesregierung genehmigten Rüstungsgüter bis Mitte Dezember um knapp zwei Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr. Einer der Gründe dafür ist der Export-Stopp nach Saudi-Arabien. Jetzt droht die deutsche Rüstungsindustrie mit einer Klage.

Bei den deutschen Rüstungsexporten zeichnet sich in diesem Jahr ein deutlicher Rückgang ab.

Der saudische Journalist Jamal Khashoggi ist tot und die halbe Welt glaubt zu wissen, wer dahinter steckt. Viele rechneten nach dem Skandal mit Veränderungen, nun wurden einige Regierungsposten neu besetzt. Die Ämter des Kronprinzen aber bleiben unangetastet.

Saudi-Arabiens Führung ist sauer auf den US-Senat. Stein des Anstoßes sind zwei Resolutionen, mit denen sich das Gremium von der Haltung Donald Trumps zu Riad distanziert hatte. 

Die Türkei stellt im Fall Jamal Khashoggi Haftbefehle gegen zwei Saudis aus. Brisant für den Kronprinzen Mohammed bin Salman: Wenigstens einer von ihnen ist sein enger Vertrauter.

US-Präsident Donald Trump will Milliardendeals mit Saudi-Arabien nicht wegen des Mords an Jamal Khashoggi riskieren. Senatoren aus seiner eigenen Partei stößt das sauer auf: Sie sind überzeugt, dass der saudische Kronprinz an der Tat beteiligt war.

Der saudische Menschenrechtsaktivist Omar Abdulaziz hat gegenüber CNN Chat-Protokolle aus dem Messenger-Dienst WhatsApp vorgelegt, in denen Jamal Khashoggi über Maßnahmen spricht. Sein mögliches Todesurteil.

Katar ist nicht bereit, im Streit mit Saudi-Arabien und seinen Verbündeten klein beizugeben. Jetzt sorgt das Emirat mit dem Austritt aus dem Ölkartell Opec für Aufregung.

Donald Trump hatte Saudi-Arabien mit Blick auf die Anschuldigungen im Mordfall Khashoggi nahezu vorbehaltlose Rückendeckung zugesichert. Die Türkei erhebt nun schwere Vorwürfe.

Die Luft für das saudische Königshaus in der Affäre um den getöteten Journalisten Jamal Khashoggi wir international immer dünner, doch in Washington sitzt ein treuer Verbündeter. US-Präsident Donald Trump will nichts von angeblichen überführenden Beweisen der CIA gegen Kronprinzen bin Salman wissen. Stattdessen gibt er sich allgemeinem Weltschmerz hin.

Nun steht der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman mächtig unter Druck. Es sollen Aufnahmen eines Telefongesprächs existieren, auf denen bin Salman fordert, dass Jamal Khashoggi "zum Schweigen gebracht" werden soll.

Wusste der saudische Kronprinz vom Mord an dem Journalisten Jamal Khashoggi? Vielleicht ja, vielleicht nein, meint US-Präsident Trump. Für ihn spielt das auch kaum eine Rolle. Ihm geht es um etwas anderes.

Hat der saudische Kronprinz vom Mord an dem Journalisten Jamal Khashoggi gewusst? Gut möglich, meint US-Präsident Trump. Die Beziehungen zu Saudi-Arabien sind ihm aber wichtiger als solche Details. Er schlägt sich klar auf die Seite Riads.

Neue Entwicklung im Fall Jamal Khashoggi: Deutschland hat 18 saudische Staatsangehörige mit Einreisesperren belegt. Die Betroffenen stünden in Verbindung mit der Tötung des kritischen Journalisten. Zudem verhängte die Bundesregierung einen Stopp für Rüstungsexporte.

Die Hinweise auf die Beteiligung des saudischen Kronprinzen an der Tötung des Journalisten Khashoggi sind vielfältig. Nun kommt auch die CIA zum Schluss, dass Mohammed bin Salman den Auftrag erteilte. Entscheidend ist, was US-Präsident Trump jetzt macht.

Anfang Oktober wurde der saudische Journalist Khashoggi in Istanbul getötet. Auch auf Washington wuchs daraufhin der Druck, Verantwortliche beim Partner Saudi-Arabien zu bestrafen. Nun erlässt die US-Regierung Sanktionen - auch gegen einen einstigen Vertrauten des Kronprinzen.

Der saudische Generalstaatsanwalt hat im Fall des getöteten Journalisten Jamal Khashoggi die Todesstrafe für fünf an der Tat Beteiligte gefordert.

Weiß Prinz Salman doch mehr als er zugibt? Ein Telefonat legt laut "New York Times" eine Verwicklung des Kronprinzen in den Mord an dem Journalisten Jamal Khashoggi nahe. Ein Experte meint: "Ein Anruf wie dieser ist so nahe an einem handfesten Beweis, wie er nur sein kann."

Neue grauenvolle Berichte zum Mordfall Khashoggi. Medienangaben zufolge gäbe es keine Aussicht mehr auf ein angemessenes Begräbnis der sterblichen Überreste. Der Körper sei in Säure aufgelöst und in die Kanalisation geschüttet worden.