Saudi-Arabien

Der Drohnen-Angriff auf eine Ölraffinerie könnte gravierende Auswirkungen auf die Ölpreise haben, erwarten Experten. Das Barrell könnte um fünf bis zu zehn US-Dollar teurer werden. Für deutsche Verbraucher soll sich wenig verändern.

CDU-Außenexperte Jürgen Hardt prallt mit seiner Forderung, Saudi-Arabien nach dem erfolgten Drohnenangriff auf eine Ölanlage früher als geplant wieder mit Waffen aus Deutschland zu versorgen, auf breite Ablehnung und Unverständnis.

Nach einem Angriff auf die Ölfabrik Abkaiuk fällt vorübergehend die Hälfte der saudischen Ölproduktion aus. Noch immer ist unklar, wer den Angriff ausgeführt hat. Politikwissenschaftler Edmund Ratka ist sich sicher: Der Angriff wird Folgen haben. 

In Saudi-Arabien brennt eine Öl-Anlage, die USA machen den Iran für den Angriff verantwortlich. Diplomatisch wird es keine Lösung geben, stellte Irans Führung klar.

Nach den Drohnenangriffen in Saudi-Arabien stehen viele Drohungen im Raum. Ob die Lage im Nahen Osten eskaliert, hängt auch davon ab, wer als Verantwortlicher ausgemacht wird. US-Präsident Trump will sich noch nicht festlegen - hat aber einen Verdacht.

Wer die Ölfelder in Saudi-Arabien in Brand geschossen hat, ist noch unklar. Bekannt haben sich zu dem Angriff per Drohne die jemenitischen Huthi-Rebellen. Die USA aber glauben an einen Anschlag des Iran - aus Rache.

Von einer Herzattacke im Zentrum der saudi-arabischen Ölindustrie sprechen Experten nach den Drohnenangriffen auf Raffinerien. An den Märkten folgen Turbulenzen.

Donald Trump geht in die Offensive: Nach den Angriffen auf die Ölraffinerie in Saudi-Arabien erklärt er, die USA seien für einen Vergeltungsschlag bereit. Wer muss eine Reaktion fürchten?

Im Schutze der Nacht greifen Drohnen die größte Ölraffinerie Saudi-Arabiens an, das Flammenmeer verursacht einen drastischen Produktionseinbruch. Rasch folgt ein Bekenntnis zu den Attacken - doch die US-Regierung mag dem keinen Glauben schenken.

Flammen erleuchten den Nachthimmel über dem größten Ölkomplex in Saudi-Arabien. Die Einrichtung des staatlichen Ölkonzerns wurde mit Drohnen angegriffen. Die Attacke droht den Konflikt auf der arabischen Halbinsel weiter eskalieren zu lassen.

Seit letztem Jahr dürfen Frauen in Saudi-Arabien Auto fahren. Jetzt bekommen sie ein weiteres wichtiges Recht zugesprochen: Sie können selbst einen Reisepass beantragen. 

Neue Aufregung um Lindsay Lohan: Angeblich pflegt die "Freaky Friday"-Schauspielerin seit einiger Zeit eine Freundschaft mit niemand Geringerem als dem Kronprinzen von Saudi Arabien, Mohammed bin Salman.

In Europa haben US-Musiker meist leichtes Spiel. Der arabische Raum ist für viele dagegen ein unbeschriebenes Blatt: Mal fehlt es an Infrastruktur, mal an zahlungskräftigen Fans. Und allzu freizügiger Pop kann in konservativen Ländern schnell für Ärger sorgen.

Frauen aus Saudi-Arabien dürfen zukünftig auch ohne die Zustimmung eines Mannes reisen. Ab dem Alter von 21 Jahren haben sie ein Recht auf einen Pass und Reisefreiheit. Von einer Gleichberechtigung der Geschlechter ist das Land allerdings noch weit entfernt.

Gemessen an westlichen Maßstäben eine Selbstverständlichkeit, nicht aber in einer muslimischen Gesellschaft wie der Saudi-Arabiens: Frauen dürfen ohne Erlaubnis eines Mannes ins Ausland reisen. Das gab es bisher in Saudi-Arabien nicht.

Die Zwischenfälle in der Golfregion häufen sich in gefährlichem Maße. Der Iran hat einen unter britischen Flagge fahrenden Öltanker festgesetzt - der US-Präsident schickt Soldaten in die Region.

Die Lage im Persischen Golf spitzt sich dramatisch zu. Die iranische Revolutionsgarde stoppt zwei britische Tanker und setzt einen davon fest. Großbritannien reagiert prompt und droht dem Iran "ernsthafte Konsequenzen" an. Die Bundesregierung verlangt hingegen die "unverzügliche" Freigabe des Tankers. Doch der Iran sieht sich im Recht. Denn das festgesetzte Schiff soll in einen Unfall verwickelt gewesen sein. 

Der Konflikt zwischen den USA und Iran schwelt weiter. Welche Ziele verfolgen beide Staaten? Und wo stehen Saudi-Arabien und die Europäer in der aktuellen Konfrontation? Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Konflikt in der Golfregion.

Die Verlobte des ermordeten saudischen Journalisten Khashoggi fordert weitere UN-Ermittlungen. Auf die Frage, ob Aufgeben eine Option sei, hat Hatice Cengiz eine klare Antwort.

Der Iran will mit dem Abschuss einer US-Drohne eine "Botschaft" an Washington senden, nun spitzt sich der Konflitk zwischen den beiden Ländern weiter zu. US-Präsident Trump spricht von einem "großen Fehler". Droht eine militärische Konfrontation im Nahen Osten?

Im Jemen tobt ein grausamer Krieg, die UN spricht von der "schlimmsten humanitären Katastrophe der Welt". Rüstungsexporte an Staaten, die am Jemen-Krieg beteiligt sind, hatten Union und SPD deshalb eingeschränkt. Doch die Vereinbarung ist offenbar das Papier nicht wert, auf dem sie steht. 

Nach den mysteriösen Zwischenfällen mit zwei Tankern im Golf von Oman gibt es wilde Schuldzuweisungen. Die USA machen den Iran verantwortlich, Teheran keilt zurück. Auch der saudische Kronprinz mischt sich in die Debatte ein. Beweise? Bisher nicht wirklich.

Seit Wochen wachsen die Spannungen zwischen Saudi-Arabien und dem Iran. Jetzt kommen in der Region zum zweiten Mal innerhalb nur eines Monats Handelsschiffe zu Schaden. Wieder sind die Umstände nebulös.

Das sunnitische Saudi-Arabien und der schiitische Iran ringen um Einfluss im Nahen Osten. Riad weiß mit den USA einen mächtigen Verbündeten an seiner Seite - und schart auch andere Länder um sich.

Der US-Kongress ist dagegen, dass die USA weiter Waffen an Saudi-Arabien verkaufen, die dann im Jemen-Krieg zum Einsatz kommen. Präsident Donald Trump hat dennoch einen milliardenschweren Rüstungsdeal geschlossen - mit einem Winkelzug am Parlament vorbei.