Bundesagentur für Arbeit

Nicht das ganze Jahr lang herrschte Optimismus - doch die Zahlen zeigen: Der Jobmarkt in Deutschland hat sich auch 2018 top entwickelt, und wichtige Marken wurden geknackt. Aber wie geht es 2019 weiter?

Erstmals seit Einführung von Hartz IV leben laut einem Zeitungsbericht weniger als drei Millionen Haushalte von der Grundsicherung.

Hat Hartz IV eine Zukunft? Die SPD will in den kommenden Wochen einen Alternativvorschlag machen. Andere meinen, Reformen innerhalb des bestehenden Systems der Grundsicherung reichen vollauf.

Zum Beginn des Schul- und Ausbildungsjahres kommt der Arbeitsmarkt wieder in Schwung. Die Zahl der Arbeitslosen sinkt auf den niedrigsten Wert seit 1991.

Ankerzentrum lautete eines der Reizwörter in der Asyl-Debatte. Flüchtlinge dürften nicht kaserniert werden, schimpfen die Kritiker. Diese Art der Unterbringung beschleunige die Verfahren, argumentieren die Befürworter. In Bayern gibt es nun sieben dieser Einrichtungen. Ein Besuch im schwäbischen Donauwörth, wo rund 650 Menschen aus Gambia, Nigeria und der Türkei in einer ehemaligen Kaserne leben. 

Die Zahl der Kinder in Deutschland, die Geld für Ranzen, Hefte, Stifte und anderes Schulmaterial vom Staat erhalten, ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Über eine Million Kinder nehmen die Hilfe in Anspruch. 

Immer mehr Geflüchtete fassen auf dem deutschen Arbeitsmarkt Fuß. Vor allem für junge Asylbewerber sieht BA-Chef Detlef Scheele gute Job-Aussichten. Der wichtigste Erfolgsfaktor bleibe für alle die Sprache.

Im Osten Deutschlands verdienen die Menschen weniger als im Westen. Der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Christian Hirte, fordert: Die Wirtschaft im Osten muss gestärkt werden.

Auch fast 28 Jahre nach der Wiedervereinigung liegt das Lohnniveau in Ost und West dramatisch auseinander. Deutlich mehr als doppelt so viel verdient durchschnittlich ein Arbeitnehmer im bayerischen Ingolstadt im Vergleich zu seinem Pendant im Landkreis Görlitz in Sachsen, dem Schlusslicht der Auswertung. Im Ländervergleich ist ein Stadtstaat spitze.

In Bayern gehen die umstrittenen sogenannten "Anker-Zentren" in Betrieb. Der Freistaat setzt damit eines der zentralen Asylprojekte von Bundesinnenminister Seehofer um - und will Vorbild sein für schnellere Asylentscheidungen. Doch die Kritik verstummt nicht.

Migranten schneller abschieben, wenn sie kein Bleiberecht haben: Das ist das erklärte Ziel von Horst Seehofer. Fast hätte ihn der Weg dahin das Amt als Innenminister gekostet. Bayern setzt nun als erstes Bundesland eines von Seehofers zentralen Asylprojekten um.

Können ALG-II-Bezieher in ein neues Leben starten, wenn man ihnen einen Koffer voller Geld vor die Tür stellt? Genau das will RTL mit seiner dreiteiligen Dokumentation herausfinden. Die Auftaktfolge am Dienstagabend zeigte aber, dass man mit dem Experiment so ziemlich alles beantworten kann, nur die eigentliche Frage nicht.

Es gibt eine Einigung der Koalition im Asylstreit - dabei geht es vor allem um die Abweisung von Flüchtlingen, die bereits in einem anderen Land einen Asylantrag gestellt haben und für die Deutschland deswegen nicht zuständig ist. Was aber passiert mit den Geflüchteten, die in Deutschland einen Asylantrag stellen? Bisher werden sie dezentral untergebracht. Das soll sich ändern.  

Der deutsche Arbeitsmarkt befindet sich nach neuesten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit weiter auf einem guten Weg, die Arbeitslosigkeit bleibt rückläufig.

Auch wenn globale Wirtschaftsrisiken viele Unternehmen weiter verunsichern - auf dem deutschen Arbeitsmarkt ist davon derzeit noch nichts zu spüren. Der Aufwärtstrend hat sich auch im Mai fortgesetzt.

Hartz-IV-System: Statt bei den Arbeitslosen kommt das Geld bei Personal und Verwaltung in den Jobcentern an.

Trotz Job-Boom und Rekordtief bei der Arbeitslosigkeit sind Hunderttausende auf Dauer arbeitslos und brauchen Hartz IV. Im Schnitt bleiben die Betroffenen immer länger in dieser misslichen Lage.

Wenn ein Hartz-IV-Empfänger eine angebotene Stelle ablehnt oder Termine versäumt, muss er mit Sanktionen rechnen. Nun ist die Zahl der Strafen gestiegen - die der Hartz-IV-Empfänger allerdings auch.

Mehr als die Hälfte der erwerbsfähigen Hartz-IV-Empfänger in Deutschland haben inzwischen ausländische Wurzeln.

Weil eine Brotdose mysteriös tickte, ist die Arbeitsagentur in Balingen bei Stuttgart geräumt worden. Zwei Stunden später gaben die alarmierten Entschärfer Entwarnung: In der Metallbox lag lediglich eine Uhr. 

Jung und trotzdem arm - dieses Schicksal teilen noch immer Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland. Denn sie leben in Familien, die auf Hartz-IV angewiesen sind. Ihre ...

Der Burgfrieden bei der SPD hat nicht lange gehalten. Vizekanzler Scholz will erstmal gut regieren - und nicht über Alternativen zu Hartz IV diskutieren. Das erinnert einige an ...

Die Frühjahrsbelebung sorgt schon im März für spürbar sinkende Arbeitslosenzahlen: Die Zahl der Jobsucher ist erneut unter die 2,5-Millionen-Marke gesunken. Viele Menschen finden auf Baustellen, in Gärtnereien und der Gastronomie wieder eine Beschäftigung.

Da mag es in manchen Chefetagen wegen der US-Handelspolitik sorgenvolle Blicke geben - auf dem Arbeitsmarkt ist von der wachsenden Skepsis mancher Firmenvorstände derzeit noch ...

Jahrelang schienen auch kleinere Konjunkturdellen den Stellenzuwachs in Deutschland nicht bremsen zu können. Jetzt scheint die Rallye erst einmal gestoppt. Viele Unternehmen ...