Irland

Boris Johnson wird nächste Woche wohl der nächste britische Premierminister. Er gibt sich hart beim Brexit und verlangt von der EU Zugeständnisse, doch seine Forderungen scheinen unerfüllbar. Einige Abgeordnete wollen deshalb sogar die Queen in den Streit um den Brexit hineinziehen. 

Über die Sheefry Hills in Irland zieht eine beeindruckende Wolkenfront hinweg.

In Washington wird fieberhaft über Zölle für Importe aus Mexiko verhandelt. Donald Trump an Bord der Air Force One wird ständig gebrieft. Auf dem Rückflug aus Irland sieht er "gute Chancen" auf einen Deal.

Bei schweren Ausschreitungen in Nordirland ist am Abend vor Karfreitag eine Frau erschossen worden. Die Polizei behandelt die Gewalttat als "terroristischen Vorfall". 

Während Regierung und Opposition in London weiter über einen Ausweg aus der Brexit-Sackgasse sprechen, versuchen Parlamentarier den Sturz in den No-Deal per Gesetz zu stoppen. Bundeskanzlerin Merkel besucht Irland, das unter einem Brexit ohne Vertrag arg leiden würde.

Das britische Unterhaus hat am Mittwoch ein Gesetz gebilligt, das die Regierung zu einem weiteren Brexit-Aufschub verpflichten soll. Derweil versucht Premierministerin Theresa May mit Oppositionsführer Jeremy Corbyn vor Ablauf der Austrittsfrist noch einen Kompromiss zu schmieden.

Ratlosigkeit in London: Auch im zweiten Anlauf ist es dem Parlament nicht gelungen, sich auf eine Austrittsalternative zu einigen. Wie soll der harte Brexit jetzt noch verhindert werden? Premierministerin May zitiert am Dienstag ihr Kabinett zu einer fünfstündigen Sitzung. EU-Unterhändler Michel Barnier sieht noch einen Ausweg.

Als Franz Beckenbauer am 11. April 1998 nach einem 3:1-Derbysieg über den Stadtrivalen 1860 München live auf der Anzeigentafel des Olympiastadions erscheint, kassiert er gellende Pfiffe der Bayern-Fans. Der Kaiser verkündet die bevorstehende Trennung von Giovanni Trapattoni. Der Italiener ist in drei Jahren in München nur ein Mal Meister geworden. Für die Fans aber ist er Kult. In alle Ewigkeit. Nicht nur in München, und nicht nur wegen seiner legendären Wutrede.

Theresa May ist auch mit ihrem nachgebesserten Brexit-Deal krachend gescheitert. Heute Mittwoch stimmen die Abgeordneten darüber ab, ob es einen No-Deal-Brexit geben könnte. Großbritannien bereitet sich auf Ernstfall. 

Bei all der Streiterei um den Backstop - die umstrittene Brexit-Klausel für Irland - ist der Rest des Austrittsvertrags fast in Vergessenheit geraten. Dabei hat er es in sich. Sollte die Abstimmung in London scheitern, steht viel auf dem Spiel.

An zwei Flughäfen und einem Bahnhof der britischen Hauptstadt werden improvisierte Briefbomben entdeckt. Verletzt wird niemand. Die Vorfälle stehen nach Ansicht der Ermittler in einem Zusammenhang.

Bei einem Staatsbesuch in Nordirland tauschte Herzogin Kate am Mittwoch ihre High Heels gegen Sportschuhe – und spielte mit einer Gruppe Kinder Fußball!

Im Streit über den sogenannten Backstop könnte die EU Großbritannien entgegenkommen. Brexit-Chefunterhändler kann sich zumindest vorstellen, den Briten weitere Garantien zu geben. Zwei Dinge bleiben jedoch tabu.

Für einen Überraschungsbesuch sind Prinz William und seine Frau Kate nach Irland gereist. Immer wieder legt die Herzogin von Cambridge ihre Hand auf den Bauch und plaudert etwas zu offenherzig mit einem Anwohner. Seitdem brodelt die Gerüchteküche: Ist die Herzogin etwa wieder schwanger?

Ein Dorf, zwei Staaten. Der 600-Einwohner-Ort Pettigo liegt genau zwischen Nordirland und der Republik Irland. Grenzkontrollen gibt es hier schon lange keine mehr. Der Brexit könnte das ändern - mit dramatischen Folgen.

Tomi Ungerer ist tot: Der französische Zeichner starb im Alter von 87 Jahren. Bekannt wurde er vor allem mit Bilderbüchern für Kinder.

Nächste Woche muss Theresa May wieder zum Rapport ins britische Parlament. In Belfast bekennt sie sich zur offenen Grenze in Irland, doch die im Brexit-Abkommen dafür vorgesehene Garantie soll geändert werden. Am Donnerstag reist May deswegen nach Brüssel.

Zumindest weiß die EU nun, was die Briten im Brexit-Chaos wollen: den Backstop neu verhandeln - auch wenn die EU das nicht will. Doch was steckt eigentlich hinter dem Begriff Backstop?

Nach dem Willen des britischen Parlaments soll Premierministerin Theresa May den Brexit-Vertrag mit der Europäischen Union nachverhandeln. In Brüssel aber will man davon nichts wissen. Weniger als 60 Tage vor dem geplanten EU-Austritt Großbritanniens scheinen die Positionen unvereinbar. Welche Optionen bleiben?

Die britische Premierministerin Theresa May und das Unterhaus in London haben für ihre Forderungen nach Änderungen des Brexit-Vertrages eine Abfuhr erhalten. Damit bleibt der Ablauf des EU-Austritts Großbritanniens weiter unklar.

Paukenschlag im britischen Parlament: Premierministerin May will das mühsam mit Brüssel vereinbarte Paket zum EU-Austritt wieder aufmachen. Das Unterhaus folgt dem mit knapper Mehrheit. Im Kern geht es um die schwierige Nordirland-Frage.

Die Queen hat im Brexit-Streit nach Ansicht von Kommentatoren auf ihre Weise ein Machtwort gesprochen. Eine Umfrage zeigt: Jeder dritte Deutsche rechnet mit einem ungeregelten EU-Austritt Großbritanniens.

Plan B von Theresa May zum Brexit überzeugt viele Abgeordnete nicht. Sie wollen der Premierministerin die Kontrolle im Streit über den richtigen Kurs entreißen.

Plan B? Richtig Neues hatte die britische Premierministerin nicht im Angebot. Doch zeigt sich auch die EU-Seite zunehmend nervös im Brexit-Drama. Polen und Rumänien schießen plötzlich mit einem Vorschlag im Alleingang quer und provozieren eine Klarstellung.

Premierministerin Theresa May hat im britischen Unterhaus ihre Alternative zum gescheiterten Brexit-Abkommen vorgestellt. So sehen die nächsten Schritte ihrer Vorstellung nach aus.