Bastian Schweinsteiger gehört zu den großen Vereinslegenden des FC Bayern. Präsident Herbert Hainer würde sich wünschen, dass der einstige Mittelfeld-Star in Zukunft wieder an die Säbener Straße zurückkehrt. Auch zur Causa Thomas Müller äußerte er sich.

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17 Jahre lang spielte Bastian Schweinsteiger für den FC Bayern, 13 davon bei den Profis. Mit den Münchnern gewann er alles - unter anderem mehrmals die Deutsche Meisterschaft, den DFB-Pokal sowie 2013 die Champions League im legendären Wembley-Finale gegen Borussia Dortmund. Spätestens zu diesem Zeitpunkt machte sich Schweinsteiger zur Bayern-Legende.

2015 zog es ihn zu Manchester United, zwei Jahre später ließ er seine aktive Karriere in der amerikanischen MLS bei Chicago Fire ausklingen. Bei den Bayern-Fans hat er nie an Beliebtheit verloren, noch immer wird er bei Auftritten von den Anhängern gefeiert. Wie beispielsweise im vergangenen Sommer, als Schweinsteiger im Rahmen der Team-Präsentation beim Legendenspiel des Rekordmeisters auflief.

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Schweinsteiger ist für die ARD als TV-Experte im Einsatz

Inzwischen ist Schweinsteiger als TV-Experte tätig, für die ARD ist er regelmäßig bei Fußballübertragungen im Einsatz. Viele Fans würden sich hingegen eine Rückkehr zum FC Bayern in einer Funktionärsposition wünschen - immer wieder wird über ein mögliches Bayern-Comeback spekuliert. Nun hat sich Vereinspräsident Herbert Hainer in der Bild-TV-Sendung "Die Lage der Liga" zur Situation geäußert - und das durchaus positiv.

"Ich würde mir wünschen, dass solche Ikonen wie Müller (Thomas, d. Red) oder auch ein Bastian Schweinsteiger in der Zukunft auch beim FC Bayern wieder mitarbeiten." Eine deutliche Ansage vom Bayern-Präsidenten!

Zuvor ging es auch noch um Thomas Müller, der ebenso wie Schweinsteiger Kultstatus beim FC Bayern hat. Müllers Vertrag läuft 2024 aus, laut Hainer führe man bereits Gespräche über eine Verlängerung. Er sei zuversichtlich und wünsche sich "ganz fest, dass der Thomas bei uns bleibt" und seine Karriere in München beendet.

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Rückkehr nach der aktiven Karriere: Von Beckenbauer bis Kahn

Sowohl Schweinsteiger als auch Müller würden aufgrund ihres Standings bei Bayern definitiv für eine mögliche Rückkehr (nach der aktiven Karriere) infrage kommen. Sie wären nicht die ersten, die als Spieler gehen und in einer anderen Funktion wieder kommen. Franz Beckenbauer, Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge sind dafür besonders prominente Beispiele.

In der jüngeren Vergangenheit waren beziehungsweise sind beispielsweise auch Oliver Kahn (Vorstandsvorsitzender), Hasan Salihamidzic (Sportvorstand) oder auch Giovane Elber (Markenbotschafter) für den deutschen Rekordmeister tätig.

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Hainer: Schweinsteiger macht "Findungsphase" durch

Schweinsteiger selbst hat sich noch nicht zu einer potentiellen Rückkehr zum FC Bayern geäußert. Noch ist er für die ARD als Experte im Einsatz, auch bei der EM in Deutschland im kommenden Jahr. Hainer dazu: "Wenn ein Spieler wie Müller so lange Fußball spielt, dann braucht er nach dem Ende seiner Profikarriere meistens ein bisschen Abstand, um über seine Zukunft nachzudenken. Ich glaube, das ist auch die Findungsphase, die Schweinsteiger gerade noch durchmacht."

Wie es nach besagter Findungsphase weitergeht? Noch unklar. Doch vielleicht wird der große Wunsch zahlreicher Bayern-Fans ja Wirklichkeit und Vereinslegende Schweinsteiger landet wieder an der Säbener Straße. Hainers Aussagen machen jedenfalls Hoffnung darauf.

Verwendete Quellen

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