• Die Union stürzt in der Gunst der Wähler weiter ab. Das ergab der ARD-"Deutschlandtrend".
  • Geht es um die K-Frage, liegt Markus Söder weiterhin deutlich vorn.

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Das Umfragetief der Union hält an: In dem am Donnerstag veröffentlichten ARD-"Deutschlandtrend" sackten CDU und CSU im Vergleich zur vorherigen Befragung um sechs Prozentpunkte auf 27 Prozent ab. Der Koalitionspartner SPD verharrte bei 16 Prozent. Die Grünen legten dagegen um zwei Punkte auf 22 Prozent zu.

Die AfD kommt in der Umfrage unverändert auf elf Prozent, die Linkspartei bleibt bei sieben Prozent. Die FDP könnte nach einem Plus von zwei Punkten mit neun Prozent der Stimmen rechnen.

Merkel mit niedrigstem Zustimmungswert seit März 2020

Die Arbeit von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird insgesamt weiter positiv bewertet, allerdings verliert auch sie an Zustimmung.

Mit ihrer Arbeit sind 58 Prozent der Befragten sehr zufrieden oder zufrieden - das sind sechs Prozentpunkte weniger als Anfang März. Zugleich handelt es sich um den niedrigste Zustimmungswert seit März 2020.

"Deutschlandtrend": Söder in der Kanzlerkandidaten-Frage weiter klar vor Laschet

Bei der Frage nach dem Kanzlerkandidaten der Union liegt CSU-Chef Markus Söder in der Gunst der Bevölkerung weiter deutlich vor dem CDU-Vorsitzenden Armin Laschet. Der bayerische Ministerpräsident legte im Vergleich zur vorherigen Umfrage noch einmal um drei Punkte auf 54 Prozent zu. Nordrhein-Westfalens Regierungschef Laschet sackte dagegen um drei Punkte auf 19 Prozent ab.

Bei den Anhängern von CDU und CSU ist das Bild noch klarer: Vier Fünftel der Unionsanhänger (79 Prozent) halten Söder für einen guten Kanzlerkandidaten, bei Laschet glauben dies nur 29 Prozent der Unions-Anhänger.

Bei der Frage, wer für die Grünen als Spitzenkandidatin oder Spitzenkandidat antreten soll, ist das Meinungsbild weniger klar: In der aktuellen Befragung liegt Parteichef Robert Habeck mit 30 Prozent leicht vor der Ko-Vorsitzenden Annalena Baerbock mit 25 Prozent. Unter den eigenen Anhängern liegen Habeck mit 61 Prozent und Baerbock mit 60 Prozent praktisch gleichauf.

Für den "Deutschlandtrend" befragte das Institut Infratest dimap am Montag und Dienstag 1.348 Wahlberechtigte. Die statistische Fehlertoleranz wurde mit zwei bis drei Prozentpunkten angegeben.  © AFP

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