UNICEF

Jeder dritte Stadtbewohner ist ein Kind. Aber wie ist es eigentlich, als junger Mensch in der Stadt aufzuwachsen? Und was muss sich ändern?

Wie kinderfreundlich sind unsere Großstädte? Mit dieser Frage beschäftigt sich ab heute ein vom Kinderhilfswerk Unicef veranstalteter Gipfel in Köln.

Begriffe die uns bei zahlreichen Krisen immer wieder begegnen. Doch wann reden wir überhaupt von einer Hungersnot oder einer Ernährungskrise, wann und warum sind Kinder mangelernährt und was können wir dagegen überhaupt etwas tun? Wir klären auf.

Für die Vereinten Nationen ist es ein Menschenrecht, für Großkonzerne vor allem ein Wirtschaftsgut: Unser Trinkwasser. Weltweit bedroht verunreinigtes Trinkwasser noch immer die Gesundheit vieler Menschen und an vielen Orten herrscht Notstand in Sachen Wasserknappheit. Experten schätzen: Konflikte um Trinkwasser dürften zunehmen.

Es gibt wohl kaum eine gewaltigere Bedrohung für Kinder als den Klimawandel. Bereits heute gefährdet er das Zuhause, die Sicherheit und Gesundheit von Kindern auf der ganzen Welt. Doch gemeinsam mit UNICEF können wir etwas dagegen tun!

Die Ebola-Gebiete in der Demokratischen Republik Kongo haben den Schulbetrieb wieder aufgenommen. Nach den Sommerferien findet für rund zwei Millionen Kinder der Unterricht wieder unter besonderen Vorsichtsmaßnahmen statt. Das Kinderhilfswerk UNICEF hat Lehrkräfte geschult, Kinder über die Gefahren aufgeklärt und die Schulen mit Hilfsmitteln ausgestattet.

Vor kurzem haben wir Sie um Ihre Meinung gebeten. Um Ihr Feedback zu unserer Arbeit, unseren Themen, unserer Transparenz. Wir möchten uns bei Ihnen ganz herzlich für Ihre Teilnahme bedanken! Die zahlreichen Rückmeldungen haben uns begeistert. Wir haben viel gelernt und erfahren, wie wir noch besser werden können.

Die Versorgung mit Trinkwasser und hygienischen Sanitäreinrichtungen bleibt eine der großen Herausforderungen der Menschheit.

In West- und Zentralafrika mussten Tausende Schulen geschlossen werden, da sie durch anhaltende Gewalt und Drohungen eine Gefahr für ihre Schülerinnen und Schüler darstellen. Der aktuelle UNICEF-Bericht "Education Under Threat in West and Central Africa" zeigt, dass durch die schwierige Sicherheitslage fast zwei Millionen Kindern der Schulbesuch verwehrt wird. Problematisch ist das nicht nur in Bezug auf die schulische Ausbildung der Kinder.

UNICEF ist weltweit im Einsatz, um Kindern in Not zu helfen. Dass dies oft nicht so leicht ist, zeigt ein einfaches Beispiel: Impfungen. Diese Fotos machen deutlich, welche Herausforderungen Impfhelfer auf sich nehmen, um Kinder zu schützen.

Vor zwei Jahren flohen über 740.000 Rohingya von Myanmar nach Bangladesch. Extreme Gewaltausbrüche trieben die Minderheit zur massenhaften Flucht aus ihrem Heimatland. Hilfsorganisationen wie UNICEF kämpfen seither um die Zukunft der Flüchtlinge, insbesondere für die rund 500.000 Kinder und Jugendlichen. Schule und Ausbildung, Gesundheitsversorgung, Ernährung und Schutz stehen dabei im Vordergrund.

Über 12.000 Kinder und Jugendliche starben im vergangenen Jahr in Konflikten oder wurden verwundet. So viele wie noch nie seit die Vereinten Nationen schwere Menschenrechtsverletzungen gegen Kinder untersuchen. Zu diesem Ergebnis kommt ein aktueller Bericht des UN-Generalsekretärs.

Lange Zeit galt der FC Barcelona als der weiße Ritter im Multimillionen-Business Fußball. Spendenaktionen, kein Trikotsponsor, die heilige Barca-Schule La Masia: Im Gegensatz zum spanischen Erzfeind Real Madrid hielt sich der Klub mit aberwitzigen Transfers zurück und setzte auf die eigene Jugend. Das hat sich geändert.

Rund 820 Millionen Menschen weltweit hatten 2018 nicht genug zu essen. 2017 waren es schätzungsweise 811 Millionen Menschen. Damit ist die Zahl der Hungernden laut dem neuen UN-Report das dritte Jahr in Folge angestiegen.

Millionen Kinder werden nicht ausreichend geimpft. Die meisten haben keine Ärzte und Kliniken in Reichweite. Die WHO ist aber auch besorgt über Impfgegner. Sie nutzen neue Wege für ihre Botschaft.

Mit über 743.500 Euro konnten wir dank Ihnen die Nothilfe von UNICEF im Jemen dieses Jahr bereits unterstützen. Jeder Euro ist bitter nötig, da die Versorgungslage so schlecht ist, dass 12,3 Millionen Kinder humanitäre Hilfe brauchen.

Der ehrenamtliche UNICEF-Botschafter Orlando Bloom war in Mosambik zu Besuch, um sich einen Überblick über die Lage nach den Wirbelstürmen Idai und Kenneth zu verschaffen.

Der Sommer ist endlich da und mit ihm die Hitze. Stets willkommen ist dabei ein erfrischender Durstlöscher aus dem Wasserhahn. Was für uns selbstverständlich ist, gilt für über zwei Milliarden Menschen weltweit nicht: Nach einem Bericht der Vereinten Nationen haben sie weiterhin keine sichere Versorgung mit sauberem Trinkwasser.

Bei der Familienfreundlichkeit rangiert Deutschland nach einer neuen Studie des UN-Kinderhilfswerks Unicef in Europa auf dem sechsten Platz. 

Kinderarbeit raubt Kindern ihre Kindheit und zerstört ihre Zukunftschancen. Trotzdem müssen immer noch 152 Millionen Mädchen und Jungen – fast jedes zehnte Kind auf der Welt – arbeiten, um zum Überleben ihrer Familien beizutragen.

Der Bundestag hat am Freitag ein Gesetz mit härteren Regeln für Abschiebungen beschlossen. Grüne, Linke und Nichtregierungsorganisationen laufen gegen die von Horst Seehofers Innenministerium initiierte Neuregelung Sturm. Pro Asyl spricht vom "Hau-ab-Gesetz". Zusätzliche Kritik muss Seehofer einstecken, weil er ganz unumwunden erklärt hat, wie er versucht, umstrittene Vorhaben stillschweigend durchzudrücken. 

Nicht nur Mädchen sind von Kinderehen betroffen, auch 115 Millionen Jungen wurden weltweit vor ihrem 18. Geburtstag verheiratet und damit früh in eine Erwachsenenrolle gedrängt. Zum ersten Mal veröffentlicht das UN-Kinderhilfswerk UNICEF heute eine Schätzung über die Zahl von Kinder-Bräutigamen. Sie basiert auf einer Analyse von verfügbaren Daten aus 82 Ländern.

Angriffe auf Schulen in Afghanistan haben sich laut UNICEF zwischen 2017 und 2018 verdreifacht. Demnach stieg die Zahl der Vorfälle von 68 auf 192 in nur einem Jahr. Zum ersten Mal seit 2015 haben Angriffe auf Schulen wieder zugenommen.