Dietrich Mateschitz

In Brasilien werden nun auch Red-Bull-Talente gezüchtet, die einmal in Leipzig Fußball spielen sollen. So zumindest der Wunschgedanke der Verantwortlichen - beziehungsweise des Verantwortlichen. Red Bull bedeutet gleich Dietrich Mateschitz. Er hat die RB-Vereine dorthin gebracht, wo sie heute stehen. Und er ist noch nicht fertig. Doch der Erfolg hat einen miesen Beigeschmack.

Das Auto für die zehnte Mercedes-Saison seit dem Comeback als Werksteam ist da. Mit dem neuen Silberpfeil will das Formel-1-Team zum sechsten Mal nacheinander die Titel abräumen. Doch Vorsicht: Red Bull ist einer der Herausforderer und auch schon in Fahrt.

Das erste direkte Aufeinandertreffen der Red-Bull-Clubs aus Leipzig und Salzburg erhitzt die Gemüter. Die intensive gemeinsame Vergangenheit kocht hoch und bringt viel Brisanz in das Duell

In Österreich ist das Team von Milliardär Dietrich Mateschitz nicht bei jedem beliebt. Doch der internationale Erfolg unter dem deutschen Trainer Marco Rose schenkt Red Bull Salzburg großartige Schlagzeilen. Nun winkt das Finale in der Europa League.

Die anfängliche Begeisterung um das Engagement Red Bulls in Salzburg ist längst verflogen und einer lähmenden Resignation gewichen. Einer der Gründe dafür ist der große Brause-Bruder aus Leipzig - und ein klarer Kurswechsel von Firmen-Boss Dietrich Mateschitz.

Die 0:3-Niederlage in der Bundesliga gegen den HSV war ein herber Dämpfer für RB Leipzig. Nicht nur das Ergebnis, sondern auch die Art und Weise der Niederlage sorgen für Gesprächsstoff. Ist der Lauf von Leipzig nun vorbei?

Verstörende Szenen beim Spiel Borussia Dortmund gegen RB Leipzig: Vor Anpfiff machten die Dortmunder Fans klar, was sie vom Rivalen hielten – mit geschmacklosen Transparenten. Doch dabei blieb es nicht.

Die Bundesliga spielt verrückt. Auf den ersten sieben Tabellenplätzen liegen fünf Mannschaften, die vor Saisonbeginn kaum jemand dort erwartet hätte. Wir nennen die Gründe für den Erfolg der "Underdogs".

Der Aufsteiger hat Blut geleckt. Mit Winter-Transfers, einem höheren Gehaltsbudget und einem neuen Stadion könnte RB Leipzig endgültig zu einem Big Player der Bundesliga werden.

Warum die Debatte über Fan-Kultur langweilt, Sandro Wagner zum FC Bayern wechseln wird und Tim Wiese in sechs Jahren zurück in der Bundesliga sein könnte: Die (wie immer nicht ganz ernst gemeinten) Lehren des Bundesliga-Spieltags.

Dortmund, Schalke, Mönchengladbach? Nein, RB Leipzig ist bis dato Bayern-Jäger Nummer eins. Der Aufsteiger verlor in dieser Saison noch keine Partie und liegt nur zwei Punkte hinter dem Branchenprimus aus München. Reicht es am Ende sogar zum Gewinn der Deutschen Meisterschaft?

Der Transfer von Bernardo von Salzburg nach Leipzig öffnet mal wieder die Diskussion: Warum dürfen innerhalb der Red-Bull-Familie Spieler hin und her geschoben werden? Juristisch ist das alles abgesichert. Moralisch bleiben einige Fragen.

RB Leipzig ist kein normaler Aufsteiger. Der Klub polarisiert, seine Wahrnehmung oszilliert zwischen Respekt und Verachtung. Die Premiere in der Bundesliga soll nun ein erster Schritt hin zum ganz großen Ziel werden: dem Gewinn der deutschen Meisterschaft.

Dietrich Mateschitz stellt den Sender "Servus TV" ein - Initiativen zur Gründung eines Betriebsrates war Hauptgrund für das Aus des Red-Bull-Senders.

Leipzig gegen Wolfsburg. Red Bull gegen VW. Das Achtelfinal-Duell zwischen RB Leipzig und dem VfL Wolfsburg ist auch ein Duell zweier sehr erfolgreicher Konzerne. Nur dank ihrer großzügigen Sponsoren sind beide Klubs sportlich momentan so erfolgreich. Auf lange Sicht gesehen könnten sie sogar die größten Konkurrenten des FC Bayern München werden.

Red Bull Salzburg und RasenBallsport Leipzig schieben fröhlich Spieler hin und her - was vielen sauer aufstößt. Dortmunds Geschäftsführer fordert gar ein Einschreiten der Deutschen Fußball-Liga oder der Uefa. Zu Recht?

Egal ob zu Land, zu Wasser, in der Luft oder gar in der Stratosphäre: Es gibt kaum einen Ort auf diesem Planeten, wo nicht schon mal das Logo von Red Bull geprangt hätte. Zu verdanken ist dies einem Marketinggenie und Milliardär aus der Steiermark: Dietrich "Didi" Mateschitz, der am 20. Mai seinen 70. Geburtstag feiert.