Iga Swiatek
Iga Świątek ‐ Steckbrief
Name | Iga Świątek |
Bürgerlicher Name | Iga Natalia Świątek |
Beruf | Tennisspielerin |
Geburtstag | |
Sternzeichen | Zwillinge |
Geburtsort | Warschau, Polen |
Staatsangehörigkeit | Polen |
Größe | 176 cm |
Gewicht | 65 kg |
Familienstand | ledig |
Geschlecht | weiblich |
Haarfarbe | braun |
Augenfarbe | braun |
Links | Instagram-Account von Iga Swiatek |
Iga Świątek ‐ Wiki: Alter, Größe und mehr
Die polnische Tennisspielerin Iga Natalia Świątek kam am 31. Mai 2001 in Warschau zur Welt. 2022 war sie die Nummer 1 der Weltrangliste der Damen und die erste Polin, der dies gelang.
Świątek wuchs mit einer Schwester in einer Sportlerfamilie auf: ihr Vater Tomasz Świątek war als Ruderer bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul mit dabei. Seine Tochter begann mit sechs Jahren mit Tennis und holte bereits mit 17 Jahren sowohl im Doppel den Juniorentitel bei den French Open als auch im Einzel in Wimbledon.
Bei den Olympischen Jugend-Sommerspielen in Buenos Aires erreichte Świątek im Einzel das Viertelfinale, 2019 war sie auf Platz fünf der Juniorinnen-Weltrangliste.
Ihren ersten Einsatz bei der ITF Women’s World Tennis Tour hatte sie bereits 2016 mit 15 Jahren. 2018 feierte sie einen großen Durchbruch, gewann über 40 Matches und holte in Budapest den mit 60.000 Dollar dotierten Titel.
Świątek seit 2019 fester Bestandteil der Profi-Tour
2019 spielte Świątek bei den Australian Open ihr erstes Grand-Slam-Turnier und zog immerhin in die zweite Runde ein. Besser lief es in Lugano, wo sie im Finale gegen die Slowenin Polona Hercog unterlag. Bei den French Open war im Achtelfinale Schluss - der mittlerweile zweimalige Grand-Slam-Champion, Simona Halep, ließ ihr beim 1:6, 0:6 keine Chance. Zum Ende der Saison war die Polin zum ersten Mal unter den Top 50 der Welt.
2020 zog sie auch bei den Australian Open ins Achtelfinale ein, scheiterte in einem engem Match an Anett Kontaveit mit 7:6, 5:7 und 5:7. Nach der Corona-bedingten Unterbrechung zog sie bei den US Open in die dritte Runde und schaffte die Riesen-Überraschung bei den French Open, die ausnahmsweise Ende September stattfanden. Sie revanchierte sich für die bittere Niederlage gegen Halep aus dem Vorjahr und gewann im Achtelfinale mit 6:1, 6:2 und gab im gesamten Turnier keinen einzigen Satz ab.
2020: Erster Grand-Slam-Titel für Świątek
Im Finale zog sie dem damaligen amtierenden Australian-Open-Champion Sofia Kenin den Zahn und gewann souverän 6:4, 6:1 als 19-Jährige ihren ersten Grand-Slam-Titel.
Danach rückte sie auf Platz 17 der Weltrangliste vor. Im Jahr 2021 zog sie nur bei den French Open ins Viertelfinale ein, ansonsten war bei den vier wichtigsten Turnieren im Achtelfinale Schluss. Immerhin gewann sie in Rom ihr erstes WTA-1000 Turnier - und das mit 6:0, 6:0 im Finale gegen die Tschechin Karolina Pliskova.
Das Jahr 2022 begann nach dem Trainerwechsel von Sierzputowksi zu Wiktorowski gut für Swiatek. Bei den Australian Open zog sie zum ersten Mal ins Halbfinale ein, scheiterte dort an Danielle Collins und legte anschließend eine Siegesserie von 37 Partien hin - und stellte damit den Rekord von Martina Hingis aus dem Jahr 1997 ein. Erst in Wimbledon verlor sie wieder ein Match - gegen die Französin Alize Cornet.
Siegesserie mit sechs Titeln in Folge
Dabei fuhr sie Siege in Doha, Indian Wells, Miami, Stuttgart und Rom ein - und holte nach 2020 zum zweiten Mal den Grand-Slam-Titel in Paris bei den French Open. Bei der Siegerehrung in Paris trug Świątek, die zuvor die russische Invasion in der Ukraine verurteilte hatte, eine Baseball-Kappe mit der ukrainischen Nationalflagge.
Besonders beeindruckend. In den sechs Finalpartien gab sie insgesamt nur 21 Spiele ab - und gab keinen einzigen Satz ab.
Nachdem Ashleigh Barty ihre Karriere beendete, rückte Iga Swiatek am 1. April an die Spitze der Weltrangliste. Durch ihre Siegesserie baute sie den Vorsprung auf ihre Verfolgerinnen auf zwischenzeitlich 4.000 Punkte aus - also ungefähr zwei Grand-Slam-Erfolge.
2020 wurde Świątek zur "WTA Aufsteigerin des Jahres" gewählt und erhielt zudem das Verdienstkreuz der Republik Polen.