Gareth Southgate, Trainer der englischen Fußball-Nationalmannschaft, nimmt seinen Hut nach der Niederlage im EM-Finale. Prinz William, der bei der Pleite in Berlin im Stadion war, lässt das offensichtlich nicht ganz kalt.
Seine "Three Lions" konnten das Finale der Fußball-Europameisterschaften gegen die Spanier am Sonntag nicht gewinnen. Und der viel gescholtene Trainer der Engländer,
Nahezu zeitgleich meldete sich auch
Zudem bedankte er sich, dass Southgate trotz des riesigen Drucks immer "Bescheidenheit, Mitgefühl und echte Führungsstärke" gezeigt habe. Er sei rundum eine Klasse für sich und könne unglaublich stolz auf das sein, was er erreicht habe, schrieb William zu einem gemeinsamen Bild der beiden auf seinem Profil.
Gareth Southgate verschoss beim legendären Elfmeterschießen gegen Deutschland
Southgate übernahm die "Three Lions" im Jahr 2016 und führte sie bei der WM 2018 bis ins Halbfinale und erreichte bei der WM in Katar das Viertelfinale. Sowohl bei der EM 2021 als eben auch 2024 kamen seine Teams jeweils bis ins Finale. Trotz der guten Turnier-Ergebnisse stand Southgate im eigenen Land seit langem massiv in der Kritik. Der Vorwurf: Trotz eines extrem wertvollen und hochtalentierten Kaders spiele die englische Nationalmannschaft schlecht und habe nie das potenzielle Leistungsniveau erreichen können.
In Deutschland ist Gareth Southgate vor allem als Sinnbild für die vermeintliche englische Schwäche beim Elfmeterschießen bekannt: Beim Halbfinale der EM 1996 vergab Southgate gegen den Ex-DFB-Keeper Andreas Köpke (62) und sorgte mit seinem Fehlschuss für das Ausscheiden seines Teams im eigenen Land. Wenige Tage später wurde Deutschland im altehrwürdigen Wembley-Stadion Europameister - ein Titel, der der englischen Mannschaft bis heute verwehrt blieb. (dr/spot) © spot on news
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