Nach mehr als drei Monaten Corona-Pause wird auch in Spanien wieder Fußball gespielt. Beim standesgemäßen Sieg des FC Barcelona beim RCD Mallorca störte allerdings ein Flitzer, der ein Foto mit seinem Idol Lionel Messi wollte, die Partie.

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Er kam seinem Idol nahe, aber nicht nahe genug. Trotz strenger Sicherheitsmaßnahmen wegen der Corona-Pandemie hat ein Flitzer das Geisterspiel des spanischen Fußball-Meisters FC Barcelona bei RCD Mallorca gestört.

Im Trikot der argentinischen Nationalmannschaft mit Lionel Messis Rückennummer 10 stürmte er am Samstag auf das Feld und machte Schnappschüsse von den Spielern, ehe die Sicherheitskräfte zügig eingriffen. "Ich hatte es schon vor dem Coronavirus geplant. Messi ist mein Idol", zitierten ihn spanische Medien am Sonntag. "Mein Traum ist es, ein Foto mit ihm zu haben und ihn zu treffen, aber ich war zu nervös."

Beim Spiel des RCD Mallorca gegen FC Barcelona (0:4) störte ein Flitzer (im blau-weißen Messi-Trikot), der ein Foto mit seinem Idol Lionel Messi schießen wollte.

La Liga kündigte an, sie werde Strafanzeige wegen Verletzung gegen Corona-Auflagen und Missachtung des Sicherheitspersonals gegen den Mann erstatten. Ein solches Verhalten, "das die Gesundheit anderer gefährdet und das Spiel stört, verurteilen wir auf das Schärfste", zitierten spanische Medien aus einer Erklärung des Verbandes.

Zutritt zum Spielfeld war einfach

Für den aus Frankreich stammenden Flitzer, der auf Mallorca lebt, war es gefährlich einfach, in das angeblich hermetisch abgeriegelte Stadion zu gelangen. "Ich war mit einigen Freunden zusammen und kam in der 40. Minute an. Ich kletterte über einen etwa zwei Meter hohen Zaun, ging auf die Tribüne und von dort die Treppe zum Feld hinunter", erzählte der junge Mann.

Die Barça-Stars um Messi ließen sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Barcelona gewann zum Wiederbeginn der spanischen La Liga souverän mit 4:0 (2:0) und behauptete die Tabellenführung. Weltfußballer Messi setzte in der Nachspielzeit mit dem vierten Tor der Katalanen den Schlusspunkt.  © dpa

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