Irak

Die deutschen Minister kommen von der Münchner Sicherheitskonferenz mit einem handfesten Problem zurück. Die USA wollen den Truppenabzug aus Syrien und eine Ablösung durch Nato-Verbündete. US-Präsident Trump stellt im fernen Washington einen direkten Zusammenhang zur Freilassung gefangener IS-Kämpfer mit europäischen Pässen her.

In Syrien und im Jemen toben Bürgerkriege, in Gaza fallen Bomben, die Situation im Irak ist fragil - und doch spricht ein Nahost-Experte von einer historischen Chance auf Frieden in der Region. Wie passt das zusammen? 

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) befindet sich auf dem Rückzug. Mehr als 1.000 Anhänger des IS wurden von Kämpfern unter kurdischer Führung aus Syrien vertrieben. Sie sollen in den Irak geflohen sein - mit unfassbaren Bargeld-Beständen in ihren Taschen.

US-Präsident Donald Trump fordert von Europa mehr Verantwortung bei der Rücknahme von gefangenen IS-Kämpfern in Syrien. Er droht sogar damit, die Dschihadisten freizulassen.

Im Irak gilt der Islamische Staat als besiegt, in Syrien als weitestgehend zurückgedrängt. Dennoch warnt Ursula von der Leyen im Rahmen der Münchner Sicherheitskonferenz vor der Gefahr durch die Terrormiliz. Denn wie die Verteidigungsministerin erklärt, organisiert sich die islamistische Terrororganisation neu und könnte in Zukunft verstärkt aus dem Untergrund heraus agieren.

Zugriff bei Anti-Terror-Einsatz: Polizeibeamte haben in Schleswig-Holstein drei Männer aus dem Irak festgenommen, die einen Anschlag geplant haben sollen. Laut einem Medienbericht handelt es sich dabei um Flüchtlinge.

Auf dem Rückflug von seinem überraschenden Truppenbesuch im Irak hat US-Präsident Donald Trump einen Zwischenstopp in Ramstein eingelegt.

Seit Tagen hat es US-Präsident Trump mit Problemen an vielen Fronten zu tun. Unter anderem lähmt ein "Shutdown" Teile der US-Regierung. Zwischendurch entschwindet er zu einem überraschenden Truppenbesuch in den Irak. Doch der Ärger daheim holt ihn schnell wieder ein.

Bei seinem Irak-Besuch stellt Außenminister Heiko Maas eine erhöhte Sicherheitslage des Landes fest. Darin könnte eine erste Grundlage für die Rückkehr von Flüchtlingen aus Deutschland gegeben sein.

Deutschland holt die Kinder von IS-Anhängerinnen zurück. Das geht aus einem Bericht des "Spiegels" hervor. Demnach hat die Regierung ein Programm gestartet um die Kinder von Frauen nach Deutschland zu bringen, die im Irak in Haft sitzen. 

Der international zur Fahndung ausgeschriebene dritte Tatverdächtige hat gegen seinen abgelehnten Asylantrag geklagt. Eine Entscheidung über die Klage steht noch aus.

Erdogan will die militärischen Einsätze im Irak und in Syrien ausweiten. Die Ankündigung könnte die Krise mit den USA verschärfen.

Die Geschichte der Jesidin Aschwak Hadschi Hamid Talo klingt kaum fassbar: Nachdem ein IS-Mitglied sie versklavt hat, flieht sie nach Deutschland. Dort fühlt sie sich sicher - doch ihr Peiniger spürt sie auf. Als einzige Option sieht sie die Rückkehr in den Irak. 

Eine deutsche Islamistin ist im Irak wegen ihrer Zugehörigkeit zur Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zu lebenslanger Haft verurteilt worden. 

Sind sie gehirngewaschene Opfer, brutale Täter oder beides? Lassen sie sich jemals wieder in die Gesellschaft integrieren? Dschihad-Rückkehrer aus dem Irak und Syrien beschäftigen deutsche Sicherheitsbehörden, Strafverfolger und Sozialarbeiter. Und die schwierigsten Falle kommen erst noch.

Seit Beginn des Rückkehrerprogramms "StarthilfePlus" haben knapp 12.000 Flüchtlinge gegen Zahlungen der Bundesregierung Deutschland wieder verlassen.

Der Tod der 14-jährigen Susanna ist mittlerweile zweieinhalb Wochen her. Der mutmaßliche Täter Ali B. ist derzeit in deutscher Haft und wird vernommen. Er soll das Mädchen vergewaltigt und getötet haben. Viele Umstände der Tat sind allerdings noch nicht geklärt - und auch zu den Ermittlungen gibt es offene Fragen.

Der junge Iraker, der die 14-jährige Susanna aus Mainz vergewaltigt und erwürgt haben soll, ist zurück in Deutschland.

Der Verdächtige im Fall der getöteten 14-jährigen Susanna soll die Tat einem Medienbericht zufolge im Irak gestanden haben.

Ali B. ist gefasst: Der Verdächtige im Mordfall Susanna ist in seinem Heimatland Irak festgenommen worden. Das teilte der deutsche Innenminister Horst Seehofer am Freitag mit.

Am Mittwoch wurde die Leiche der 14-jährigen Susanna gefunden; bereits seit dem 22. Mai war das Mädchen vermisst worden. Der Tat dringend verdächtig ist der Iraker Ali B., der sich auf der Flucht befindet und sich vermutlich in den Irak abgesetzt hat. Besonders brisant ist die Tatsache, der der zuletzt in einem Flüchtlingsheim lebende 20-Jährige kein Unbekannter für die Polizei war.

Es ist traurige Gewissheit: Bei der in Wiesbaden gefundenen Leiche handelt es sich um die vermisste Susanna aus Mainz. Die Polizei hat einen Verdächtigen mittlerweile wieder freigelassen, ein weiterer befindet sich noch auf der Flucht - er könnte in sein Heimatland Irak geflohen sein.

Verdacht wegen Beihilfe zum Mord sowie Kriegsverbrechen: In Nordrhein-Westfalen und Bayern sind am Donnerstag vier Männer festgenommen worden. Der Vorwurf gegen die Iraker: Mitgliedschaft in der ausländischen terroristischen Vereinigung IS.

Der Irak steht vor einem Machtwechsel: Ministerpräsident Abadi hat die Wahl klar verloren, neuer Königsmacher ist der schiitische Prediger Sadr. Wer ist der Mann - und was bedeutet sein Erfolg?

Die Eskalation im Nahen Osten erinnert an einen der schlimmsten Konflikte der Menschheitsgeschichte: Vor 400 Jahren tobte in Mitteleuropa der Dreißigjährige Krieg. Droht dem Vorderen Orient eine ähnliche Katastrophe?  Prof. Dr. Günter Meyer warnt vor zunehmenden Spannungen.