Irak

Es geht um politischen Einfluss, Vormachtstellungen und Bodenschätze: Im Streit mit dem Iran wächst die Angst vor einem Krieg, die Lage ist ernst. Doch aus Washington kommen nach Tagen der großen Töne nun inzwischen nachdenklichere Stimmen.

Die Welt schaut bang darauf, ob der Iran und die USA die Lage im Nahen Osten wieder entschärft bekommen. Angeblich will die US-Regierung ihr Kontingent in der Region mit 120.000 Soldaten aufstocken. Donald Trump bezeichnet den entsprechenden Bericht der "Ney York Times" als Lüge.

Das US-Außenministerium zieht einen Teil seiner Mitarbeiter aus dem Irak ab. Betroffen seien die US-Botschaft in Bagdad und das Konsulat in Erbil, teilte die Botschaft am Mittwoch auf ihrer Webseite mit.

Der Iran will sich teilweise aus dem Atomabkommen mit den USA und Europa zurückziehen und droht, seine Urananreicherung wieder aufzunehmen. Iran-Experte Adnan Tabatabai erklärt im Interview, wie groß die Verantwortung der EU-Staaten ist, unter welchen Umständen eine militärische Auseinandersetzung droht und welche Parallelen es zum Irak-Krieg gibt.

Keine vier Stunden vor der geplanten Ankunft von US-Außenminister Pompeo in Berlin wurde bekannt, dass er es sich anders überlegt hat. Aber was ist so dringend, dass er dafür die Bundesregierung versetzt? Erst viele Stunden später löst sich das Rätsel auf.

Vor knapp fünf Jahren überrannte die Terrormiliz Islamischer Staat die irakische Stadt Mossul und erreichte den Höhepunkt ihrer Macht. Nun ist der IS auch in Syrien geschlagen. Trotzdem warnen Beobachter vor einer Rückkehr.

2014 überrannte der IS die irakische Millionenstadt Mossul und erreichte den Höhepunkt seiner Macht. Jetzt hat er sein Herrschaftsgebiet verloren. Doch ein Ende der Dschihadisten bedeutet das nicht.

Bei einem Fährunglück nahe der nordirakischen Stadt Mossul sind mindestens 71 Menschen ertrunken.

Die deutschen Minister kommen von der Münchner Sicherheitskonferenz mit einem handfesten Problem zurück. Die USA wollen den Truppenabzug aus Syrien und eine Ablösung durch Nato-Verbündete. US-Präsident Trump stellt im fernen Washington einen direkten Zusammenhang zur Freilassung gefangener IS-Kämpfer mit europäischen Pässen her.

In Syrien und im Jemen toben Bürgerkriege, in Gaza fallen Bomben, die Situation im Irak ist fragil - und doch spricht ein Nahost-Experte von einer historischen Chance auf Frieden in der Region. Wie passt das zusammen? 

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) befindet sich auf dem Rückzug. Mehr als 1.000 Anhänger des IS wurden von Kämpfern unter kurdischer Führung aus Syrien vertrieben. Sie sollen in den Irak geflohen sein - mit unfassbaren Bargeld-Beständen in ihren Taschen.

US-Präsident Donald Trump fordert von Europa mehr Verantwortung bei der Rücknahme von gefangenen IS-Kämpfern in Syrien. Er droht sogar damit, die Dschihadisten freizulassen.

Im Irak gilt der Islamische Staat als besiegt, in Syrien als weitestgehend zurückgedrängt. Dennoch warnt Ursula von der Leyen im Rahmen der Münchner Sicherheitskonferenz vor der Gefahr durch die Terrormiliz. Denn wie die Verteidigungsministerin erklärt, organisiert sich die islamistische Terrororganisation neu und könnte in Zukunft verstärkt aus dem Untergrund heraus agieren.

Zugriff bei Anti-Terror-Einsatz: Polizeibeamte haben in Schleswig-Holstein drei Männer aus dem Irak festgenommen, die einen Anschlag geplant haben sollen. Laut einem Medienbericht handelt es sich dabei um Flüchtlinge.

Auf dem Rückflug von seinem überraschenden Truppenbesuch im Irak hat US-Präsident Donald Trump einen Zwischenstopp in Ramstein eingelegt.

Seit Tagen hat es US-Präsident Trump mit Problemen an vielen Fronten zu tun. Unter anderem lähmt ein "Shutdown" Teile der US-Regierung. Zwischendurch entschwindet er zu einem überraschenden Truppenbesuch in den Irak. Doch der Ärger daheim holt ihn schnell wieder ein.

Bei seinem Irak-Besuch stellt Außenminister Heiko Maas eine erhöhte Sicherheitslage des Landes fest. Darin könnte eine erste Grundlage für die Rückkehr von Flüchtlingen aus Deutschland gegeben sein.

Deutschland holt die Kinder von IS-Anhängerinnen zurück. Das geht aus einem Bericht des "Spiegels" hervor. Demnach hat die Regierung ein Programm gestartet um die Kinder von Frauen nach Deutschland zu bringen, die im Irak in Haft sitzen. 

Der international zur Fahndung ausgeschriebene dritte Tatverdächtige hat gegen seinen abgelehnten Asylantrag geklagt. Eine Entscheidung über die Klage steht noch aus.

Erdogan will die militärischen Einsätze im Irak und in Syrien ausweiten. Die Ankündigung könnte die Krise mit den USA verschärfen.

Die Geschichte der Jesidin Aschwak Hadschi Hamid Talo klingt kaum fassbar: Nachdem ein IS-Mitglied sie versklavt hat, flieht sie nach Deutschland. Dort fühlt sie sich sicher - doch ihr Peiniger spürt sie auf. Als einzige Option sieht sie die Rückkehr in den Irak. 

Eine deutsche Islamistin ist im Irak wegen ihrer Zugehörigkeit zur Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zu lebenslanger Haft verurteilt worden. 

Sind sie gehirngewaschene Opfer, brutale Täter oder beides? Lassen sie sich jemals wieder in die Gesellschaft integrieren? Dschihad-Rückkehrer aus dem Irak und Syrien beschäftigen deutsche Sicherheitsbehörden, Strafverfolger und Sozialarbeiter. Und die schwierigsten Falle kommen erst noch.

Seit Beginn des Rückkehrerprogramms "StarthilfePlus" haben knapp 12.000 Flüchtlinge gegen Zahlungen der Bundesregierung Deutschland wieder verlassen.

Der Tod der 14-jährigen Susanna ist mittlerweile zweieinhalb Wochen her. Der mutmaßliche Täter Ali B. ist derzeit in deutscher Haft und wird vernommen. Er soll das Mädchen vergewaltigt und getötet haben. Viele Umstände der Tat sind allerdings noch nicht geklärt - und auch zu den Ermittlungen gibt es offene Fragen.