Hessen

Die hessische Landtagswahl hat die Unsicherheit in der Bundesregierung weiter vergrößert. Eine Zukunft hat die Große Koalition wohl nur, wenn sie ein häufig gemachtes Versprechen in die Tat umsetzt.

Angela Merkel hat sich so klar wie nie zuvor zu ihren Zukunftsplänen geäußert: Sie kündigte offenbar an, bei der nächsten Bundestagswahl nicht mehr als Kanzlerkandidatin antreten zu wollen und noch in diesem Jahr den Parteivorsitz abzugeben. 

Angela Merkel zieht Konsequenzen aus den Wahlschlappen in Bayern und Hessen: Sie will auf dem Parteitag im Dezember nicht mehr für den CDU-Vorsitz kandidieren. 

Die Wahl in Hessen ist vorbei, 4,4 Millionen Bürger waren aufgerufen, ihre Kandidaten für den neuen Landtag zu wählen. Hier finden Sie die Ergebnisse nach Stimmkreisen und den Koalitionsrechner.

Hessen hat gewählt, die GroKo-Parteien haben massiv verloren. Große Gewinner sind die Grünen und die AfD. Die Reaktionen von Politikern zum Wahlergebnis.

Die SPD wurde regelrecht abgestraft, die CDU kommt gerade so mit einem dunkelblauen Auge davon. Das heißt zugleich, dass die Diskussion um die Zukunft der "GroKo" weitergehen wird. Die Grünen hingegen feiern den nächsten großen Wahlerfolg in wenigen Wochen. Diese Schlüsse lassen sich aus der Landtagswahl in Hessen ziehen.

Hessen hat gewählt. Während noch die allerletzten Stimmen ausgezählt werden, diskutiert Anne Will mit ihren Gästen, was das Ergebnis für die Bundespolitik bedeutet. Während die Runde übers Regieren und die Regierung spricht, fällt ein Gast besonders unangenehm auf, der einst ebendieses Regieren verweigert hatte.

Die CDU bleibt trotz massiver Einbußen bei der Landtagswahl in Hessen stärkste Kraft. Die SPD liefert sich nach herben Verlusten ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit den Grünen um Platz zwei - sie führt die Einbußen auch auf "Sturmböen" aus Berlin zurück.

Rund 4,4 Millionen Menschen waren in Hessen zur Wahl aufgerufen. Die ersten Hochrechnungen zeigen: CDU und SPD verlieren heftig, die Grünen und die AfD sind der große Wahlgewinner. Laut den ersten Zahlen sind am Ende sechs Parteien im Landtag in Wiesbaden.

Hessen hat gewählt und ein Trend setzt sich weiter fort: Die GroKo-Parteien haben erneut deutlich in der Wählergunst verloren. Die Zusammenarbeit der Sozialdemokraten mit der Union in Berlin wankt heftig. Und selbst der hessische Ministerpräsident richtet deutliche Worte in Richtung Berlin.

Die erste Prognose zur Landtagswahl in Hessen ist raus: Derbe Verluste für CDU und SPD, Grüne die großen Gewinner. 

Unentschieden in der Nachspielzeit: Joker Sebastien Haller hat Europa-League-Überflieger Eintracht Frankfurt bei Bundesligarückkehrer 1. FC Nürnberg vor der ersten Pleite nach fünf Pflichtspielsiegen in Serie bewahrt. 

Rund 4,4 Millionen Menschen sind in Hessen aufgerufen, einen neuen Landtag zu wählen. Es geht zwar um das Landesparlament. Doch der Abstimmung wird auch große bundespolitische Bedeutung beigemessen.

Rund 4,4 Millionen Menschen sind in Hessen aufgerufen, einen neuen Landtag zu wählen. Der Abstimmung wird auch große bundespolitische Bedeutung beigemessen. Kurioserweise geht es beim Urnengang auch um die Todesstrafe.

Verliert die CDU am Sonntag in Hessen, könnte die Bundeskanzlerin noch stärker unter Druck geraten. Für den Fortbestand der GroKo muss sie aber auch auf ein passables Abschneiden der SPD hoffen.

Bei der Hessen-Wahl steht auch für die GroKo im Bund viel auf dem Spiel. Möglich, dass Schwarz-Rot noch stärker ins Schlingern kommt. Können sich die Kanzlerin und die SPD-Vorsitzende halten?

Obwohl Christian Lindner in Hessen für eine Jamaika-Koalition wirbt, sieht es im Bund für den FDP-Chef anders aus. Es werde keine Koalition mehr mit Bundeskanzlerin Angela Merkel geben.

Der politischen Herbst in Hessen wird wohl bunt: Umfragen zufolge werden fünf Parteien in den Landtag in Wiesbaden einziehen, viele Konstellationen sind denkbar.

Mitten im Wahlkampf für den Urnen-Gang an diesem Sonntag in Hessen sorgt ein Zitat von Kanzlerin Angela Merkel im "Hessischen Rundfunk" für Spekulationen und befeuert die Debatte um ihre mögliche Nachfolge.

Deutschland blickt gespannt nach Hessen: Die bevorstehende Landtagswahl gilt längst als Schicksalswahl für die kriselnde Bundes-GroKo. Je größer die Verluste für CDU und SPD ausfallen, desto wahrscheinlicher wird ein Bruch der Koalition. Annegret Kramp-Karrenbauer hat nun erklärt, dass es in diesem Fall auf Neuwahlen hinauslaufen werde.

Die Vorherrschaft der CDU wackelt auch in Hessen. In den Startlöchern für das Amt des Ministerpräsidenten steht auch der Grüne Tarek Al-Wazir.

Hessen wählt am Sonntag einen neuen Landtag. Das sind die Spitzenkandidaten der Parteien.

Mainz muss nach einer Gerichtsentscheidung ein Fahrverbot für ältere Dieselfahrzeuge erwägen. Es müsse zum 1. September 2019 kommen, wenn in den ersten sechs Monaten des kommenden Jahres der Mittelwert für Stickstoffdioxid (NO2) über dem Grenzwert liege, entschied das Verwaltungsgericht Mainz am Mittwoch.

Kanzlerin Merkel lästert bei einer Wahlkampfveranstaltung in Hessen über den BER. Insbesondere im Vergleich zum chinesischen Tempo bei Bauvorhaben falle die  jahrelange Verzögerung bei der Fertigstellung des Hauptstadtflughafens negativ auf. Besucher aus dem Reich der Mitte würden sich fragen, "was denn da los ist in Berlin".

In Hessen könnte die SPD mit Thorsten Schäfer-Gümbel den Abwärtstrend stoppen.