Tom Cruise will auf der Internationalen Raumstation ISS drehen. Dass dieser Plan alles andere als ein Hirngespinst ist, zeigt die Reaktion von NASA-Chef Jim Bridenstine. Der freut sich nämlich schon auf die Zusammenarbeit.

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Abgesehen von seinem "Thetan"-Job bei Scientology und dem für immer ins kollektive Gedächtnis gebrannte Couch-Gehopse bei Oprah Winfrey ist Hollywood-Star Tom Cruise vor allem dafür bekannt, den Großteil seiner Stunts selbst auszuführen – egal, wie irre oder undurchführbar sie zunächst auch erscheinen mögen.

So kletterte er etwa für "Mission: Impossible – Phantom Protokoll" an der Fassade des Burj Khalifa in Dubai – immerhin das höchste Gebäude der Welt – herum; für "M:I - Rogue Nation" wurde er an der Tragfläche eines Airbus A400m festgeschnallt. Verletzungen, wie etwa ein gebrochener Fuß, halten ihn nicht auf und werden einfach in den Film eingebaut.

Die Krönung seiner bisherigen Doppelkarriere als Schauspieler und Stuntman war wohl der HALO-Sprung bei "Mission: Impossible - Fallout". Aus rund 7.600 Metern stürzte Cruise sich mit seinem Fallschirm in die Tiefe. Und da er und "M:I"-Regisseur Christopher McQuarrie keine halben Sachen machen, führten sie den Sprung gleich um die 100 Mal durch.

NASA-Chef ist begeistern von Tom Cruise' Plänen

Wie sollte sich das also steigen lassen? Für Cruise scheint es keine Grenzen zu geben, sondern nur Herausforderungen - und so suchte er sich als nächsten Drehort - was denn sonst - das Weltall aus. Gemeinsam mit der US-Raumfahrtbehörde NASA plant er einen Dreh an Bord der Internationalen Raumstation ISS.

Auf Twitter zeigte sich NASA-Chef Jim Bridenstine begeistert und bestätigte damit die Pläne. So solle eine neue Generation von Ingenieuren und Wissenschaftlern inspiriert werden.

Zuvor hatte das Branchenblatt "Deadline.com" berichtet, dass Cruise gemeinsam mit Elon Musk und dessen Raumfahrtunternehmen SpaceX einen Film plane. Und auch bei dieser Nachricht waren Zweifler wohl in der Minderheit – schließlich ist auch Elon Musk dafür bekannt, den Begriff "machbar" etwas freier zu definieren, als wohl die meisten Menschen.

Sei es nun, dass er sein eigenes Raumschiff baut oder seinem Sohn einen besonders kreativen Namen verpasst. Wann das Projekt umgesetzt wird oder in die Kinos kommt, steht jedoch noch in den Sternen.

Fortsetzung: "Top Gun: Maverick" in den Startlöchern

Ähnliches gilt leider auch für Cruise‘ aktuelle, deutlich realistischere Projekte. Die Dreharbeiten zu "Mission Impossible 7", die Anfang des Jahres in Italien stattfanden, mussten wegen der Coronakrise unterbrochen werden.

Die Fortsetzung des Kultstreifens "Top Gun" ist immerhin schon abgedreht. Hier wurde jedoch der Kinostart verschoben. Ob "Top Gun: Maverick" aber tatsächlich wie geplant im Dezember 2020 laufen kann, bleibt abzuwarten. (dh)

Der neue Trailer: "Top Gun 2: Maverick"

Nach mehr als 30 Jahren kehrt Tom Cruise Pete "Maverick" Mitchell zurück auf die Leinwand. Der Trailer zeigt spektakuläre Flugszenen - und wie bei Tom Cruise nicht anders zu erwarten, setzt der Film auf echte Stunts bei Höchstgeschwindigkeit statt auf Greenscreen oder CGI. "Top Gun 2: Maverick" soll im Dezember 2020 laufen.
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