• Mit König Charles III. und Queen Consort Camilla ziehen neue Bewohner im Buckingham Palast ein.
  • Während einige Sachen gleich bleiben, stehen wohl auch einige Veränderungen an.
  • So könnte Camilla wohl mit einer langjährigen Tradition von Queen Elizabeth II. brechen.

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Camilla muss sich als Königsgemahlin an eine neue Aufgabe gewöhnen - und wird der Rolle wohl auch ihren persönlichen Touch verleihen. Zwar hält das neue Königspaar gewiss auch an alten Gebräuchen und Sitten fest, aber es stehen wohl auch einige Veränderungen an. So will Königin Camilla laut "express.co.uk" etwa mit einer langjährigen Tradition brechen: Den Stand der Hofdamen soll es nicht mehr geben.

Die sogenannten "ladies-in-waiting" haben die verstorbene Queen Elizabeth II. über ihre gesamte Regentschaft hinweg begleitet - beim Ankleiden, Briefeschreiben oder als Begleitung zu offiziellen Events. Einige der Damen, die meist aus Adels- oder Aristokratenfamilien stammen, waren 60 Jahre im Dienst und teilweise mit der Queen verwandt. Für die Monarchin waren viele der Hofdamen aber auch Freundinnen und enge Vertraute.

Camilla will die Monarchie "modernisieren"

Wie "express.co.uk" vermutet, werden einige der Hofdamen – insgesamt gab es zwischen 1953 und 2017 neun – nun in den verdienten Ruhestand gehen, da sie teilweise bereits über 80 Jahre alt sind. Laut der Historikerin Marlene Koenig ist es aber auch unwahrscheinlich, dass Camilla die jüngeren Hofdamen übernimmt: "Auch als Herzogin von Cornwall hatte sie nie eine offizielle Hofdame."

Ein weiterer Experte vermutet, dass Camilla die Tradition als "veraltet" sehen könnte: "Braucht man das noch, wenn man die Monarchie modernisiert? Einige dieser historischen Rollen gibt es seit 400 bis 600 Jahren – kann es sein, dass sie nur noch aus symbolischem Zweck existieren?"  © 1&1 Mail & Media/spot on news

Herzogin Camilla
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