Man ist sich überhaupt nicht einig beim FC Bayern momentan - zumindest in Sachen Transfers. Erst fordert Hansi Flick Verstärkungen für den Kader, dann kritisiert Hasan Salihamidzic dessen Vorstoß. Nun verteidigt der Trainer seine "ehrliche Meinung".

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Hansi Flick hat seine öffentlich vorgetragene Transfer-Forderung beim FC Bayern München als angemessen verteidigt.

"Ich habe meine Meinung ehrlich und fachlich begründet. Mir geht es immer um den Verein", sagte der Trainer des deutschen Rekordmeisters nach dem Trainingslager des deutschen Fußball-Meisters.

Hasan Salihamidzic nach Forderung verstimmt

Flick fehlten in Katar mehrere verletzte Akteure. Auch zum Bundesliga-Rückrundenstart in einer Woche gegen Hertha BSC wird die Ausfallliste des Tabellendritten lang sein.

"Wir haben alle hohe Ziele. Wir müssen letztendlich eine Basis dafür schaffen. Die Verletzungssituation ist nicht berauschend", sagte Flick zu seiner Forderung nach der Verpflichtung von mindestens zwei Spielern.

"Deswegen ist eine Winterperiode da, um Dinge vielleicht ein bisschen zu regulieren. Es war mein Anliegen, das zu äußern."

Der Vorstoß via Medien kam jedoch bei Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic nicht gut an. Dieser reagierte im Trainingslager, aus dem der Bayern-Tross am Freitagabend zurückkehrte, verstimmt.

Hansi Flick: "Mir geht es um die ganze Sache"

"Das will ich nicht kommentieren und auch nicht interpretieren", äußerte Flick auf dem Rückflug aus Doha nach Nürnberg, wo die Münchner an diesem Samstag ein Testspiel gegen den Zweitligisten 1. FC Nürnberg bestreiten.

"Die Dinge sind der Situation geschuldet. Mir geht es immer um die ganze Sache", betonte der 54-jährige Flick. Auf der Wunschliste des Trainers steht möglichst ein rechter Außenverteidiger sowie ein Außenstürmer.

Die Bayern müssen beim Start in die zweite Saisonhälfte auf jeden Fall auf die verletzten Abwehrspieler Niklas Süle, Javi Martínez und Lucas Hernández sowie die nicht fitten Außenangreifer Kingsley Coman und Serge Gnabry verzichten.

Zudem muss Flick in Berlin ohne den gesperrten Nationalspieler Joshua Kimmich auskommen. (dpa/fte)

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