Jemen

Weltweit betrachtet ist genug Nahrung für alle Menschen vorhanden. Doch als Folge von Konflikten, Verteilungsungerechtigkeiten und schlechter Regierungsführung müssen Millionen Menschen hungern. Auch die Folgen des Klimawandels sind zur Gefahr geworden.

Begriffe die uns bei zahlreichen Krisen immer wieder begegnen. Doch wann reden wir überhaupt von einer Hungersnot oder einer Ernährungskrise, wann und warum sind Kinder mangelernährt und was können wir dagegen überhaupt etwas tun? Wir klären auf.

Obwohl die GroKo die Richtlinien für Rüstungsexporte verschärft und einen Exportstopp gegen den ehemaligen Top-Kunden Saudi-Arabien verhängt hat, steigen die Ausfuhrgenehmigungen für Kriegsgerät. Gewinne seien der Regierung wichtiger als Frieden, kritisieren die Grünen.

Nach den Angriffen auf Ölanlagen in Saudi-Arabien verschärfen die USA den Ton gegenüber dem Iran. Dass die Huthis im Jemen sich zu den Angriffen bekannten, tut US-Außenminister Mike Pompeo als Lüge ab. Der Iran reagiert mit schweren Vorwürfen an die Adresse Washingtons. Saudi-Arabien wiederum spricht schon von Krieg.

Noch immer ist unklar, wer hinter den Angriffen auf Ölanlagen in Saudi-Arabien steckt. US-Außenminister Mike Pompeo will mit dem saudischen Kronprinzen darüber beraten, wie eine Reaktion aussehen könnte. Die Sorge vor einer Eskalation im Nahen Osten wächst.

Nachdem am Samstag eine saudische Ölanlage aus der Luft angegriffen worden war, hatten sich Huthi-Rebellen im Jemen zu dem Angriff bekannt. Die USA bezichtigten aber den Iran. Der iranische Präsident und der Außenminister weisen die Vorwürfe nun mit Nachdruck zurück.

Nach einem Angriff auf die Ölfabrik Abkaiuk fällt vorübergehend die Hälfte der saudischen Ölproduktion aus. Noch immer ist unklar, wer den Angriff ausgeführt hat. Politikwissenschaftler Edmund Ratka ist sich sicher: Der Angriff wird Folgen haben. 

Nach den Drohnenangriffen in Saudi-Arabien stehen viele Drohungen im Raum. Ob die Lage im Nahen Osten eskaliert, hängt auch davon ab, wer als Verantwortlicher ausgemacht wird. US-Präsident Trump will sich noch nicht festlegen - hat aber einen Verdacht.

Donald Trump geht in die Offensive: Nach den Angriffen auf die Ölraffinerie in Saudi-Arabien erklärt er, die USA seien für einen Vergeltungsschlag bereit. Wer muss eine Reaktion fürchten?

Im Schutze der Nacht greifen Drohnen die größte Ölraffinerie Saudi-Arabiens an, das Flammenmeer verursacht einen drastischen Produktionseinbruch. Rasch folgt ein Bekenntnis zu den Attacken - doch die US-Regierung mag dem keinen Glauben schenken.

Flammen erleuchten den Nachthimmel über dem größten Ölkomplex in Saudi-Arabien. Die Einrichtung des staatlichen Ölkonzerns wurde mit Drohnen angegriffen. Die Attacke droht den Konflikt auf der arabischen Halbinsel weiter eskalieren zu lassen.

Über 12.000 Kinder und Jugendliche starben im vergangenen Jahr in Konflikten oder wurden verwundet. So viele wie noch nie seit die Vereinten Nationen schwere Menschenrechtsverletzungen gegen Kinder untersuchen. Zu diesem Ergebnis kommt ein aktueller Bericht des UN-Generalsekretärs.

Seit 2015 wütet der Bürgerkrieg im Jemen. Das Stockholmer Abkommen vom 13. Dezember 2018 weckte die Hoffnung, einen langsamen Friedensprozess in Gang zu setzen. Die Konfliktparteien verständigten sich auf eine Waffenruhe in der Hafenstadt Hudaida und einen Gefangenenaustausch. Doch die Erwartung, die Gewalt im Jemen zu reduzieren, hat sich zerschlagen, die Lage kaum verbessert. Im Gegenteil: Sie ist so schlecht, dass eine erneute Hungersnot droht.

Zu Beginn des fünften Kriegsjahres sind etwa 80 Prozent der Menschen im Jemen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Eine Hungersnot droht, mehr als 1,3 Millionen Menschen sind an Cholera oder an lebensgefährlichem Durchfall erkrankt. Die zusammengebrochene Infrastruktur und der Kollaps des Schulsystems bedrohen das Leben von Millionen.

Mit über 743.500 Euro konnten wir dank Ihnen die Nothilfe von UNICEF im Jemen dieses Jahr bereits unterstützen. Jeder Euro ist bitter nötig, da die Versorgungslage so schlecht ist, dass 12,3 Millionen Kinder humanitäre Hilfe brauchen.

Im Jemen tobt ein grausamer Krieg, die UN spricht von der "schlimmsten humanitären Katastrophe der Welt". Rüstungsexporte an Staaten, die am Jemen-Krieg beteiligt sind, hatten Union und SPD deshalb eingeschränkt. Doch die Vereinbarung ist offenbar das Papier nicht wert, auf dem sie steht. 

Der US-Kongress ist dagegen, dass die USA weiter Waffen an Saudi-Arabien verkaufen, die dann im Jemen-Krieg zum Einsatz kommen. Präsident Donald Trump hat dennoch einen milliardenschweren Rüstungsdeal geschlossen - mit einem Winkelzug am Parlament vorbei. 

Die Lage am Arabischen Golf spitzt sich dramatisch zu. Mehrere bewaffnete Drohnen greifen nach Regierungsangaben eine Ölpipeline in Saudi-Arabien an. Für den Angriff könnte ein Akteur aus der Nachbarschaft Saudi-Arabiens verantwortlich sein.

Seit Mittwoch gilt in Brunei für offen lebende Homosexuelle die Todesstrafe. Die Monarchie ist nicht das einzige Land, in dem gleichgeschlechtliche Beziehungen hart bestraft werden.

Die SPD wollte die Rüstungslieferungen an die von Saudi-Arabien geführte Kriegsallianz im Jemen eigentlich ganz stoppen. Der Koalitionsvertrag mit der Union ließ aber Hintertüren offen. Die wurden auch ausgiebig genutzt.

Kinder in Konfliktgebieten haben ein dreimal höheres Risiko, an wasserbedingten Krankheiten zu sterben, als durch Waffengewalt.

Im US-Abgeordnetenhaus machen die Demokraten Präsident Trump das Leben schwer. Im US-Senat haben dagegen Trumps Republikaner die Mehrheit. Dennoch beschert sogar diese Kammer Trump nun eine weitere politische Niederlage - mit den Stimmen zahlreicher Republikaner.

Syrien, Afghanistan, Jemen, Nordkorea - doch der gefährlichste Konflikt wird zwischen den Atommächten Indien und Pakistan ausgetragen. Warum eigentlich?

Im Norden des Jemens haben Huthi-Rebellen eine abgestürzte deutsche Aufklärungsdrohne vom Typ Luna präsentiert. Die unbemannte Drohne sei von Saudi-Arabien in der Grenzregion zum Jemen eingesetzt und in der Region Nadschran abgeschossen worden, heißt es.