Heinz-Christian Strache

Nach der Nationalratswahl wird FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache nun zum Königsmacher. Ein Bündnis mit der ÖVP unter Sebastian Kurz dürfte zwar nicht ganz nach seinem Geschmack sein. Doch ist Rot-Blau mit diesem Ergebnis unwahrscheinlich geworden.

Nationalratswahl 2017 in der Nachlese: Alle Hochrechnungen, Ergebnisse und Prognosen.

"Österreicher verdienen Fairness": Dieser Satz zieht sich als Leitmotiv durch das Wahlprogramm der FPÖ. Heinz-Christian Strache macht eine Fairness-Krise in Österreich aus und will mit 100 FPÖ-Forderungen dagegen angehen. Dazu zählen Steuersenkungen, ein strengeres Asylrecht und Stärkung der direkten Demokratie.

Es ist vollbracht. Am gestrigen Abend traten die Spitzenkandidaten Christian Kern, Sebastian Kurz, Heinz-Christian Strache, Ulrike Lunacek und Matthias Strolz im ORF ein letztes Mal gegeneinander an. Abermals ließ sich Körpersprache-Experte Stefan Verra für GMX.at keine Gesten entgehen.

In einer aktuellen Umfrage von "Meinungsraum.at" exklusiv für GMX.at liefern sich Sebastian Kurz (ÖVP) und Heinz-Christian Strache (FPÖ) ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Noch immer wissen fast 20 Prozent der Wahlberechtigten, nicht, welcher Partei sie am Sonntag ihre Stimme geben werden.

In einer harten, aber nicht aggressiven Diskussion ging es um die Themen Einsparpotenziale, Migration und Klimawandel sowie um die Gleichstellung von Arbeitern und Angestellten.

Stefan Verra hat sich auch die gestrige TV-Konfrontation für unser Portal angesehen. Der Körpersprache-Experte spricht im Interview über Heinz-Christian Straches Angriffslust, dessen Stil der 90er-Jahre, das zwischenzeitliche Chaos und Sebastian Kurz' körpersprachliche List. 

Im gestrigen TV-Duell auf ORF ging es zeitweise heftig zur Sache. Vor allem Heinz-Christian Strache wollte die Gunst der Stunde nutzen, sich profilieren und von Sebastian Kurz und dessen türkiser Bewegung abheben.

TV-Duell Christian Kern gegen Heinz-Christian Strache: Stefan Verra analysiert, wer besser abschnitt. Der Körpersprache-Experte im Interview über das beständige Lächeln des Kanzlers, Jörg Haiders Schmäh und die dünne Oberfläche des FPÖ-Chefs.

Heinz-Christian Strache als lachender Dritter? Einer aktuellen Umfrage zufolge kann die FPÖ vom Silberstein-Skandal gar nicht sonderlich profitieren. Und eine Neuauflage der Großen Koalition ist nicht die unbeliebteste Regierungsvariante.

Gab es vor einem Jahr in der Ö1-Sendung "Klartext" noch ein einigermaßen amikales Gespräch, war die gestrige Debatte zwischen den Chefs von SPÖ und FPÖ von Uneinigkeit und scharfen Tönen geprägt. "Uns trennen Welten", meinte Christian Kern. Für Heinz-Christian Strache kein großes Thema, schließlich sei für ihn der Kanzler nach der Wahl ohnedies Geschichte.

Nachdem ein Parteiüberläufer durchgesickert ist, hat FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache die ersten 16 Vertreter seiner Partei für die Bundesliste vorgestellt.