Waldbrände - weltweit

In Kalifornien kämpft die Feuerwehr gegen Waldbrände. Viele Menschen mussten ihre Häuser verlassen, einige Gebäude sind bereits zerstört.

Die verheerenden Waldbrände im Amazonasgebiet haben auf der ganzen Welt für Bestürzung gesorgt. Die Anrainer wollen nun gemeinsam für Umweltschutz und eine nachhaltige Entwicklung sorgen.

Was tun gegen die Klimakrise? Die Waldbrände im Amazonas-Gebiet rücken die Zukunftsfrage Nummer eins erneut ins Bewusstsein. Maybrit Illner fragte deshalb am Mittwochabend: "Der Regenwald brennt – zerstört unser Konsum den Planeten?"

Als Antwort auf die schweren Waldbrände im Amazonasgebiet, verbietet Brasiliens Staatschef Jair Bolsonaro für zwei Monate die Praxis des Brandrodens. Zuletzt geriet der Politiker zunehmends unter Druck. Kritiker werfen ihm Gleichgültigkeit gegenüber den Feuern vor. 

Donald Trump will die Regenwälder Alaskas zumindest in Teilen zur Abholzung freigeben. Was im Wissen um den Klimawandel und in Tagen verheerender Waldbrände im Amazonasgebiet schier unfassbar anmutet, ist nur eine von vielen Umweltsünden des US-Präsidenten. Denn auch wenn er gerne von sauberer Luft und klarem Wasser schwärmt: Trumps umweltpolitische Bilanz ist verheerend. 

Im Amazonasgebiet wüten verheerende Waldbrände. Vor allem Brasilien ist betroffen. Die G7-Staaten wollen mit 20 Millionen Dollar helfen - und was macht Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro? Er lehnt das Geld ab. Was den Rechtsextremisten treibt und was Sie sonst zu den Bränden wissen müssen.

Die reichen Industrieländer bieten Brasilien Unterstützung im Kampf gegen die Waldbrände an, doch Präsident Jair Bolsonaro versteht die Millionen als Affront. So mancher hält den Amazonas für Gemeingut, doch der rechte Staatschef pocht auf die Souveränität seines Landes. Und sein Regierungschef legt nach: Man soll doch lieber die Wälder in Europa mit dem Geld wieder aufforsten.

Greta Thunberg reist über den Atlantik zum UN-Klimagipfel, Bolsonaro will gegen die Waldbrände am Amazonas kämpfen und Flüchtlinge springen vom Rettungsschiff "Open Arms" und schwimmen an Land. Die besten Bilder der Woche.

Der Regenwald steht seit Tagen in Flammen. Nun hat sich Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro dazu entschlossen, die Armee zur Bekämpfung der Brände einzusetzen - allerdings nicht aus völlig freien Stücken.

Nach langem Zögern hat Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro die Militär zur Bekämpfung der Waldbrände im Amazonas entsendet. Auch beim G7-Gipfel in Biarritz will man über die Flammen sprechen und mach einer möchte sogar Bolsonaro noch stärker unter Druck setzen. 

Regenwald im Amazonas-Gebiet in Flammen: Brasilien registriert in diesem Jahr so viele Waldbrände wie nie zuvor.

Tausende Feuer wüten im Amazonasgebiet und bringen die grüne Lunge in Gefahr. Auf der ganzen Welt sorgen sich Menschen um den Regenwald, der als CO2-Speicher für den Kampf gegen den Klimawandel essenziell ist. Für Brasiliens Präsident aber ist das eine innere Angelegenheit.

In Brasilien wüten die schwersten Waldbrände seit Jahren. Präsident Jair Bolsonaro hat sein Urteil dazu bereits gefällt: Umweltschützer hätten die schweren Waldbrände im Amazonasgebiet gelegt, behauptet der Rechtspopulist. Beweise für seine Anschuldigungen hat er nicht.

Brasilien erlebt momentan schlimme Waldbrände. Große Teile des südlichen Amazonasbeckens stehen in Flammen.

Der Waldbrand in den Bergen von Gran Canaria ist nach Behördenangaben außer Kontrolle geraten. 3.400 Hektar Fläche auf der spanischen Urlaubsinsel seien schon von dem Feuer betroffen, manche Flammen schlügen 50 Meter hoch, teilte der Inselrat am Montag auf Twitter mit. 

Im von Waldbränden heimgesuchten US-Bundesstaat Alaska ist die Gefahr für weitere Feuer derzeit so hoch wie noch nie. Die Experten machen dafür unter anderem die steigenden Temperaturen verantwortlich.

Die Waldbrände sind zwar nicht mehr ganz so stark wie in den letzten Tagen, erfordern aber nach wie vor großen Einsatz der Feuerwehrleute.

Munitionsaltlasten bremsen die Bekämpfung des großen Waldbrandes in Mecklenburg-Vorpommern. Die Gefahr, die von den Kampfmitteln ausgeht, ist weiter immens. Fragen und Antworten dazu.

Die Einsatzkräfte im Waldbrandgebiet bei Lübtheen können das Feuer eindämmen. Die Lage hat sich entspannt, evakuierte Bewohner können im Laufe des Tages in ihre Wohnungen zurückkehren.

Die Menschen sind vorläufig in Sicherheit, jetzt soll dem Feuer mit Hilfe schwerer Panzer der Bundeswehr der Garaus gemacht werden: Der historische Waldbrand in Mecklenburg-Vorpommern wird nun zur Sache derer, deren Munition überall im Katastrophengebiet zu explodieren droht.

In Mecklenburg-Vorpommern brennen 430 Hektar Wald. Es ist die größte Brandkatastrophe in der Geschichte des Bundeslandes. Dabei schien die Gefahr schon gebannt.

Hitzewellen setzen vor allem im Osten Deutschlands alljährlich Wälder in Brand. Nicht anders im Sommer 2019. Die Lage in Mecklenburg-Vorpommern ist besonders angespannt.

Die Gefahr schien schon gebannt, nachdem ein Waldbrand bei Lübtheen in Mecklenburg-Vorpommern gelöscht war. Jetzt lodern dort erneut die Flammen: Rund 800 Menschen mussten ihre Häuser bereits verlassen, insgesamt 900 wurden vor den Flammen in Sicherheit gebracht. Sind noch weitere Siedlungen bedroht?

In Mecklenburg-Vorpommern brennen 430 Hektar Wald. Es ist die größte Brandkatastrophe in der Geschichte des Bundeslandes. Dabei schien die Gefahr schon gebannt. (msc/dpa)