Waldbrände - weltweit

Nach langem Zögern hat Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro die Militär zur Bekämpfung der Waldbrände im Amazonas entsendet. Auch beim G7-Gipfel in Biarritz will man über die Flammen sprechen und mach einer möchte sogar Bolsonaro noch stärker unter Druck setzen. 

Regenwald im Amazonas-Gebiet in Flammen: Brasilien registriert in diesem Jahr so viele Waldbrände wie nie zuvor.

Tausende Feuer wüten im Amazonasgebiet und bringen die grüne Lunge in Gefahr. Auf der ganzen Welt sorgen sich Menschen um den Regenwald, der als CO2-Speicher für den Kampf gegen den Klimawandel essenziell ist. Für Brasiliens Präsident aber ist das eine innere Angelegenheit.

In Brasilien wüten die schwersten Waldbrände seit Jahren. Präsident Jair Bolsonaro hat sein Urteil dazu bereits gefällt: Umweltschützer hätten die schweren Waldbrände im Amazonasgebiet gelegt, behauptet der Rechtspopulist. Beweise für seine Anschuldigungen hat er nicht.

Brasilien erlebt momentan schlimme Waldbrände. Große Teile des südlichen Amazonasbeckens stehen in Flammen.

Der Waldbrand in den Bergen von Gran Canaria ist nach Behördenangaben außer Kontrolle geraten. 3.400 Hektar Fläche auf der spanischen Urlaubsinsel seien schon von dem Feuer betroffen, manche Flammen schlügen 50 Meter hoch, teilte der Inselrat am Montag auf Twitter mit. 

Im von Waldbränden heimgesuchten US-Bundesstaat Alaska ist die Gefahr für weitere Feuer derzeit so hoch wie noch nie. Die Experten machen dafür unter anderem die steigenden Temperaturen verantwortlich.

Die Waldbrände sind zwar nicht mehr ganz so stark wie in den letzten Tagen, erfordern aber nach wie vor großen Einsatz der Feuerwehrleute.

Munitionsaltlasten bremsen die Bekämpfung des großen Waldbrandes in Mecklenburg-Vorpommern. Die Gefahr, die von den Kampfmitteln ausgeht, ist weiter immens. Fragen und Antworten dazu.

Die Einsatzkräfte im Waldbrandgebiet bei Lübtheen können das Feuer eindämmen. Die Lage hat sich entspannt, evakuierte Bewohner können im Laufe des Tages in ihre Wohnungen zurückkehren.

Die Menschen sind vorläufig in Sicherheit, jetzt soll dem Feuer mit Hilfe schwerer Panzer der Bundeswehr der Garaus gemacht werden: Der historische Waldbrand in Mecklenburg-Vorpommern wird nun zur Sache derer, deren Munition überall im Katastrophengebiet zu explodieren droht.

In Mecklenburg-Vorpommern brennen 430 Hektar Wald. Es ist die größte Brandkatastrophe in der Geschichte des Bundeslandes. Dabei schien die Gefahr schon gebannt.

Hitzewellen setzen vor allem im Osten Deutschlands alljährlich Wälder in Brand. Nicht anders im Sommer 2019. Die Lage in Mecklenburg-Vorpommern ist besonders angespannt.

Die Gefahr schien schon gebannt, nachdem ein Waldbrand bei Lübtheen in Mecklenburg-Vorpommern gelöscht war. Jetzt lodern dort erneut die Flammen: Rund 800 Menschen mussten ihre Häuser bereits verlassen, insgesamt 900 wurden vor den Flammen in Sicherheit gebracht. Sind noch weitere Siedlungen bedroht?

In Mecklenburg-Vorpommern brennen 430 Hektar Wald. Es ist die größte Brandkatastrophe in der Geschichte des Bundeslandes. Dabei schien die Gefahr schon gebannt. (msc/dpa)

Nach den tropischen Temperaturen vom Mittwoch bedeuten selbst 30 Grad schon Erholung. Deutschland kann am Donnerstag etwas verschnaufen. Aber nur kurz. Unser Hitze-Live-Blog zur Nachlese.

Waldbrände in Deutschland, der Mordprozess von Nils Högel, der D-Day, Fastenbrechen und weitere Ereignisse, die diese Woche wichtig waren: Sehen Sie hier unsere Auswahl der Bilder der Woche.

Nach Tagen mit Gewittern kann sich der Westen Deutschlands erstmal entspannen - Wind und Regen ziehen weiter nach Osten. Ob das im Kampf gegen den großen Waldbrand in Brandenburg hilft?

In jedem Jahr das gleiche traurige Spiel: Bei großer Hitze brennt der Wald rund um Jüterbog. Alte Munition kann hochgehen und Leben in Gefahr bringen. Das Wegräumen der Munition ist schwer.

Die Waldbrände in Brandenburg halten die dortigen Einsatzkräfte in Atem. Schauer und Gewitter sind zur Entspannung der Situation zwar im Anmarsch, die Feuerwehr warnt jedoch vor einem möglichen Problem: Der Rauch belästigt die Hauptstadt Berlin.

In Brandenburg brennen rund 600 Hektar Wald bei Jüterbog. Die Feuerwehr darf nicht alle Brandherde löschen.

Vor einem halben Jahr stand die kalifornische Ortschaft Paradise in Flammen. 85 Menschen kamen im Feuer um, zahlreiche verloren ihre Behausung. Nun hat die Feuerwehr sich zur Brandursache geäußert.

Die Ursache für die kalifornischen Waldbrände vor einem halben Jahr sind nun geklärt: Laut Feuerwehr ging das Feuer von Stromleitungen aus und wurde durch Wind und Trockenheit weiter angefacht.

Wenig Regen, trockene Böden: Der Deutsche Wetterdienst warnt vor einer Dürre 2019, die die des vergangenen Jahres noch übertreffen könnte. Der Feuerwehrverband fordert mehr Mittel gegen Waldbrände.