Auch die klügsten Menschen sind nicht davor gefeit, hin und wieder unüberlegte Entscheidungen zu treffen. Das bewies am Montagabend eine Kandidatin bei "Wer wird Millionär?". Die hochbegabte Studentin verschwendet bei Günter Jauch leichtfertig einen Joker.

Mirja aus Porta Westfalica hat nicht nur ihr Abitur mit einem Schnitt von 1,0 abgeschlossen, die Medizinstudentin im siebten Semester verfügt auch über einen Intelligenzquotienten von 140. Schon ab 130 gilt man als hochbegabt. Und zunächst schlägt sich die Kandidatin auch so souverän, wie man es erwarten konnte. Bis Moderator Günther Jauch für 16.000 Euro wissen will: "Wobei handelt es sich um ein sogenanntes Pluraletantum?"

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Mirja hat nicht den blassesten Schimmer, was ein Pluraletantum ist. Klar, dass da ein Joker herhalten muss. Unter den drei Telefonjokern befindet sich offenbar auch ein Fremdwörter-Experte. Trotzdem entscheidet sich die Kandidatin für den denkbar unpassendsten Joker und befragt das Publikum. Das Ergebnis ist alles andere als aufschlussreich, alle Antwortmöglichkeiten haben ähnlich niedrige Prozentwerte. Und obwohl die meisten Studiogäste tatsächlich auf die richtige Antwort A tippen, dämmert der jungen Frau schnell, dass sie soeben einen Joker verschwendet hat: "Scheiße!", so ihre Reaktion.

Mit der doppelten Absicherung durch den 50:50-Joker erreicht sie schließlich die rettende 16.000-Euro-Hürde. Als kurz darauf die Sirene das Ende der Sendung verkündet, steht die Hochbegabte, aber etwas leichtsinnige Kandidatin immerhin bei 64.000 Euro. Wie Mirja schlussendlich abschneidet wird sich jedoch erst in zwei Wochen zeigen. Wegen des "Bauer sucht Frau"-Auftakts entfällt die Sendung am kommenden Montag. (lug)