Ex-Beatle Ringo Starr (76) hat sich wegen seiner Alkoholsucht in eine Entzugsklinik einweisen lassen. Allerdings nicht aufgrund eines Rückfalls.

Oh, oh, das sind aber keine guten Nachrichten! Oder vielleicht doch? Ex-Beatle Ringo Starr (76) hat sich wegen seiner Alkoholsucht wieder mal in eine Entzugsklinik einweisen lassen. Bereits seit Wochen befindet sich der Drummer schon in dem Entzugsprogramm, welches er kurz vor der Konzert-Tour mit seiner Band All-Starr im Herbst wieder verlassen will.


Diese drastische Maßnahme ist jedoch nicht etwa das Ergebnis eines Rückfalls – sondern der Prävention! "Ringo wollte die Rehabilitation", verrät eine Quelle gegenüber "Radaronline". "Als ein geheilter Alkoholiker hat er ständig Sorge einen Rückfall zu erleiden. Es ist seine größte Angst. Die Versuchung von Alkohol und Drogen ist überall und ständig gegeben. Vor allem wenn er auf Tour ist. Er wollte einfach sichergehen, dass er dem standhält."


Tiefer Fall

Ein Grund für seinen Alkoholismus war das Aus der Beatles. Schon früher gab Starr zu: "Ich war nicht bereit, mir sofort eine neue Band zu suchen. Ich habe mich erstmal verkrochen wegen des großen Drucks." Zwar konnte er erneut große Erfolge feiern, allerdings nicht ohne betrunken zu sein. "Ich habe viele Sachen betrunken aufgenommen. Ich dachte das Leben lässt sich leichter bestreiten, wenn ich ein paar Drinks intus habe. Das Problem war, aus ein paar wurden viele Drinks."



Ein Teufelskreis, wie sich später herausstellen sollte. Das Haus verließ er nur noch selten, denn im Auto sitzen würde bedeuten, nüchtern zu sein. 1988 holte er sich dann endlich Hilfe. Er checkte in die Sierra Tucson Entzugsklinik in Arizona ein. Nach acht Tagen kapierte auch er endlich: "Ich bin hier um Hilfe zu bekommen, weil ich krank bin." Solange er sich das immer wieder vor Augen führt, dürfte auch in Zukunft nichts mehr schiefgehen. Aber wie heißt es so schön? Vorsicht ist besser als Nachsicht...  © top.de