Sie ist mittlerweile eines der Gesichter von Calvin Klein und kassierte dafür eine Millionen-Gage. Ganz im Reinen mit der Mode-Branche ist Paris Jackson allerdings trotzdem nicht, wie sie im Interview mit dem iD-Magazin verrät.

Zugegeben: Ein Interview per SMS ist verrückt. Doch im Fall von Paris Jackson (19) passt es, denn die Tochter des verstorbenen King of Pop bringt ihre Meinung über die Mode-Industrie so gezielt auf den Punkt. Ihr Ziel: Vielfalt im Mainstream.

Vielfalt ist wichtig

Wie sie das angehen will? Es müsse viel über Vielfalt geredet werden, aber sie wolle auch "ein gutes Beispiel sein", denn: "Ich bin nicht symmetrisch, ich bin keine Size Zero und ich esse eine Menge Burger und unendlich viel Pizza. Ich passe in keine Designer-Klamotten, ich habe Narben und Dehnungsstreifen und Akne und ich habe Cellulite. Ich bin menschlich und keine Barbie-Puppe. Diese Idee, die alle verfolgen, dass wir alle dem gleichen Schönheitsideal entsprechen müssen ist abscheulich und lächerlich, denn Perfektion ist bloß eine Meinung", erklärt sie im Interview mit dem iD-Magazin.

Frauen haben es nicht leicht

Eine Frau zu sein ist eben nicht leicht: "Doppelmoral nervt total, sexualisiert zu werden ist auch nicht cool. Wenn du in der Öffentlichkeit stehst und die Leute Dinge über dich schreiben, dann sind sie normalerweise nicht so nachsichtig mit ihrer Meinung, wie bei Männern. Oh, ganz zu schweigen von einem Präsidenten, der dich wegen deiner Vagina nicht respektiert. Männer sind krass, aber Frauen sind nicht besser. Feminismus bedeutet Gleichberechtigung, nicht das Frauen etwas Besseres sind. Wir haben es alle verdient, mit Respekt und Gleichberechtigung behandelt zu werden, weißt du was ich meine?"

Ja, liebe Paris!






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