• Blizzard verriet bei einem Enthüllungsevent den Fahrplan für "Overwatch 2".
  • Zum Start im Oktober gibt es drei weitere Charaktere und ein halbes Dutzend frische Maps.
  • Alle Änderungen und Features im Überblick.

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Im Rahmen eines Enthüllungsevents am 16. Juni haben die Entwickler von "Overwatch 2" zahlreiche neue Infos zum Spiel geteilt. Einige der Neuigkeiten waren zwar schon vorab bekannt gewesen, dennoch gab es viele neue Details zu dem Team-Shooter. Die wichtigsten Informationen im Überblick.

Free-2-Play und viel mehr Inhalte

"Overwatch 2" wird Free-2-Play - zumindest in Teilen. Alle Player-vs-Player-Inhalte des teambasierten Blizzard-Actionspiels sollen am 4. Oktober kostenlos veröffentlicht werden. Die kooperativen und storygetriebenen PvE-Elemente folgen dagegen erst zu einem späteren Zeitpunkt 2023.

Zudem wird "Overwatch" ein sogenanntes Season-Modell einführen. Alle neun Wochen soll dann eine neue Season starten, mit der neuer Content ins Spiel gebracht wird. So soll in jeder Season mindestens ein neuer Held veröffentlicht werden. Dazu soll es regelmäßig neue Karten und natürlich jede Menge kosmetische Items wie Skins geben.

Die Roadmap für die ersten Seasons steht dabei schon fest. Die erste soll zum Release am 4. Oktober 2022 starten und gleich drei neue Helden und sechs neue Maps beinhalten. Ein Teil der neue Karten wird dem neuen Spielmodus "Push" vorbehalten sein, aber auch die anderen Modi bekommen Nachschub.

Mit "Sojourn" (einem Damage Dealer) hatte Blizzard unlängst einen der neuen Helden für "Overwatch 2" vorgestellt. Bei dem Enthüllungsevent wurde nun mit "Junker Queen" ein neuer Tank enthüllt. "Junker Queen" ist laut Game Director Aaron Kellerman darauf ausgelegt, konstant Bonus-Lebenspunkte von ihren Gegnern zu erbeuten. Wenn ihr das gelingt, soll sie dadurch extrem viel Schaden einstecken können.

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Junker Queen ist eine von drei neuen Figuren, die zum Start bereitstehen.

"Overwatch" streicht die Lootboxen

Künftig soll es auch keine Lootboxen mehr in "Overwatch" geben. Die Entwickler erklären diese Entscheidung in einem Interview mit "Gamespot" damit, dass es für die Spieler angesichts der Menge an Skins, die künftig ins Spiel kommen sollen, immer schwerer werden würde, die kosmetischen Items zu erhalten, die sie wirklich möchten.

Vermutlich hat Blizzard auch aus der Kontroverse um "Diablo Immortal" gelernt. Das Spiel, das für sein Monetarisierungsmodell heftig kritisiert wird, durfte nämlich aufgrund seiner Lootboxen in mehreren Ländern gar nicht erst veröffentlicht werden. "Overwatch 2" wird derweil auf einen Shop und einen "Battle Pass" setzen – über die Funktionsweise der beiden Lootbox-Alternativen ist allerdings noch nicht viel bekannt.

Künftig müssen sich Spieler, die auf mehreren Systemen "Overwatch" spielen, ihre Skins auch nicht mehr mehrfach verdienen. Denn "Overwatch 2" setzt sowohl auf plattformübergreifendes "Cross Play" als auch auf "Cross-Progression".

Bedeutet: Musste man in "Overwatch" noch zwei voneinander getrennte Accounts betreiben, wenn man auf PC und Konsole spielen wollte, reicht künftig ein Nutzerkonto, um auf allen unterstützten Systemen (PC, Xbox One, Xbox Series X/S, PS4, PS5, Switch) spielen zu können und dabei immer auf dem aktuellen Fortschritts-Level zu sein. Einmal erspielte oder gekaufte Inhalte sind damit an den Account gebunden und können über jedes System abgerufen werden.

Wer neugierig ist, darf sich schon jetzt auf der Homepage des Spiels für die zweite Beta-Testphase anmelden, die am 28. Juni 2022 startet. (thp/tsch)  © 1&1 Mail & Media/teleschau