Dass Natalie Portman nicht nur in den Schoß von Marvel zurückkehren, sondern im kommenden "Thor"-Film gleich selbst den Hammer schwingen wird, ist längst bekannt. Nun hat sich die Schauspielerin in einem Gespräch mit Tennis-Star Serena Williams zum aktuellen Stand des Projekts geäußert.

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Von allen Figuren des Marvel Cinematic Universe (MCU) hat Donnergott Thor wohl eine der bemerkenswertesten Wandlungen hinter sich. Damit sind nicht nur Äußerlichkeiten wie Haarlänge oder Bauchumfang (für "Avengers: Endgame" trug Darsteller Chris Hemsworth einen 40 Kilogramm schweren Fettanzug) gemeint, sondern auch die Beliebtheit seiner Filme.

Während der erste "Thor" (2011) bei Fans und Kritikern gut ankam, landet Nachfolger "Thor: The Dark Kingdom" (2013) regelmäßig in allen Rankings der Marvel-Filme weit hinten.

Trotzdem schickte Marvel den Sohn Odins in eine weitere Runde und bot damit Regisseur Taika Waititi die Chance, sich auszutoben. Dem Neuseeländer gelang das Kunststück, die Geschichte des nordischen Hammerschwingers nicht nur wiederzubeleben, sondern sogar zu einem echten Highlight unter den Marvel-Filmen zu machen.

"Thor: Tag der Entscheidung" (2017) war nicht nur kommerziell ein Erfolg, sondern begeisterte auch sonst auf ganzer Linie. Das lag neben dem legendären Fight zwischen Thor (Chris Hemsworth) und Hulk (Mark Ruffalo) und dem coolen Soundtrack nicht zuletzt natürlich an Jeff Goldblum als Grandmaster, der wie aus einem 80er-Jahre-New-Wave-Video entsprungen wirkte.

Portman: Drehbeginn Anfang des kommenden Jahres

Kein Wunder also, dass die Thor-Filmreihe eine weitere Fortsetzung erfahren sollte – doch das "Wie" schlug ein wie eine Bombe. Auf der Comic-Con 2019 in San Diego verkündete Marvel-Mastermind Kevin Feige, dass Natalie Portman nicht nur für den nächsten Teil zurückkommen würde, sondern gleich als Mighty Thor selbst den Hammer schwingen würde.

In einer Videokonferenz mit Serena Williams hat sich Portman nun zum aktuellen Stand des Projekts geäußert. Eigentlich sprachen die Schauspielerin und der Tennis-Star über Frauenfußball. Nicht nur die beiden, auch zahlreiche andere Promis wie Jennifer Garner, Eva Longoria und Jessica Chastain wollen in eine Frauenfußball-Mannschaft investieren, da derzeit kein kalifornisches Team in der US-Liga spielt.

Doch wenn man schon mal jemanden aus dem Marvel-Universum in der Leitung hat, muss die Frage nach den kommenden Plänen ja fast zwangsläufig kommen. Serena Williams outete sich dabei als gut informiert. Sie offenbarte, dass sie "Avengers: Endgame" nicht zu Ende geschaut habe – aber nicht aus Desinteresse, sondern weil Iron Man in den Comics nicht sterbe und sie mit der Filmversion nicht einverstanden sei.

Portman verriet unterdessen, dass die Dreharbeiten zum neuen "Thor" Anfang des Jahres in Australien beginnen würden und sie ziemlich aufgeregt sei.

Dabei sah es lange nicht so aus, als würde Portman jemals ins Marvel-Universum zurückkehren. Sie soll mit der Entwicklung ihrer Figur Jane Foster nicht zufrieden gewesen sein und stand gar für Nachdrehs von "Thor: The Dark Kingdom" nicht zur Verfügung. In Waititis "Thor 3" war sie dann gleich gar nicht zu sehen - und in "Avengers: Endgame" wurde für eine kurze Szene Archivmaterial verwendet.

Auch der wieder als Regisseur verpflichtete Waititi hatte sich erst kürzlich zu seinem neuen Projekt geäußert. In einem Videointerview mit der BBC sprach er davon, dass der neue "Thor" "sehr romantisch" werde.

"Thor – Love and Thunder": Was wir bisher wissen

  • Tessa Thompson ist als Valkyrie natürlich wieder mit von der Partie. Oh, pardon … als König Valkyrie. König? Klar, wenn The Mighty Thor weiblich ist, so kann die kampf- und trinkerprobte Valkyrie natürlich auch König sein. Thompson erklärte dazu in einem Interview. "Wenn sie keine Königin finden kann, ist sie eben König und Königin gleichzeitig."
  • Auch die Gegenseite scheint hochkarätig besetzt zu sein, denn Christian Bale soll den Bösewicht spielen. Wie genau seine Rolle heißt, ist noch nicht bekannt. Erfahrung mit Comic-Verfilmungen hat der Oscar-Preisträger auf jeden Fall zur Genüge: Als Batman in der "Dark Knight"-Trilogie von Christopher Nolan hat er großen Anteil am (Wieder-)Aufstieg des Genres.
  • Drehbeginn soll Anfang des kommenden Jahres sein, die ersten Szenen entstehen in Australien. In den Kinos laufen wird der Film wohl ab dem 10. Februar 2022 – allerdings muss man auch weiterhin alle Daten eher als grobe Richtwerte sehen. Gerade erwischte es Disneys "Mulan": Ihr Abenteuer wurde auf unbestimmte Zeit verschoben.

(dh)

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